Wegen sprachlicher Defizite in die Sonderschule!?

Meri Disoski, 9. Mai 2010, 19:57
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    Anteil der Schulkinder mit Behinderung in Integrationsklassen und Sonderschulen nach Bundesländern und Österreich gesamt in Prozent (April 2010)

Ahmetcan K. hätte die Sonderschule besuchen sollen. Der diesbezügliche Bescheid vom Wiener Stadtschulrat ist mittlerweile von ebendiesem aufgehoben worden

Ahmetcan K. besucht die 4. Klasse einer Volksschule im 16. Bezirk. Seine Eltern werden bei Sprechtagen in der Schule darüber informiert, dass ihr Kind ein "schwacher Schüler" sei. Von "sonderpädagogischem Förderbedarf" ist nie die Rede. Im Jänner 2010 werden die Eltern zu einem Gespräch in die Schule gebeten. Ein folgt ein Treffen mit dem Bezirksschulinspektor, der Schuldirektorin, der Klassenlehrerin und VertreterInnen eines sonderpädagogischen Zentrums. Hier wird den Eltern dargelegt, dass ihr Sohn einen "sonderpädagogischen Förderbedarf" habe. Ihr Kind solle durch ein paar zusätzliche Stunden eine "besondere Förderung" bekommen, da es im Unterricht Unterstützung benötigen würde. Sonst würde alles so bleiben wie bisher. Das Wort "Sonderschule" fällt im ganzen Gespräch kein einziges Mal. Die Eltern wissen nicht, dass sie mit ihrer Unterschrift ihr Einverständnis zur Überstellung ihres Sohnes in eine Sonderschulklasse geben.

Ohne Begründung in die Sonderschule

Am 25. Jänner 2010 erhält Familie K. einen Brief des zuständigen Bezirksschulinspektors Walter Maitz, der sie über den sonderpädagogischen Förderbedarf ihres Sohnes Ahmetcan informiert. Eine Begründung wird nicht mitgeliefert. Ahmetcan muss fortan in die Sonderschule. Die Familie ist verzweifelt, muss sie doch den Verfall des Sohnes mit ansehen. Ist dieser früher noch gerne in die Schule gegangen, versucht er sich jetzt vor dem Schulbesuch zu drücken und geht in der Früh nur noch widerwillig außer Haus. Die Eltern beschließen, gegen den Bescheid des Stadtschulrates vorzugehen und geben ein schulpsychologisches Gutachten in Auftrag. Dieses stellt fest, dass bei Ahmtecan kein sonderpädagogischer Förderbedarf gegeben ist, ihm jedoch zusätzlicher Sprachförderunterricht in Deutsch anzubieten sei. Der Stadtschulrat nimmt daraufhin den Bescheid, wonach Ahmetcan die Sonderschule besuchen muss, wieder zurück.

"Völlig unzulässig"

Dieser Fall zeige "sehr schön, wie der Stadtschulrat agiert und welch unzulässigen Tricks angewandt" würden, um die Unterschriften der Eltern zu bekommen, sagt die Grüne Gemeinderätin und Wiener Landtagsabgeordnete Susanne Jerusalem. Die Vorgehensweise des Stadtschulrates im "Fall K." bezeichnet sie als "völlig unzulässig". Dass der Stadtschulrat seinen Bescheid zwischenzeitlich wieder zurückgenommen hat, sei ein "indirektes Eingeständnis dafür, dass hier ein Schüler allein aufgrund mangelnder Deutschkenntnisse" zum Sonderschüler abgestempelt worden ist.

Kein Einzelfall

Dabei sehen die gesetzlichen Regelungen ganz klar vor, dass SchülerInnen "physische oder psychische Behinderungen" haben müssen, um als SonderschülerInnen eingestuft zu werden. Einen Schüler wegen mangelnder Deutschkenntnisse als Sonderschüler einzustufen, sei also "nicht gesetzeskonform", so die Grüne. Der "Fall K." ist kein Einzelfall. Susanne Jerusalem spricht von einer "handvoll anderer Fälle", die ihr bekannt und jenem von Ahmetcan K. ähneln. Die Dunkelziffer dürfte indes weitaus höher sein.

Auf halbem Weg aufgeben

Viele ähnliche Fälle kommen nämlich erst gar nicht an die Öffentlichkeit. Die Eltern der betroffenen Kinder seien mit der Situation meistens überfordert, viele würden nicht wissen, an "wen sie sich wenden können" und hätten "zu wenige Informationen", so Jerusalem. Nur sehr wenige würden sich "trauen, gegen eine derart große Institution, wie den Stadtschulrat vorzugehen", sagt die Grüne. Oft würden Eltern auf "auf halbem Weg aufgeben"; der Kampf gegen die Institutionen sei schließlich sehr zermürbend und nicht zuletzt auch eine finanzielle Frage. Deshalb sei sie bereit, "jedem einzelnen Fall nachzugehen" und auch die Kosten des "einen oder anderen schulpsychologischen Gutachtens" zu übernehmen, so sich die Eltern dieses nicht leisten können. Die "unfaire Vorgehensweise des Stadtschulrates" müsse sich schließlich "niemand gefallen lassen", sagt Jerusalem.

Schüler mit Migrationshintergrund in Sonderschulen

In Österreich existieren elf verschiedene Arten von Sonderschulen, die physisch und/oder geistige beeinträchtigte Kinder in einer, ihrer Beeinträchtigung entsprechenden, Art fördern. Laut einer aktuellen, vom Innenministerium in Auftrag gegebenen, Studie der Statistik Austria, sind SchülerInnen mit Migrationshintergrund in Sonderschulen überproportional stark vertreten (27%), während sie in Allgemein Bildenden Höheren Schulen unterrepräsentiert sind (8%). Die Grünen hatten in den vergangenen Wochen mit einer Behauptung, wonach Kinder aufgrund mangelnder Sprachkenntnisse in Sonderschulen überstellt würden, für Aufregung gesorgt und mit der Präsentation des Falles von Ahmetcan K. eine breite Diskussion dieses Themas in der Öffentlichkeit angeregt.

 

 

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 43
1 2
schlitzohr2
01
26.5.2010, 15:49
I frag mii imma woas haßt eigentlich:Sonderschul?Werden die Schüler dortselbst befremdend-absonderlich behandelt?Oder artet des goa in ana SONDERBEHANDLUNG, wia bei anAusnahmezuastand, aus?So heißt es immer sind besonders erzieherisch-geschulte...

Pädagogen. Heißt wohl im Klartext: Bei den vermeintlich (was in vielen Fällen überhaupt nicht zutrifft!) „Hirnschwächlingen“ müssen speziell ausgebildete LernKommandanten ran.Ein typisch Österreichischer Schwachsinn, wird Jahr für Jahr prolongiert, um die etwas hilfloseren Schüler, fest geschrieben Aktenkundig ein Leben lang auszusortieren.Plakativ sind natürlich alle Sonderschulen über Blechtafeln, an den Hauswänden der jeweiligen „Anstalten“, weit sichtbar angebracht.So werden schon selbst Erstklässler der Öffentlichkeit als „Deppen“ vorgestellt.Allerdings ist auch meinen Sozialdemokraten bis heute zu dieser ganz offensichtlichen Diskriminierung nichts eingefallen. Dafür von mir einen gewaltigen MINUSPUNKT f. die roten Gesetzesmacher!

Österreicherin1
00
12.5.2010, 11:43
eher die regel als ein einzelfall...leider

emanze c
01
11.5.2010, 13:01

"Die Grünen hatten in den vergangenen Wochen mit einer Behauptung, wonach Kinder aufgrund mangelnder Sprachkenntnisse in Sonderschulen überstellt würden, für Aufregung gesorgt."

Echt? In der türkischen Community war das aber seit 15 Jahren ein offenes Geheimnis, dass zu viele Kinder in Sonderschulen gesteckt werden...

charles darwin
17
11.5.2010, 10:06
Wegen sprachlicher Defizite in die Sonderschule!?

natürlich nicht
jeder der Nicken kann und einigermassen aufrecht geht bekommt automatisch ein Maturazeugnis zugeschickt und darf sich seinen akademischen Grad rubbeln.
Von den Wiener Linien bekommt man ausserdem eine Freifahrt zum AMS.

King Of Wörschtlständ
00
11.7.2011, 22:01
Unsere Kumpels haben beschlossen...

... Ihner an Brief zu schreiben. Mir ham lang diskutiert was drinstehen soll, weul als Nichtmaturanden is des gar nicht leichd. Weul damals wia de Madurazeugniße verschickt worn san, ham ein baar von uns die Adresse gehabt "Landesgericht" und a paar andere es Schüllinghotel. Somid ham mir keine Mahdura nicht und keinen Didel nicht.
Am meisten ham mir vor der Anrede Federn gehabd, aber mit ein baar Bier ham mir die überwunden.
Jetzten also der Brief:
Sehr geehrder Herr Dokter!
Mir geaduliern Ihner im Nachhinein zur erfohlgreich zugestehlten Mahdura! Wie ham Sie das geschafd? Sie ham siecher die Ahnschrift richdig geschriem und im Gümnastikum beim Herrn Direkter abgebn, oder?
Mit fielen Grüßen
Der King und de Kumpels

statistischer ausreißer
00
12.4.2011, 13:48

sprechen sie aus eigener Erfahrung?

torre de babel
00
12.5.2010, 18:20
es gibt klare gesetzliche regelungen ...

... die vorsehen, dass schüler nur dann in die sonderschule "überstellt" werden dürfen, wenn bei ihnen psychische und/oder physische beeinträchtigungen festgestellt werden konnten. defizitäres deutsch ist weder das eine, noch das andere. schüler mit mangelhaften deutschkenntnissen sollten zusatzstunden in deutsch bekommen und nicht einfach in die sonderschule abgeschoben werden!!!

Kaputt Nick
 
00
11.5.2010, 09:58
Wann brennt die erste Sonderschule?

Simskoarl
 
01
11.5.2010, 09:24
Stimmen die Zahlen?

48% der Volksschüler in Wien hat nicht Deutsch als Muttersprache?

Daraus könnte man dann hochrechnen, dass die Hälfte der Wohnbevölkerung nicht Deutsch als Muttersprache hat, sprich Ausländer ist. Das würde jegliche offizielle Ausländerstatistik konterkarieren.

emanze c
01
11.5.2010, 13:05
Naja 1. die Zahlen in Wien sind nicht repräsentativ für die Bundesländer.. 2. was "deutsch als Muttersprache" heisst müsste man sich auch näher ansehen.

Ein Kind zweier Kärtner Slowenen oder seit 2 Generationen in Wien lebender Polen spricht wohl auch slowenisch oder polnisch als "Muttersprache", ist aber schon seit Generationen kein "Ausländer"..
3. Ist die Diskrepanz unter den Jungen und ganz Jungen zwischen "Inländern" und "Ausländern" natürlich viel höher - seit Jahren wird versabsäumt, Geburtenraten unter gebildeten berufstätigen Frauen zu fördern wie in Skandinavien, mit dem Erfolg dass die Geburtenraten unter "europäisch geprägten" Frauen sinken und sinken. "Ausländerinnen" leben oft bildungs- und erwerbstechnisch in einem anderen Jahrhundert (was sich auch in der Geburtenrate niederschlägt - kein Geheimnis).

bibliothekar
01
11.5.2010, 10:22

Wen interessiert, was die mütter sprechen? Die erstsprache des kindes ist entscheidend.

Ein nitupsaR
 
06
11.5.2010, 06:28

Die Sonderschule ist leider viel zu oft ein Abstellgleise für Unbequeme.

Aus meiner Volksschulklasse wolltens Gülali und mich in die Sonderschule abschieben. Gülali konnte schlecht Deutsch, und ich war ein Saufratz, ein elendiger. Bei ihm wie bei mir habens die Eltern verhindert.

Gülali hab ich letztens daheim in Kufstein getroffen. Er ist derselbe gutmütige Kerl wie damals, arbeitet als Elektriker, hat drei Kinder und ein Haus gebaut. Ich, naja, ich poste immerhin hier, das ist auch schon was.

Weiß der Deibel, was aus uns geworden wär.

emanze c
01
11.5.2010, 13:07

:)))
Was bitte ist ein Saufratz? Sie haben hoffentlich nicht schon im zarten Alter getrunken??

Elektriker und Standardposter, das sind doch sehr schöne Anzeichen für ein Widerlegen der Sonderschulambitionen Ihrer Lehrer/Direktoren. :)

Zur Geburtenrate - 3 Kinder haben Sie nicht oder?

Ein nitupsaR
 
00
11.5.2010, 14:58

"Saufratz" liest sich wirklich blöd, aber Du wirst schon wissen, was ich mein. A Fratz halt, noch gesteigert zum Sau-Fratzen. Ich war echt einer. :o/ A pädagogisch besser geschultes Personal hätt mir vielleicht helfen können, aber mich in die Sonderschule schicken und mir damit den zukünftigen Bildungs- und Berufsweg erschweren, das war genausowenig angezeigt wie bei Gülali. Wir haben unsere Defizite - ich mein soziales, er sein sprachliches - später ausgeglichen.

Und nein, ich habe keine drei Kinder. Brauchst Du noch welche? ;o)

Chien de Pique
05
10.5.2010, 22:18

Es bräuchte hier offenbar dringend einen eigenen neuen Schultyp, der sich fast ausschließlich der intensiven Sprachförderung in Wort und Schrift widmet, bis ein Umstieg ins reguläre Schulsystem erfolgen kann. Sonderschule wie Hauptschule/Neue Mittelschule usw. sind gleichermaßen ungeeignet und schaden allen Beteiligten. Schon in der Volksschule ist da offenbar einiges schiefgelaufen.

Nik M
84
11.5.2010, 06:59
Neuer Schultyp

z.B. eine Volksschule mit Unterricht in der Muttersprache, mit Schwerpunkt auf Deutsch als erster Fremdsprache. Kann auch ueber die Volksschule hinausgehen.

chaote2
 
00
16.6.2010, 21:23
auf Deutsch als erster Fremdsprache

wenn ich daran denke wie gut viel Deutschsprachigen nach 2,3 Jahren Englischunterricht diese Sprache beherschen
kann ich ihre Meinung nicht teilen.Radebrechen in Deutsch wird die Migranten 2. Generation sicher nicht weiterbringen.
In gebildeten Kreisen können die Eltern eine oder mehrere Fremdsprachen und können den Kindern (oder der Nachhilfelehrer) weiter helfen. Migranten der ersten Generation welch Deutsch gerade radebrechen werden kaum eine Hilfe sein .Ergebnis :
auch Kinder radebrechen Deutsch.
Mit diesen Schwachsinn würden heute noch 50% der Wiener Tschechisch oder Ungarisch,Jugoslawische Sprachen sprechen und Deutsch nix gut verstehen.

Chien de Pique
02
11.5.2010, 14:20
Eine Volksschule hingegen, wie Sie sich vorstellen, garantiert, dass das Kind im nächsten Schultyp dann gerade einmal den Weg zur Cafeteria findet. Wenn

es mit "Deutsch als erster Fremdsprache" auch nur die elementarste Textaufgabe oder ein spezielles Sachbuch in speziellem "Basic German" versteht, wäre es schon ein Wunder. Wieder bliebe nur die Abschiebung in die Sonderschule oder aber die derzeit in allen Städten laufende Aushöhlung der Hauptschule hin zu einer Sonderschule II, die man als faktischer Analphabet verlässt. Sie wollen natürlich, und das wäre auch die einzige Option, in Wahrheit auch noch muttersprachliche Mittelschulen. Ein Studium kann mit einer Ersten Fremdsprache auch nur bei besonderer Begabung absolviert werden, also wäre auch das muttersprachlich anzubieten - oder jede höhere Bildung bleibt dem Kind verwehrt. Und mit dem muttersprachlichen Uniabschluss kann es dann bes

Chien de Pique
01
11.5.2010, 14:13
Nein, ganz im Gegenteil. Eine Ganztagsschule (ab dem 5. Lebensjahr), wo nur und ausschließlich (außer vielleicht direkt nach dem Einstieg) Deutsch gesprochen und gelebt wird.Mindestens die Hälfte des Unterrichts Sprachunterricht, besondere Einbindun

des Sprachlichen - Lesen, Schreiben, Nacherzählen, Kommentieren - auch in die anderen Gegenstände - wie etwa Rechnen, Musik, Zeichnen oder Turnen, fast alles kann man mit Sprechübungen und Textenverbinden. Ebenso in Pausen und Nachmittagsbetreuung - gemeinsamer Konsum deutschsprachiger Medien und Spiele, Unterhaltung am Pausenhof ausschließlich auf Deutsch (dahingehend auch die Zusammenstellung der Gruppen). Einüben des Gelernten in nachgestellten Alltagssituationen und bei Exkursionen.
Alles Gesehene, Getane muss stets benannt, beschrieben werden.
Speziell zusammengestellte Hausübungen, die das Einüben der sprachlichen Fertigkeiten und die Bereicherung des Wortschatzes in das Zentrum stellen. Generel die Familie miteinbeziehen.

Ausgeflippter Lodenfreak
00
11.5.2010, 10:33

Was sie fordern sind öffentliche Ausländerschulen. Das würde zwar die Probleme an den Schulen lösen, aber Ausländer wären dann endgültig in Ghetto-Schulen untergebracht. Das ist zwar in einigen großen Städten Österreichs und Deutschlands praktisch schon Realität aber das gesetzlich festzuschreien trauen sich nicht einmal die Rechten zu fordern.
Ausländische Schulen funktionieren nur als Privatschulen, da sich dort dann nicht die bildungsfernen Kinder sammeln und Eltern die zahlen und aktiv eine Schule wählen auch sonst Interesse an der Bildung ihrer Kinder haben.

Nik M
20
11.5.2010, 19:54

Nicht, wenn man es vernuenftig macht. Und schlimmer als es die vergangenen 20 Jahre war, in denen begabte Kinder lediglich wegen mangelnder Deutschkenntnisse in Sonderschulen entsorgt wurden, kann es eigentlich nicht mehr werden.

charles darwin
01
11.5.2010, 10:07
ja...in Istanbul.

Volksfront von Judäa
13
11.5.2010, 09:56
Als Privatschule ok - als staatliche Schule...sicher nicht!


Wie leicht soll man es gewissen Gruppierungen denn noch machen, das Lernen der lokalen Sprache zu umgehen?

emanze c
00
11.5.2010, 13:08

Ich glaube er meint das sarkastisch...

Nik M
40
11.5.2010, 13:14

Nein, ich mein das ernst. Scheint mir offensichtlich, dass man Menschen in einer Sprache unterrichten muss, die sie verstehen.

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