Studenten mit Dreifachbelastung

Güler Alkan, 21. März 2010, 17:01
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    foto: apa/roland schlager

    "Wenn den Studenten die richtigen Rahmenbedingungen gegeben werden, würden sie sicher schneller fertig studieren."

Goran P*. und Hülya T*. gehören zu den 18 Prozent der StudentInnen, die aus so genannten niedrigen sozialen Schichten stammen

Hülya, 30 Jahre alt und BWL-Studentin an der Wirtschaftsuniversität, gehört zu jenen 45 Prozent der Studierenden, die während des Semesters arbeiten. Sie ist seit Beginn ihres Studiums berufstätig, weil "die Studienbeihilfe für mich als damals auswärts Studierende nicht ausgereicht hat", so Hülya. Zudem konnte sie nie auf finanzielle Unterstützung der (mittlerweile verstorbenen) Eltern zurückgreifen. Der Vater war Bezieher einer Invaliditätspension, die Mutter Hausfrau ohne Einkommen.

Auch der 25-jährige Goran, der Soziologie studiert und an seiner Diplomarbeit schreibt, kann sich nicht auf finanzielle Zuwendungen der Familie verlassen. Er hat schon während seiner Schulzeit am Wochenende "Geld dazuverdient", obwohl beide Eltern berufstätig waren. Während der Studienzeit hat das Familieneinkommen nicht gereicht, sodass er "wegen Geldmangel" immer nebenbei arbeiten musste.

Studentenjobs

Der Soziologie-Student hat dabei verschiedene Branchen "ausprobiert": vom Call Center-Job bis zum Flyerverteilen, auch in der Gastronomie und im Promotion-Bereich war er tätig. Diese Jobs haben ihm zwar Geld, aber weder studienrelevante Berufserfahrung noch ein arbeitsrechtlich gesichertes Einkommen eingebracht. Meistens war Goran als freier Dienstnehmer beschäftigt und daher (bis zur Gesetzesänderung im Jahr 2008) weder arbeitslosen-, noch krankenversichert.

Hülya erzählt von den Vor-, und Nachteilen als freie Dienstnehmerin: "Ich bin finanziell nicht abgesichert und muss jeden Monat um meine Existenz zittern, weil ich einen freien Dienstvertrag habe." Gibt es mal weniger Projekte bedeutet das auch weniger Verdienst am Ende des Monats. Zwar ermögliche ein freier Dienstvertrag frei einteilbare Arbeitszeiten, aber "keinen bezahlten Urlaub, kein Weihnachtsgeld und Krankengeld erst ab dem vierten Tag", so die Studentin.

"Wenn man für eine Prüfung längerfristig lernen muss, wie bei uns 'Kostenrechnung', und sich Zeit dafür nimmt, dann hat man diese drei Wochen keine bezahlten Arbeitsstunden; das kann man nicht überleben wenn man Fixkosten wie Miete zu zahlen hat." Sie kommt nicht wirklich zum Sparen, "obwohl ich nicht verschwenderisch lebe." "Mal ins Kino oder shoppen zu gehen", ist für die berufstätige Studentin keine Selbstverständlichkeit.

Burn-Out

"Als die Studienbeihilfe gestrichen wurde und mehr Geld notwendig war", ist Hülya sogar zwei Nebenjobs nachgegangen. Unter der Woche im Büro, samstags auf der WU als Tutorin in den PC-Räumen. Seit vier Jahren ist sie "20 bis 30 Stunden pro Woche" als Sachbearbeiterin in einem Marktforschungsinstitut beschäftigt. Ihr Tag beginnt um neun Uhr früh, da ist sie "auf der Uni lernen" und nimmt an Seminaren teil. Am späten Nachmittag geht's dann "bis 20 oder 22 Uhr" zur Arbeit. Für Erholung gab es keine Zeit.

Der Spagat zwischen Job und Uni war für die Studentin sehr belastend. Eine Zeit lang litt sie an Erschöpfungszuständen und Gewichtsverlust. "Wenn man eine Bilanz vom Semester gezogen hat. Denkt man sich: Mist, ich hab weder gut verdient, dass ich mit dem Geld gut ausgekommen bin, noch hab ich alle Prüfungen oder Seminare geschafft." Hülya spricht von der Dreifachbelastung Uni, Job und Finanzen. "Im Hinterkopf ist immer der Druck da: Ich muss arbeiten gehen, weil ich Geld brauch. Ich muss mit dem Studium weiterkommen, weil ich schnell fertig werden möchte."

Längere Studienzeiten

Hülya ist sich bewusst, dass die jahrelange Berufstätigkeit ihren Studienfortschritt behindert hat. "Aber ich konnte mir nicht aussuchen, ob ich arbeiten will oder nicht, ich musste arbeiten." Es stört sie jedoch, dass allein den Studierenden die Schuld an zu langen Studienzeiten zugesprochen wird: "Wenn den Studenten die richtigen Rahmenbedingungen gegeben werden, würden sie sicher schneller fertig studieren." Bessere Rahmenbedingungen bedeutet für die BWL-Studentin "intensivere Betreuung, mehr Seminarplätze, mehr Lehrpersonal."

Goran, der momentan nicht arbeitet, um sich voll auf die Diplomarbeit konzentrieren zu können, ist sich ebenfalls sicher, dass das Arbeiten sein Studium verlängert und sich negativ auf den Lernerfolg ausgewirkt hat. "Durch meine unregelmäßigen Arbeitszeiten in den letzten drei Jahren, hab ich auch unregelmäßig und weniger gelernt. Die Anzahl der Seminare die ich besucht habe, ist auch zurückgegangen. Ich bin aus dem Lern-Rhythmus rausgekommen."

* Namen von der Redaktion geändert

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 41
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emanze c
01
11.5.2010, 13:33
Was mich wundert.. mit 2 Elternteilen, die entweder Hausfrau, arbeitsunfähig oder Mindespensionisten sind bekommt man ein Vollstipendium.. das sind 750Euro im Monat. Studienbeitrag musste man vorbezahlen, bekam es aber nach dem Semester zurück.


Meine StudienkollegInnen aus "unterer sozialer Schicht" (wie Hülya türkischstämmig) haben schnell ohne arbeiten studiert, sich so die Beihilfen erhalten und sind nciht in diesen Teufelskreis gekommen. Wirklich schlecht hatten es die Studierenden deren Eltern zu gut verdienten und sie nicht untestützen wollten - ein persönliches, weniger als ein gesellschaftliches Problem (wer klagt schon die Eltern auf Unterhalt während des Studiums?).

Das Beihilfensystem ist besser als es hier klingt - wie gesagt, ich kenne genug Leute, die in 8-10 Semestern studiert haben aus "Unterschichts"-Invaliditäts-Mindestpension-Hilfsarbeiterfamilien..
Und 750 EUR ist nicht schlecht..vergleichbar mit der Unterstützung vieler Eltern.

la shishi
00
27.4.2010, 17:28

Ich gehe zwar auch neben dem Studium arbeiten, aber - und ich glaube das macht den großen Unterschied - ich habe keinen finanziellen Stress, weil ich immer weiß, dass meine Eltern im schlimmsten Fall einspringen könnten und würden. Also ich bewundere jede/n aus der "unteren sozialen Schicht" stammenden Studierende/n, weil ich mir gut vorstellen kann, wie zermürbend das sein muss, ständig mit finanziellen Sorgen konfrontiert zu sein und dann auch im Studium halt nicht die zu den Besten/Schnellsten zu gehören.
Ist leider ein Teufelskreis, den man nur mit weitreichenden Stipendien, zinsenlosen Bildungsdarlehen etc. durchbrechen könnte. Aber im Endeffekt hat die Politik/Gesellschaft kein Interesse daran wirkliche Chancengleichheit herzustellen!

Su Wr
43
31.3.2010, 13:20
sorry kein mitleid

Ich verstehe nicht was an 20-30 Wochenstunden so schwer ist...ich arbeite offiziell 38,5 (meinst eher mehr) und studiere auch, ist zwar nicht leicht aber es geht schon irgendwie.

Nemi
11
26.4.2010, 09:45
Ja, wir wissens eh...

Du bist ein Held! Viel besser als alle andern! Ach, wenn der Standard doch einen Artikel über Dich schriebe...

knievel
13
29.3.2010, 14:45

das betrifft durch die bank auch studenten die nicht aus ex-jugoslawien oder der türkei kommen...

Treue Leserin
41
24.3.2010, 22:03
Nicht nur jammern, bitte !!!

Studieren kostet Kraft, daneben arbeiten kostet Kraft, keine Frage! Aber das ewige Jammern "da muss man daneben arbeiten..." kann ich als ehemalige Studierende, die immer mehrere Nebenjobs hatte, weil die Eltern mir kein Geld nachwerfen konnten, für ein Stipendium aber "zu viel" verdienten, nicht mehr hören. Ich habe studiert, gejobt, ein fröhliches Studentenleben geführt, und - blendend überlebt. In den völlig unakademischen Jobs habe ich eine Welt kennengelernt, deren Erforschung mir gut getan hat (Stichwort: Bodenhaftung).
Detto bei meinen Kindern, einige Jährchen später, Studium, stressige Jobs, ausreichend Zeit für ein fröhliches Leben, Taschengeld (wenig) von den Eltern.
Und heute, 10 Jahre später, wird es nicht viel anders sein ...

-e!-
05
26.3.2010, 11:49

Sie wollen also die Zeit damals, und das muss einige Zeit her sein wenn sogar ihre Kinder schon studiert haben, mit der heutigen vergleichen? Der Vergleich hinkt wahrscheinlich gewaltig - es gibt erstens viel mehr StudentInnen und auch der Arbeitsmarkt ist ein völlig anderer (Bsp.: prekäre Arbeitsverhältnisse).

Als Akademikerin sollte es Ihnen kein schweres sein, von persönlichen Erfahrungen losgelöst, den Sachverhalt abstrahiert bestrachten zu können.

Treue Leserin
00
26.3.2010, 13:43

Sosehr hinkt der Vergleich nicht - OK, in meinem "damals" wurden die Absolventen einiger Studienrichtungen schon vor dem Abschluss angeworben, aber der Spagat während des Studiums, nämlich Lernen + Arbeiten, um den Eltern nicht ewig auf der Tasche zu liegen + Leben (= Kino, Reisen etc.) zu vereinbaren, war genauso mühsam wie heute, die oft furchtbaren "Nebenjobs" waren obendrein schlecht bezahlt.
Härtefälle gab's "damals" auch, und - glauben Sie mir - die waren weniger gut abgesichert als heute.
Ich bin durchaus in der Lage, die Probleme z.B. die Ausbeutung der "Generation Praktikum" zu sehen, andererseits haben sich hierzulande der Gesamtwohlstand und dadurch die Zahl der sozialen Fangnetze erfreulicherweise verbessert.


Tullner Liebe
00
23.11.2010, 21:21
Studium war vor 30 Jahren VIEL einfacher

Ihr Vergleich hinkt gewaltig, für ein Uni Doktoratsstudium wurden vor 30 Jahren kaum Prüfungen oder Seminare verlangt. Für Psychologie musste man keine 78 Wochenstunden in vier Jahren machen, dann konnte man dissertieren.

Das war ein Klacks zu heute!!!

Anders die Studien an der TU oder der Boku, die waren damals etwa gleich schwierig wie heute.

G e o r g
00
25.3.2010, 15:07

Jaja, nur keine Kritik.

bigbully
32
24.3.2010, 11:58
Studienbeihilfe

ich bin mit meiner Studienbeihilfe gut über die Runden gekommen (arbeiten nur in den Ferien).
Man darf halt nicht trödeln und sollte sich voher über die Studienrichtung im klaren sein.

Anja rewa
14
24.3.2010, 19:05

Ach geh bitte, wer kann von Studienbeihilfe allein denn schon leben?!

emanze c
00
11.5.2010, 13:36

Wie oben erwähnt - einige türkischstämmige Mindestpensionistenkinder aus meinem unmittelbaren Studierendenumfeld. 750EUR Vollstipendium, minus 250 Studentenheim macht 500/Monat. Mehr bekommen die meisten von den Eltern auch nicht.
Studienbeitragsbefreit waren sie auch - das einzige echte Problem das ich sehe sind die Bücherkosten bei Studien wie zB Jus. 200-300 EUR pro Semester würde man Bücher neu kaufen ist keine Seltenheit. Aber die Bücherbörse wird's schon richten.. :)

bigbully
03
24.3.2010, 22:02

650 Studienbeihilfe + 200 (Ferialjobs) sollten reichen. Wer damit nicht auskommt soll die Mindestpensionisten fragen wie das geht.

Ich weiss, dass ist die Höchstgrenze... - gibt aber auch keinen Grund warum die Eltern nicht zahlen sollen wenn das Einkommen in Ordnung ist.

Nevim
02
25.3.2010, 08:43

Das Einkommen vieler Eltern ist zu "hoch", um Studienbeihilfe zu bekommen, aber dann doch zu niedrig um mehreren Kindern ein Studium zu finanzieren.

emanze c
00
11.5.2010, 13:37

Das ist richtig - und das wahre Problem des Beihilfensystems ebenso wie Eltern, die wirklich genug haben, aber gegen ein Studium der Kinder oder eines spezifischen Kindes sind.

leo lander
01
24.3.2010, 12:17
ein Spezi von war auch doppelt belastet

der hat genügsam wie eine Kirchenmaus ein Doppelstudium mit seiner Studienbeihilfe durchgezogen, in 6 Jahren und dann noch in 3 Jahren einen Doktor und jetzt macht er noch den Werkmasta.

Helmut-S
11
23.3.2010, 11:04
Einerseits Verständnis...

...es muss bessere Bedingungen geben für nebenbei (oder sogar hauptberuflich) arbeitende Studenten. Ich könnt mir heut neben einem anspruchsvollen Tagesjob kein Studium mehr vorstellen, was schade ist weil gerade die Leute die schon halbwegs sich was erarbeitet haben in der Berufswelt, viel zielgerichteter studieren würden um ihr Fachwissen zu ergänzen und schon auch wissen wo sie sich persönlich hinentwicklen wollen. Was ja nicht immer der Fall ist bei 19-jährigen Gym-Abgängern.

Andererseits darf niemand jammern über ein Leben das er sich selbst aussucht. Die Jahre sind sicher hart für die beiden genannten Personen, aber letztlich steht ja das Interesse an guter Ausbildung und Karriere dahinter sich selbst das anzutun.

Loonquawl
02
23.3.2010, 12:57

was heisst da selbst ausgesucht? Tatsache ist dass man als arbeitender Studierender Zusatzbelastungen hat und das z.b. in der Studiendauer nicht berücksichtigt wird. Darum geht es!

Helmut-S
21
23.3.2010, 14:38
Bevor ich zu studieren beginne...

...muss ich mir schon darüber im klaren sein was das bedeutet. Oder halt abbrechen, was anderes machen, was auch immer.

Ich hätte auch gern mit 20 studiert, ging damals aus finanziellen Gründen nicht, hab mich halt anderweitig beschäftigt und was weitergebracht. Hätte ich studiert hätte ich wahrscheinlich auch 50, 60h die Wochen insgesamt aufwenden müssen für Job & finanzielle Sicherheit. Aber das wäre dann auch meine Entscheidung gewesen.

Die Leute in diesem Land - ganz, ganz breit und allgemein gesprochen, weil es auf so vieles zutrifft - müssen endlich auch mal lernen mit ihren Entscheidungen zu leben. Ich reg mich heut ja auch nicht auf das ich damals nicht studiert habe?

G e o r g
03
25.3.2010, 15:10

Wenn jemand kritisiert, dass es schwer ist, sich ein Studium zu finanzieren, dann kannst du nicht daherkommen und einfach ein "Ist nun mal so, jammer nicht!" hinwerfen. Wie, glaubst du, sollen denn die Umstände verbessert werden, wenn nicht durch Kritik daran?

Loonquawl
01
23.3.2010, 19:26

der Sinn einer Studienbeihilfe ist es, genau DAS zu verhindern.
Nur weil du es damals nicht konntest soll das kein Grund sein es heute rechtzufertigen. eine miese beihilfensituation heisst noch lange nicht dass man das als gegeben hinnehmen muss.
Klar bedeutet ein studium arbeit. Aber wenn jemand 20-30 h die woche arbeitet braucht er, nona, paar semester länger. und muss studiengebühren zahlen. und verliert kinderbeihilfe. muss dadurch noch mehr arbeiten. warum wird das zb nicht in die rechnung mit einbezogen?

Chocoholic
02
23.3.2010, 09:39
Wieder ein Grund mehr, die Vorlesungen und Skripten

kostenlos und frei zugaenglich zu machen, sodass man diese Vorlesungen zu der Zeit anschauen kann, wo man gerade Zeit hat und nicht noch den Zeitdruck hat. Noch ein Grund mehr, Skripten und Fachbuecher kostenlos online zu stellen (allerdings gibt es ja auch die Universitaetsbibliothek...), noch ein Grund mehr, sich mehr nach Fernuniversitaeten zu richten, wo man dann nicht mehr auch noch Geld dafuer aufwenden muss, woanders zu wohnen, sondern den Grossteil von zu Hause erledigen kann.... mehr Geld fuer die unis, mehr Geld fuer StudentInnen - gestuetzte billigere Uebernachtungen, Fahrten fuer Pruefungen und Uebungen etc.

zwergleviathan
03
23.3.2010, 14:26
die unibibliothek?

in der 5 exemplare für knapp 1000 Leute liegen? mit DER Entleih-chance kann man gleich Lottospielen und vom 6er die Bücher alle kaufen ^^

emanze c
00
11.5.2010, 13:42

Stimmt doch nicht. Wenn man sich pünktlich nach der Prüfungszeit Bücher sichert zB am Juridicum funktioniert das herrlich trotz extrem lehrbuchintensiver bzw -gebundener Prüfungsvorbereitung UND Massenunibetrieb. Parallel gibt's gerade dort die Bücherbörse - viele kaufen nur so ihre Bücher. Nochmals parallel kann man von 8 Uhr morgens bis 10 Uhr abends mittlerweile die Bücher in Tagesleihe lesen. Die Lesesäle sind gerammelt voll (leider oft mit Medizinern, was den Sinn der lokalen/fairen Bibliothek etwas aushebelt).

An der Hauptuni sind auch die meisten Bücher mit gar nicht mal langer Wartezeit zu bekommen (Soziologie, Volkswirtschaft, Politikwissenschaft, Orientalistik habe ich diesbzgl Erfahrung).

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