Deutsche in Wien

Schorle gegen Spritzer

Eva Zelechowski und Armand Feka, 29. Juli 2010 15:35
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    Foto: Jockel Weichert/"Piefke Cinnektion Austria"

    Der IMAS Report vom Mai 2010 macht einen Imagewandel der Deutschen Republik in Österreich sichtbar. Demnach drückten Österreicher am stärksten den Deutschen bei der Fußball-WM die Daumen.

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    Foto: Jockel Weichert/"Piefke Cinnektion Austria"

    Buchpräsentation: "Piefke - Kulturgeschichte einer Beschimpfung", organisiert von der "Piefke Connection Austria"

    Im Bild:

    Hubertus Godeysen - Autor und freier Journalist
    Hubert Arnim-Ellissen - Ö1 Redakteur
    Franz Josef Weißenböck - Chefredakteur des parlamentarischen Pressedienstes
    Thomas Gindele - Hauptgeschäftsführer der Deutschen Handelskammer in Wien
    Peter Meier-Bergfeld - Österreich-Korrespondent der Wochenzeitung Rheinischer Merkur

     

Wiener Schmäh und der hohe Lebensstandard locken die Deutschen scharenweise nach Wien. Doch trotz vieler Gemeinsamkeiten können sich die Wiener noch immer nicht für sie erwärmen

Mit rund 20 Prozent kommen die meisten Zuwanderer in Österreich aus Deutschland, weit abgeschlagen dahinter erst Menschen aus klassischen Gastarbeiter-Staaten wie Serbien oder der Türkei. Eine Tatsache, die kaum auffällt, da sich diese Gruppe praktisch nahtlos in die Gesellschaft einordnet. Sie drängen bildungsgierig auf unsere Universitäten und kellnern in unseren hipsten Bars, sie mimen an der Wiener Volksoper und sitzen hinter der Pennymarkt-Kassa. Dass sie nicht flexibel sind, kann man den Deutschen nicht nachsagen und integriert sind sie in der österreichischen Gesellschaft auch. Schließlich sprechen sie unsere Sprache. Statt Apfelschorle bestellen sie hier Obi G‘spritzt und jagen wie wir Gelsen anstatt die für sie gewohnten Mücken.

Deutsche lieben Österreicher

Einer kürzlich veröffentlichten Studie des Marktforschungsinstituts Emnid zufolge ist Österreich das Lieblings-Nachbarland der Deutschen. Je enger die Bezüge sind, die man zu einem Land herstellen kann, desto mehr Sympathie erwächst, lautet eine These. Die Beliebtheit Österreichs bei den Deutschen lässt sich auf die sprachlichen und kulturellen Parallelen zurückführen. 97 Prozent der Befragten geben demnach an, die Österreicher seien freundlich und 90 Prozent halten sie für fleißige Menschen. Auf Gegenliebe treffen unsere Nachbarn jedoch selten.

Verzwickte Beziehung

Die sich ähnelnden, doch in ihrer Mentalität ungleichen "Brüder" finden trotz vieler Gemeinsamkeiten wie Sprache und sozioökonomischem Background immer wieder Gelegenheiten, ihrer verzwickten Beziehung weitere Steine in den Weg zu legen. Zu Konflikten zwischen Österreichern und Deutschen kommt es vor allem im Hochschulbetrieb, seit sich Studienbewerber beider Länder um die raren Studienplätze auf heimischen Universitäten streiten.

"Gelassene Mentalität"

Mit unterschwelliger Feindseligkeit der Österreicher ist die 25-jährige Florine bereits konfrontiert worden. Mit 17 zog sie das Fernweh aus Köln nach Spanien und Neuseeland. Zufällig landete sie schließlich in Wien: "Es gibt hier einen sehr hohen Lebensstandard, die Wiener haben eine gelassene Mentalität und die kulturelle Vielfalt ist beeindruckend", zählt die Theater- und Medienwissenschaftsstudentin die Vorzüge Wiens auf. Der Konflikt zwischen Österreichern und Deutschen ist ihr erst in Wien bewusst geworden. "An öffentlichen Stellen wie Ämtern oder in der Universität habe ich manchmal eine gewisse Distanz gespürt, aber das lässt sich nicht pauschalisieren. Was mir besonders gut an Wien gefällt, ist diese kontinuierliche urbane Veränderung", und spricht gezielt den 15. Wiener Gemeindebezirk an, in dem die Teilzeit-Kellnerin lebt und der seit einigen Jahren zu neuem Leben erwacht.

Zwischen Ablehnung und Subkultur

Viele eingefleischte Wiener lassen es sich nicht nehmen, die Deutschen, die auch untereinander keine homogene Gruppe bilden, auf ihre Andersartigkeit anzusprechen. Nicht selten werden auch abseits von Stammtischdiskussionen seichte Ressentiments gegenüber dem "Piefke" geschürt. Von der preußischen Mentalität ist da die Rede, wenn z.B. in manchen Büros vom neuen deutschen Kollegen gesprochen wird.

Viele Wiener unterschätzen dabei, dass diese Gruppe bereits eine große Rolle im urbanen Wien spielt. Sowohl im Kulturbetrieb als auch in unterschiedlichen Medienhäusern zählen Deutsche bereits zum festen Inventar. Und nicht erst seit der Fußball-WM werden so manch grantigem Wiener die vielen deutschen Veranstaltungen aufgefallen sein. Vielerorts organisiert man sich nun selbst und feiert selbstbewusst private „Piefke Partys" oder bringt ein Stück Berliner Großstadtflair in verschiedene Clubbings. Spree Feeling inklusive.

Piefke-Connection

So etwa hat Jockel Weichert - rechtzeitig zur Fußball-Europameisterschaft 2008 - im Online-Netzwerk Xing die "Piefke Connection Austria" ins Leben gerufen. Willkommen ist jede/r Piefke, die/der in Österreich lebt, ihren/seinen Alltag bestreitet und sich ab und zu über die diversen Streitigkeiten austauschen möchte. Und das sind inzwischen knapp 1000. Der gebürtige Schwabe lebt und arbeitet seit 1999 in Wien, das ihn, wie er selbst sagt, gemütlicher gemacht hat. "Ich gehe die Dinge jetzt anders an, nicht mehr so stressig. Wenn ich ein Meeting in Deutschland habe, geht alles zackig und es ist viel hektischer. In Wien geht man alles lockerer an, es ist eine Mentalität, die mitunter auf konkrete Absprachen verzichten kann, also eine Mentalität à la schau ma mal und das krieg ma schon hin", definiert Weichert die Eigenheiten von Wien, das sich seit Jahrzehnten stolz und PR-wirksam als "anders" feiert.

Zentralismus aus dem Kaiserreich

Die für österreichische Meetings typische Ineffizienz wird von der internationalen Geschäftswelt allerdings häufig kritisiert. Auch Weichert kam mit ihr in Berührung: "Das zieht sich quer durch die Gesellschaft, ob beim Gartenvereinstreffen oder in der Wirtschaftskammer. Da denke ich mir manchmal, ist es jetzt unhöflich, wenn ich einfach aufstehe und gehe?" Eine andere „Wien-ist-anders"-Besonderheit ist für ihn der Umgang der Wiener mit ihren Landsleuten: "Der berühmte Wasserkopf Wien ist deutlich spürbar, und vor zehn Jahren war es noch schlimmer. Das ist dieser Zentralismus, der noch vom Kaiserreich herrührt, dass sich die Wiener gegenüber ihren Landsleuten in den Bundesländern gerne aufplustern", so Weichert.

Imagewandel am Beispiel Fußball

Während der kürzlich zu Ende gegangenen Fußball-WM schien in Wien zwischen den Deutschen und ihren Lieblings-Grantlern Waffenstillstand zu herrschen. Im Gegensatz zur Europameisterschaft vor zwei Jahren war heuer eine gewisse Deutschland-Affinität spürbar. Der IMAS Report vom Mai 2010 macht einen Imagewandel der Deutschen Republik in Österreich sichtbar. Demnach drückten Österreicher am stärksten den Deutschen bei der Fußball-WM die Daumen. Das erhöht vielleicht die Aussicht auf einen endgültigen Abschied von der Cordoba-Schadenfreude und vom verbissenen Zusammenhalten gegen die deutschen Vorzeige-Feinde. (Eva Zelchowski und Armand Feka, 29. Juli 2010, daStandard.at)

Kommentar posten
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Anna-bel G.
 
17.01.2012 23:02
Meinungen von Deutschen über Österreicher

Liebe Nachbarn!

Schade und auch traurig, dass wir Deutschen von euch immer noch in die Schublade "Piefke" gesteckt werden..
Das Vorurteil des „typischen korrekten Preußen“ zeigt doch auch, dass ihr uns gar nicht kennenlernen wollt. Sonst würdet ihr erkennen, dass wir ebenso wie ihr, eine bunte Mischung aus vielem sind.
Vom korrekten Spießer bis zum verpeilten, unpünklichen Chaosvogel, alles vertreten :-)

Ein paar Meinungen von uns „Piefkes“…vielleicht stimmt euch das ein wenig milder..

„Ich mag Österreich und seine Bewohner.
Allerdings habe ich immer das Gefühl, die Österreicher mögen die Deutschen nicht... und deshalb fúhl ich mich dann immer ein bisschen unsicher.“

„Ich hab nur nette kennengelernt. Für mich spielt wenig

Diplomierter Mensch
20.11.2010 01:59
"Ich habe nur meine Pflicht getan."

Das ist die Mentalität, die Natur vieler Deutscher. Fast alle, mit denen ich gearbeitet habe, hatten eine große Klappe, aber bei ihren VorgesetztInnen bekamen sie den Mund kaum auf. Sie sind BefehlsempfängerInnen und verwechseln blinden Gehorsam mit Arbeitsmoral. Für ein Butterbrot malochen sie, damit sie auf was stolz sein können.

Sie sind wichtigtuerisch und versuchen krankhaft in der Arbeit zu gefallen und g'scheit rüberzukommen. Dabei, pünktlich war ich schon als Kind und genau bin ich bei der Arbeit sowieso. Sie sind stolz darauf, devot zu sein. Und sowas kann ich nicht leiden. Als Menschen respektiere ich sie, aber befreundet sein, das möchte ich mit denen nicht.

heinz strobl
 
27.10.2010 22:33
Identität

seit 1866 kämpft Österreich um eine eigene Identität.
Die einen wollen sich abgrenzen, die andern sind noch deutscher als die deutschen.dann wurde 1918 aus deutsch-österreich nur österreich, ohne Deutsch-.Dann 1934-38österreich patriotismus durch eine christl soziale diktatur dann der österreicher der dtStaatsbürger wurde, weil er unter Wilhelm diente.
nach 1945 wir sind eh keine Deutschen, recht praktische Kindesweglegung.Ideologisch war Wien für Adolf entscheidend.Das wollte aber niemend wissen und der r kleine und kleinste Unterschied wurde zu einem Riesenballon aufgeblasen,damit wir Österreicher werden konnten.Ressentiment als Grundlage der Nationswerdung.Das Nichtdeutsch sein wurde wichtig .Verdrängung und Neurose das ghört zu Ösis

swaba
01.10.2010 11:56

Also wenn bei uns im Schwarzwald ein österreicher auftaucht dann denk ich mir eigentlich nichts dabei
und schon gar nicht verschwende ich kostbare Zeit mir Gedanken darüber zu machen, welche negativen
Verhaltensmuster er denn an den Tag legen könnte - weil er Österreicher oder sonst was ist.
Das ist so jämmerlich kleingeistig über einen menschen zu urteilen weil er aus dem Land XY kommt.
Als Europäer mir ganz und gar unverständlich!

okami
30.08.2010 17:23
Das muss man differenzierter betrachten ....

... solange es Bayern und Preussen gibt!

GiordanoB
06.08.2010 20:38

Im Großen und Ganzen passts eh.
Allerdings brauch ich nicht, wie im Artikel, eine Deutsche die mir erzählt, wie lebendig und super der 15. Hieb doch sei.

Was sie dort momentan bewundert, findet sie im fortgeschrittenen Stadium auch bei ihr zu Hause.
Sei es in Neuköln, Tenever oder Neuwiedenthal, und wie die noch alle heißen.

a grünes stricherl
 
16.08.2010 18:25
in neuwiedenthal möcht ich nicht tot über den zaun hängen ..

wollte ich ergänzend/bestätigend anmerken.

sonic
06.08.2010 19:29

Dass 20 Prozent der Österreicher den Deutschen beim Fußball die Daumen drücken, glaube ich sofort. Aber unter den anderen 80 Prozent sind viele, die nicht einfach für eine andere Mannschaft sind, sondern explizit gegen die Deutschen.
Vielleicht sollte man mal eine Umfrage machen, welche Mannschaft die Österreicher am wenigsten mögen. Ich vermute, da wären die Deutschen auch vorne, und wahrscheinlich mit mehr als 20 Prozent.
Sie glauben ja nicht, welchen haarsträubenden und eigentlich schon rassistischen Blödsinn Leute, die normalerweise ganz vernünftig sind, während der WM von sich gegeben haben, wenn es um die deutsche Mannschaft ging.

a grünes stricherl
 
16.08.2010 18:26
so wie die deutschen wenn sie über die holländer reden meinens?

ist dasselbe in grün.

da wird prinzipiell gegen holland die daumen gedrückt.
und die verbreiteten gehässigen stereotype sind deutlich schärfer als alles was sie in wien über "piefkes" hören werden.

sonic
06.08.2010 19:23
Ösi ist nicht Piefke

Nach meiner Erfahrung ist "Ösi" mit "Piefke" nicht gleichzusetzen.
Wenn ein Deutscher Ösi sagt, ist das zwar manchmal etwas herablassend gemeint, aber meistens eher freundschaftlich, manchmal gedankenlos oder einfach zur Abkürzung.
Wenn Österreicher Piefke sagen, schwingt fast immer (außer man ist gerade explizit beim Blödeln) eine Abneigung und Bosheit mit, die in Extremfällen schon an Rassismus grenzt.

R. Lexer
08.08.2010 22:53

Dafür kommt "Ösi" wahrscheinlich schlechter beim Empfänger an als "Piefke".

prfnatschek
20.08.2010 13:39
Dafür kommt "Ösi" wahrscheinlich schlechter beim Empfänger an als "Piefke".

glaub ich nicht.. Ich hab noch nie von einem Österreicher gehört, der sich über Ösi beschwert hat.

sonic
09.08.2010 02:58

Empfindlich auch noch ;-)

zwergleviathan
06.08.2010 08:10

"österreicherInnen halt tendenziell deutschen bürgerInnen unterlegen fühlen, gleichzeitig aber abhängig von ihnen sind.... "

und nebenbei nennt man uns die "Ösen" oder "Ösis"

also ich weiss nicht, wie das in Deutschland so ist im Kindergarten.... aber HIER hat man erkannt daß zum streiten 2!!! gehören und eine Eskalation nicht durch die Bestärkung einer der beiden Streitparteien passiert

wer sich mockiert "piefke" genannt zu werden, selbst "ösi" sagt und dann schwadroniert darüber daß Hitler aus Ö kam, der hat wohl NIX verstanden und sollte die Kindergartenlektion nachholen

aus Deutscher Sicht ist ja Österreich in D einmarschiert.... und ausserdem sind die dummen Ösis eh abhängig von uns...

naja, SOWAS führt nicht zu mehr Akzeptanz.

sonic
06.08.2010 19:24

Verzeihung: WAS hat man hier angeblich erkannt?

Und Hitler kam wirklich aus Österreich, Beethoven hingegen aus Bonn.

Knochenmann
10.08.2010 05:48
Pssst!

Das muss ja keiner wissen!

teukros
31.07.2010 21:03
Was bitte können wir ÖsterreicherInnen

dafür, wenn die Deutschen so ein selten unsympathisches Volk sind?

Bürger Europas
08.07.2011 15:38
Hilf mir mal auf die Sprünge...

Was genau ist an Menschen symphatisch, die so wie Du über Menschen reden, die sie gar nicht kennen?

R. Lexer
08.08.2010 22:56

Die Wiener brauchen ja auch wen zum rumhacken, wenn die im Bundesgebiet schon zu den unbeliebtesten gehören. ;)

bluebeard's 8th wife.
02.08.2010 08:00

es gibt auch viele z'widere österreicher.

Neuer Nick neues Glück
01.08.2010 00:30

Es gibt nicht viele Leute, die so ungeeignet sind wie du, das zu beurteilen.
Dir haben deine Eltern doch als Kind kleine Schnitzerl an die Ohren gebunden damit wenigstens die Hunde mit dir spielen.

Madame Haram
31.07.2010 01:29
"Mit rund 20 Prozent kommen die meisten Zuwanderer in Österreich aus Deutschland, weit abgeschlagen dahinter erst Menschen aus klassischen Gastarbeiter-Staaten wie Serbien oder der Türkei."

Ist das jetzt der neue Schmäh, dass man bei Beiträgen zum Thema Zuwanderung/Integration nur die momentan oder vor kurzem zugewanderten Personen zählt?

Da wird man aber dem Problem in keinster Weise gerecht, denn ein z.B. Türkischstämmiger kann hundertmal die österr. Staatsbürgerschaft (geschenkt bekommen) haben und hier geboren worden sein - wenn er kaum Deutsch spricht und lieber mit der türk. Fahne wachelt als sich zu integrieren, wird er der ewige Migrant bleiben.

Knochenmann
10.08.2010 05:50

Als Deutscher braucht man natürlich die österreichische Staatsbürgerschaft nicht weil man ja aus der EU kommt. Und da kann man sich soviel oder so wenig integrieren wie man will. Und wenn man zur WM die deutsche Fahne schwänkt und deswegen blöd angemacht wird kann man sagen: "Ach, integrier mich doch am A!"

zwergleviathan
03.08.2010 10:19
dann suchens doch einen Piefke der für Österreich die Fahne wachelt...

sie werden gleich viele finden (nämlich keine), trotzdem sind ihnen die weissen Deutschen mit der bekannten Sprache sympathischer als ein Mensch dünklerer Hautfarbe

aber nicht weil diese unterschiedlich wären, sondern weil sie weiss gewohnt sind

also hier die "die integrieren sich nicht"-Keule schwingen zu wollen zeugt von Doppelmoral und fehlender Reflexion...

vielleicht fragen sie sich mal ob ihnen dunkelhäutige Deutsche immer noch als "gut integriert" auffielen wenn sie diesen überhaupt die Chance gäben...

Madame Haram
04.08.2010 12:16
Armselig, wenn man immer gleich an Fußball denkt.

Ich dachte aber eher an die zahlreichen türk. Flaggen, die aus div. Wohnungen in Favoriten hingen, als vor ein paar Jahren der Erdogan auf Staatsbesuch in Ö war. Und an das generelle zur Schau stellen des türk. Nationalismus (oft kombiniert mit ihrem religiösen Spinner), mit dem ich seit einiger Zeit in meiner eigenen Heimat zwangskonfrontiert werde.

Und seien Sie versichert: einem hier lebenden Deutschen (der vielleicht sogar schon über dreißig Jahre hier lebt oder ev. auch hier geboren wurde) und mir in einer Dur vorsingt, wie supertoll D ist, würde ich auch empfehlen, sich doch einfach über die Häuser zu hauen.

Und Hautfarben sind mir egal.

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