Freiluftgalerie Donaukanal

Meri Disoski, 22. Juni 2010, 11:26

Für die einen komplexe Ausdrucksmittel und anerkannte Kunstform, für die anderen Verunstaltung öffentlicher Flächen und Vandalismus. Sie werden gesprüht, gekratzt oder geätzt. Es gibt sie an Mauern, Hauswänden, Bäumen, Straßenschildern, in öffentlichen Toiletten. Das weltgrößte Graffiti-Objekt war die Berliner Mauer. Die wohl größte besprühte Fläche in Wien befindet sich am Donaukanal - eine daStandard.at-Ansichtssache

Bild 1 von 11»
Bild 1
foto: meri disoski

weiter ›

Kommentar posten
14 Postings
Litschi Monster
60
23.6.2010, 12:11
Kitsch

Der Donaukanal ist purer Kitsch. Da bringen Tags in jeder U-Bahn-Station mehr.

Stoascheissa Korl
01
23.6.2010, 08:23
Grau grundiert ist die halbe Stadt ja schon.

Also, wenn die Künstler nicht mehr als, sagen wir mal, 100.000 Euro im Jahr für den Donaukanal verlangen, bin ich dafür, dass weiter auszubauen.

Wenn sie mehr wollen, könnte man ja vielleicht Stationen einrichten, wo sich die Künstler das Material vorort einfach nehmen können und nicht durch die ganze Stadt schleppen müssen.
Wenn man ein bißchen nachdenkt, kommt man sicher auf noch bessere Ideen, z.B. gratis Würsteln, Cola, Scheinwerfer, Liegestühle, ...
Grau grundiert ist die halbe Stadt ja schon.

fm4fan
111
22.6.2010, 20:46
Verschmutzung

Ich finde diese Sprühereien eine Verschmutzung der Stadt. Ich persönlich hätte gerne am Donaukanal nackten Stein und keine Sprühkunstwerke.
Auf einer Lärmschutzwand entlang der Autobahn oder einer Bahnstrecke ist es noch okay, wenn man es nicht sieht, aber an so öffentlichen Plätzen, wie den Donaukanal, würde ich es verbieten. Aber noch schlimmer sind die Leute, die neue S-Bahn-Stationen mit ihren Tags beschmieren, siehe Wien Mitte z.B. Ich hoffe, diese Leute werden gefasst und zahlen dafür.

Bensch XY
00
23.6.2010, 12:33

es gibt kaum schöneres dass sich entlang dieses zu betonierten irgendwas eine szene entwickelt hat, die KUNST zeigt die oft wirklich beeindrucken kann. die pseudohaften schmiererien (z.b. auf otto wagners schützenhaus) ist einfach nur peinlich. auf jene die millionen von euro zur beseitigung auf u-bahnen, rund ums audi max usw. verschlingen.
in einer stadt muss es einen raum geben für diese art von kunst. schade dass es das alte kabelwerk nicht mehr gibt ;)

fm4fan
01
23.6.2010, 22:40

Ich finde es nicht, schlecht wenn Eigentümer Graffitikünstler Flächen zum Besprühen zur Verfügung stellen. Nur das wilde Besprühen gehört dringend eingestellt.

maxbz
09
22.6.2010, 20:59

Tags sind eine andere Kategorie. Einfach nur langweilig mit mit der gleichen Funktion wie Hundepisse am Baum. (Revier markieren)

pantha rei
13
22.6.2010, 15:04
feine gschicht!!

bitte mehr :) stadtverschönerung mal anders

jcMaxwell
02
22.6.2010, 13:52
street art ist halt doch was schönes!

systemfehler1
25
22.6.2010, 13:00
Gefällt mir.

Gute Galerie, da unten. Sehr empfehlenswert - und ständig Neues!
Gibt auch andernorts famose Sprüherln.
Wien lebt eben, und daher: Keine ÖVP!!

maxbz
00
22.6.2010, 19:33
Mir auch.

Gegen solche Kunstwerke an diesen Orten hat sicher auch die ÖVP nichts.

Etwas seltsam, das das Thema in daStandard kommt?

einerlei
00
22.6.2010, 19:51
auch mir gefällt's!

ob die ÖVP nicht's dagegen hat, würde ich trotzdem bezweifeln.

wieso soll daran seltsam sein, wenn das thema auf dastandard kommt?

maxbz
00
22.6.2010, 20:11

Weil die Themen hier meist Migrationsbezug haben, Graffiti aber eher nicht.

einerlei
00
22.6.2010, 21:03

doch: siehe foto 8: graffiti tourists :)

einerlei
00
22.6.2010, 19:52
vertippt ...

... sollte natürlich "was soll daran seltsam sein ..." heißen ;)

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.