Für eine gepflegte Diskussionskultur

Eva Zelechowski, 9. Oktober 2010, 12:57
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    foto: sol

Ein Folder in Bierdeckelgröße richtet sich mit nüchternen Argumenten gegen "diskriminierende Rülpser"

Damit die Integrationsdebatte auch am Stammtisch ein bestimmtes Niveau nicht unterschreitet, hat der Verein SOL (Menschen für Solidarität, Ökologie und Lebensstil) eine Initiative ins Leben gerufen, die sowohl beim Wirten als auch in Schulen Anregungen für eine saubere Diskussionskultur liefern soll. Die Broschüre "Integration ist unser aller Bier" ist im September in einer Erstauflage von 20.000 Stück in wenigen Stunden vergriffen gewesen, von der zweiten Auflage mit ebenfalls 20.000 Stück stehen noch einige Hundert Exemplare zur Verfügung, so die Initiatoren.

Ziel ist es in einfachen Worten gängigen Vorurteilen, denen in ausgelassener Runde schon mal gerne freien Lauf gelassen wird, Kontra zu bieten. Denn nicht selten resultieren diese aus Informationsdefiziten.

Die "Ausländer"

Bewusst und ironisch wird dabei das Wort "Ausländer" verwendet. Die Menschen, die heute diskriminierend als Ausländer bezeichnet werden, sind in vielen Fällen österreichische StaatsbürgerInnen und Einheimische. Ehemals als GastarbeiterInnen eingewandert, haben viele von ihnen in gewisser Weise auch ihre Identität zurückgestellt.

Zivilcourage regt sich

Dass das Engagement in der Zivilbevölkerung sich auch an anderen Stellen gegen "Fremdenhetze" im Alltag regt, ist beim Handbuch "Da mach ich nicht mehr mit!" vom Verein WienXtra zu beobachten. Auch hier wird Aufklärungsarbeit geleistet, um fremdenfeindlichen Parolen bei hitzigen Stammtischdebatten mit rationalen Argumenten eine Gegenkraft zu liefern.

"Integration sollte unser aller Anliegen sein. Viele Stammtischrunden könnten diese Informationen brauchen, damit sie ihre Vorstellungen von der Vielfalt Österreichs und die Meinung von MigrantInnen vielleicht auch etwas revidieren. Die Broschüre will in einfachen Worten und humorvoll Aufklärungsarbeit leisten", meint Univ. Prof. Gudrun Biffl, Department Migration und Globalisierung an der Donau-Universität Krems. (Eva Zelechowski, 9. Oktober 2010, daStandard.at)

 

Folder "Integration ist unser aller Bier!"

WienXtra Jugendbroschüre "Da mach ich nicht mehr mit"

derPolizist
01
15.10.2010, 17:33

Wirt! Es heißt Wirt! Nicht WirteN!

Ich meine, wenn der Artikel auf Wienerisch verfasst wird, kann ich Wirten schreiben, aber nicht hier...

politisch verfolgt
25
12.10.2010, 19:45
apropos diskussionskultur

wo ist mein posting, das ich vor 3 tagen hier geschrieben habe?

Brixente Wirklichkeitsbild
21
14.10.2010, 20:14

vergammelt und verfault (in der Bedeutungslosigkeit)

prfnatschek
10
13.10.2010, 13:43
ohne grund

wird es nicht gefiltert worden sein....

politisch verfolgt
03
14.10.2010, 19:19
ach so

die obrigkeit hat immer recht.
verstehe.

Brixente Wirklichkeitsbild
10
14.10.2010, 20:15

eben deshalb nicht: Recht muß Recht bleiben..

politisch verfolgt
00
14.10.2010, 20:43
eben

suboptimal
 
32
10.10.2010, 20:20
und gleich eine Kiste voll

ans Parlament schicken
Bitte – Danke

*verbeug*

mitrovic dejan
23
10.10.2010, 12:05
Für eine gepflegte Diskussionskultur.

Bewust und Ironisch wird dabei das Wort
"Heterosexuell" verwendet.
Die Menschen die heute diskriminierend als Heterosexuelle bezeihnet werden,sind in vielen Fällen
Österreichische Staatsbürgerinnen und Zuwanderer.
Ehemals als Homosexuelle eingewandert,haben viele von innen in gewiesser Weise auch ihre Indentität zurückgestellt.
.
http://www.youtube.com/watch?v=YXnijIo5jmk

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