daStandard.at-Interview

"Das machen nur charakterschwache Assimilzombies!"

Meri Disoski und Olivera Stajić, 28. Jänner 2011, 15:59
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    foto: meri disoski

    "Das machen nur charakterschwache Assimilzombies, also nur jene Leute, die durch Arschkriecherei glauben die nötige Anpassungsleistung erbracht zu haben."

Der deutsche Schriftsteller Feridun Zaimoğlu über stinkige Arbeiterbaracken, Figuren aus dem Gruselkabinett der Einwanderungsgesellschaft und den deutschen Islam

Der deutsche Autor Feridun Zaimoğlu ist auf Kurzbesuch in Wien. Am Donnerstag unterhielt er sich im Rahmen der Wiener Stadtgespräche über "Einwanderung als Herzenssache". Ansonsten ist der Parade-Rebell der deutschsprachigen Kulturszene alles andere als "handzahm": Die Denunziation der ersten GastarbeiterInnengeneration ist ihm genauso zuwider wie "arschkriechende", überangepasste MigrantInnen und alles politisch Korrekte in der Integrationsdebatte, wie er im Interview mit daStandard erklärt.

***

daStandard.at: Wie fühlt man sich als Gastarbeiterkind in der Hochkultur?

Zaimoğlu: Ich übersetze das mal in meine Worte: Wie fühlt man sich als Arbeiterkind im bürgerlichen Sektor? In den Anfängen war ich verwirrt. Ich war gewissermaßen das verwirrte Kind von dem einige sagten es sei das revolutionäre Subjekt, einer der mal ein bisschen Fitness in die Modalitäten bringt. Andere sagten: "Endlich, endlich haben wir das begabte Kind gefunden.‘ Und wieder andere hielten mich für einen Punker, was gar nicht so schlecht war, weil ich tatsächlich aus der Punkszene komme. Und ich war ganz sicher im bürgerlichen Sektor erstmals nicht zu Hause. Aber ich suchte ja auch nicht nach einer Behaustheit. Nach 16 Jahren kann ich sagen, dass ich erstaunt bin wenn es heißt, "Zaimoğlu ist in der Hochkultur angekommen".

daStandard.at: Wie hat man Sie in der Kulturszene anfangs wahr genommen?

Zaimoğlu: Als Arbeiterkind im bürgerlichen Kultursektor musste ich mir immer wieder sagen lassen, dass ich ein Eindringling bin. Und die Vorstellung gefiel mir! Tatsächlich bin ich ja auch wirklich dort eingebrochen. Ich habe immer große Anstrengungen unternommen, um von der Arbeiterbaracke weg zu kommen. Dort ist es eng, es stinkt, man riecht die Körperausdünstungen der Familienmitglieder - das will man nicht! Also weg von der Baracke und hin zu jemandem, der sich auf der Bühne des Literaturbetriebes behauptet.

daStandard.at: Wenn Sie Horst und nicht Feridun heißen würden, wie hätte es dann ausgesehen mit dem "Sich-Behaupten"? Wäre es leichter gewesen?

Zaimoğlu: Die Ethnie ist strunzlangweilig! Der Bezug auf die Ethnie ist ein Rückschritt. Dass man über die Ethnie und über den Glauben der Menschen spricht, hat ja nichts mit mir zu tun, sondern mit dem fremden Blick auf mich. Seltsam ist es schon, dass ich mir manchmal wie ein Ethnologe vorkomme. Ich beschreibe ja die meiste Zeit nicht mich, sondern Figuren aus dem Gruselkabinett, aus dem Völkerkundemuseum, in das dann die Eingeborenen oder die Einheimischen hineingehen. Würde ich Horst heißen, hätte ich vielleicht über meine bayrische Heimat berichtet.

daStandard.at: Gehen wir einen Schritt zurück. Sie bezeichnen sich selbst als Deutscher und haben vorhin von sich als "Arbeiterkind" und nicht als "Gastarbeiterkind" gesprochen. Ist es denn so einfach, seine Herkunft auszublenden?

Zaimoğlu: Aber ich werde ja nicht weniger, in dem ich sage, dass ich Deutscher bin. Es ist mir oftmals nahe gelegt worden, meine Herkunft zu verleugnen. Aber das würde einer Herabwürdigung meiner Eltern gleichkommen und das ist für mich schier unmöglich! Das machen nur charakterschwache Assimilzombies, also nur jene Leute, die durch Arschkriecherei glauben die nötige Anpassungsleistung erbracht zu haben. Allerdings spielen manche herkunftsfremde Menschen das schäbige Spiel mit. Es wird ihnen gesagt "Du bist dabei, wenn du deine Eltern verkaufst!" Das tu‘ ich nicht! Und ich scheiße jedem auf's Haupt, der mir beibringen möchte, dass ich nur um den Preis des Ausverkaufs, der kompletten Loslösung wirklich in der Gesellschaft ankommen kann.

daStandard.at: Kommen wir nochmals auf die Begrifflichkeiten zu sprechen. Sie reden von Arbeiterkindern und nicht von Gastarbeiterkindern, von fremdstämmigen oder herkunftsfremden Personen und nicht von MigrantInnen. Wieso insistieren Sie auf diese Begrifflichkeiten?

Zaimoğlu: Das Wort Gastarbeiter vernebelt die Umstände, es ethnisiert die soziale Frage. Man ist als Arbeiter, als Angehöriger der Unterschicht, immer in den Arsch gekniffen - egal wo. Und deshalb bestehe ich auf die Begrifflichkeiten Arbeiterkind und Unterschicht. Der Status Gastarbeiterkind suggeriert ja außerdem, dass sich der Status der Eltern auf die Kindern überträgt, was vollkommener Blödsinn ist. Wir drei, die wir hier sitzen, sind weder Gastarbeiter, noch Migranten oder Zuwanderer. Oder wandern Sie etwa ständig ein und aus?

daStandard.at: Und was halten Sie von der Umschreibung "Personen mit Migrationshintergrund"?

Zaimoğlu: "Menschen mit Migrationshintergrund" ist für mich wirklich das Allerletzte. Mit dem Beiwort "Migrationshintergrund" wird man ja zum Gegenstand, das ist eine Produktbezeichnung mit dem Prädikat "besonders mies". Das politisch Korrekte ist für mich eine Form der Verschleierung. Aber es gibt da draußen ja Leute, die mit noch viel schlimmeren Begriffen auf den Rücken von Ex-Jugos und Moslems sehr erfolgreich auf Stimmenfang gehen.

daStandard.at: 2006 haben Sie als erster türkischstämmiger Autor überhaupt einen Leitartikel mit dem Titel "Mein Deutschland" für "Die Zeit" geschrieben. Darin sagen Sie, dass Einwanderung langsam zur Erfolgsgeschichte werde und immer mehr zugezogene Menschen an die Spitze der Gesellschaft kämen. Angesichts der Situation in Österreich, wo wir eine einzige Politikerin mit Migrationshintergrund im Parlament haben oder der Anteil an JournalistInnen mit Migrationshintergrund 0,49% beträgt, finden wir das etwas schönmalerisch.

Zaimoğlu: Ich bin davon überzeugt, dass es mit Repräsentationspolitik allein nicht getan ist. Ich bin nicht dafür, dass jede zweite Nachrichtensprecherin ein ‚-ić‘ oder ein ‚-oglu‘ als Suffix im Nachnamen haben muss. Denn auch das wäre eine Verschleierung der Verhältnisse. In Deutschland ist es in den letzten Jahre Mode geworden, die Geschichte der Einwanderung als Geschichte von Pleiten, Pech und Pannen zu verkaufen. So hat etwa der ehemalige Bundeskanzler Schmidt öffentlich gesagt, dass es ein Fehler gewesen sei, die Türken in den 60er-Jahren nach Deutschland einzuladen. Die Denunziation der ersten GastarbeiterInnengeneration ist plötzlich Teil der Politikpropaganda des Establishments. Das darf man natürlich nicht übersehen. Trotzdem, die Geschichte der Zuwanderung ist erst 40 Jahre her und gemessen an diesem Zeitraum muss man sagen, dass schon wirklich viel passiert ist.

daStandard.at: Nochmals zur Repräsentationspolitik: Sie selbst gelten ja als Paradebeispiel für ein erfolgreiches Kind der zweiten Generation, als Vorbild. Solche Vorbilder muss es im öffentlichen Leben doch geben, oder?

Zaimoğlu: Ja, natürlich muss es die geben! Und viele fragen sich zu Recht, wieso die Vielfalt der Gesellschaft unsichtbar ist, also nicht abfärbt auf Fernsehen, auf die Kultur und auf alle andren gesellschaftlichen Lebensbereiche. Die Wirklichkeit da draußen muss sich abbilden können, das ist natürlich eine legitime Forderung. Aber selbstverständlich kann das nur ein Teil der Forderung sein, ein Schritt in einem langen Prozess.

daStandard.at: In Ihrem bereits angesprochenen Artikel sagen Sie auch, dass sich in Deutschland ein "deutscher Islam" ausbilden würde. Was meinen Sie genau damit?

Zaimoğlu: Ein deutscher Islam ist der Realität geschuldet, dass es immer mehr Moslems in Deutschland geben wird und dass dann die Verhältnisse in Deutschland natürlich auf die Moslems abfärben. Insofern wird sich ein ganz bestimmter, ein besonderer Islam in Deutschland herausbilden. Zu diesem deutschen Islam werden dann etwa auch deutsch predigende Imame gehören. Manche mögen das vielleicht lächerlich finden, aber das ist es nicht. Es ist eine Sichtbarmachung, ein ganz kleiner Schritt zur Normalisierung. Vergleichbar etwa mit der Nachrichtensprecherin, deren Namen mit dem Suffix ‚-ić‘ oder ‚-oglu‘ aufhört. (Meri Disoski und Olivera Stajić, 28. Jänner 2011, daStandard.at)

Feridun Zaimoğlu wurde 1964 in Bolu/Türkei geboren und kam im Alter von vier Jahren nach Deutschland. In Kiel, wo er seit 1991 lebt, studierte er Kunst und Humanmedizin. Seinen literarischen Durchbruch schaffte er 1995 mit dem Buch "Kanak Sprak. 24 Mißtöne vom Rande der Gesellschaft". Der mittlerweile zu den bekanntesten Schriftstellern im deutschsprachigen Literaturbetrieb zählende Zaimoglu arbeitet auch als Journalist, Drehbuchautor und bildender Künstler.

Zaimoğlu diskutiert heute Abend in der Kulturtalk Kunsthalle Wien zum Thema "Das Verhältnis zwischen zeitgenössischer Kunst und Kultur und dem Islam".

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Posting 1 bis 25 von 143
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Etchno
22
31.1.2011, 16:46

Grundsätzlich mag ich den Zaimoglu, aber Leute die sich völlig in die Gesellschaft integriert haben als arschkriechende, charakterschwache Assimilzombies zu denuzieren, find ich ziemlich mies, da wollte er wohl Erdogan schmeicheln.

denkmal2
00
14.4.2011, 08:40

Stimmt schon, allerdings kann ich den Wunsch für charakterstarke Individuen (seien Sie zugezogen oder heimisch) schon verstehen. Und dass sich ein ausgeglichener Mensch nicht für seine Herkunft schämt (schämen muss?), gehört da halt auch dazu.

Arbeiter
22
31.1.2011, 22:53
Die bisherigen Einwanderer haben sich assimiliert und

diesem Umstand verdanken wir Frieden und Prosperität. Das einheimische Volk hatte niemals ein demokratisches Mitbestimmungsrecht bei der historischen Weichenstellung "Masseneinwanderung eines neuen Volkes, das hier auf dauer hier siedeln und den Orient leben will."
Schön, dass Helmut Schmid sagen darf, was er denkt.

BigPeng
20
30.1.2011, 13:29
JoschkaFischerNiveau

"Nissi iram deliro, mox delirabo"

Genau so...genau so wie es "renomierte" Historiker gibt, die nicht wissen, was Geschichte ist, gibt es eine immer größer werdende Anzahl von "Kultur"(AB)schaffenden, die nicht wissen, was Kultur an sich ist und b e d e u t e t...kein Wunder, da sie ja oft selbst nur über eine höchst rudimentär ausgeprägte solche - wenn überhaupt - verfügen...
Denn sie wissen halt nicht, was sie alles nicht wissen. Seine Vita sollte ausführlicher sein.
Trotz allem die sicher nicht von Erfolg gekrönt sein werdende, dringende Empfehlung an den Herrn Kulturschaffenden mit Migrationshintergrund: I.Kant "Kritik der reinen Vernunft" und "Kritik der reinen Vernunft" LESEN und VERSTEHEN!

bibliothekar
00
31.1.2011, 13:16

Interessant, wieso Kant?

tapsel
 
12
30.1.2011, 11:56
Bei manchen Kommentaren hier werd ich zum Fremdschämer

Z.B. Tal der Wölfe:
Er meint, dass Hollywood ja auch z.B. die Sowjetunion (RIP) als Feindbild in Action-Reissern nimmt. Wieso soll also ein türkischer Film nicht die Israelis dafür hernehmen?
Die Türken haben ja keine J*den in Massen umgebracht. Die Israelis als die Bösen sind nur bei uns aus offensichtlichen Gründen unmöglich.

Ich find "Tal der Wölfe" übrigens genau grottenblöd wie die Rambofilme, aber das ist wohl für solche Filme kein Kriterium.

richard8889
21
sorry aber da muss ich mich für sie fremdschämen...

denn auch zwischen den - blöden - rambo filmen 2 und 3 und tal der wölfe gibt es schon ein paar ganz gravierende unterschiede: TDW bezieht sich auf ganz konkrete aktuelle ereignisse in einem politisch hochbrisanten konflikt - rambo tut das nicht. TDW stellt diese bewusst falsch und einseitig dar - rambo nicht. TDW verteilt die schuld in einem aktuellen konflikt ganz deutlich: 100 % israel, 0 % hamas. TDW bietet klare handlungsanweisungen - türkei soll bewaffnet in den konflikt eingreifen - und einen klare exitstrategie - alle juden sollen aus "palästina" verschwinden oder sterben. dem zaimoglu ist der film nicht egal - er findet ihn gut - das ist das problem!

Lavinya
10

die türken haben damals genug juden nach auschwitz, sogar auch nach mauthausen deportiert. es stimmt, aber, dass sie sie nicht selber umgebracht haben!.
massenmord haben türken gegen armenier, yesiden, aleviten und auch kurden begeht.
und herr zaimoglu scheint solche tatsachen vollkommen zu ignorieren!

bibliothekar
00
31.1.2011, 13:18

Immer derselbe argumentationsfehler in unterschiedlichen varianten. Sie können eine blödheit nicht durch eine andere entschuldigen.

Lavinya
00

hä? was wird bitte hier entschuldigt? ich will vielmehr betonen, dass eine hand die andere wäscht.

tapsel
 
00
31.1.2011, 19:55

Und was ist der Fehler?

bibliothekar
00

Habe ich ja erklärt: Wenn in schlechten filmen irgendwelche menschen dämonisiert werden, oder kommunistische und faschistische staaten als sitz des bösen karikiert werden, kann damit nicht gerechtfertigt werden, dass in einem türkischen film das mit Israelis passiert.

dieter van teese
12
30.1.2011, 11:55
wow

so ein rebell, so ein streunender wolf, der die herkunft der eltern über alles andere stellt.

faszinierend erwachsen, dieser mensch.

:)

o glorioso pé de friedenreich
00
30.1.2011, 10:48

er spricht vom einen extrem, du vom andren. in wahrheit trefft ihr euch wahrscheimlich eh in der mitte. kein grund zu streiten.

SCANone
33
30.1.2011, 10:29
charakterschwach??!

Diese Aussage ist lediglich ein Beweis der eigenen Schwäche! Wie kann ich denn nur ernsthaft Menschen, denen der klassische, 08/15, mitteleuropäische Lebensstil einfach gefällt als charakterschwach, oder gar als A*schkriecher bezeichnen?!
Ich meine ich träume!
Schon mal daran gedacht, dass es auch Eltern gibt, die stolz auf ihre Kinder sind, weil sie es zum Arzt, Lehrer oder leitenden Angestellten gebracht haben und es nicht als persönliche Demütigung sehen, wenn ihre Kinder das Schwabosystem einfach klug genutzt haben ohne ständig die "ich bin soooo stolz auf meine Wurzeln Karte" zu spielen?
Wer sich dauernd auf die Herkunft seiner Eltern beruft - egal wo diese geboren wurden - hat mMn zu wenig Selbstbewusstsein.

Interrupt
12
30.1.2011, 10:54
the pisa-fail is strong in this forum

bin negativ überrascht wie schnell PISA seinen weg in dieses forum gefunden hat ...

Europa geht pleite, wer geht mit?
 
13
30.1.2011, 00:19
Jaja, nur weiter so!

Jede Anpassung an Aufklärung, Freiheit und Selbstbestimmung verweigern. Gleiche Rechte für Frauen, Demokratie, Meinungsfreiheit, Humanismus, Trennung von Religion und Staat und Vorrang für die Wissenschaft ist was für charakterschwache Pussies.

Bis zum achtkantigen Hinauswurf!

a b1
04
29.1.2011, 22:48
Die Völker sind ja einer Meinung

und wenn ich finde, dass er ein stinkender Raucher ist, der andere Menschen gesundheitlich gefährdet, würde er mich sicher nicht als Ausländerhasser hinstellen.

Aber unsere angepassten ehemaligen Rechten würden mich als Wiederbetätiger denunzieren.

So gesehen ist das Ganze Thema Einwanderung bei uns ein Verwirrspiel aus profit- und stimmengierigen Gesetzgebern, Anpassern auf beiden Seiten und einem Haufen von Vorurteilen und Beschönigungen.

Und keiner ist in der Lage die eigentlichen Problematiken wie Gefährdung des Rechtsstaates usw. anzusprechen und auszuformulieren. Oder wird es in den Medien einfach nicht wiedergegeben?

Dan Scratch
10
29.1.2011, 21:59

Das Interview im Falter ("Autorisierung ist was für Bettbässer") war viel interessanter.

einerlei
01
30.1.2011, 17:48
finde ich nicht!

die hälfte des falter interviews brachte absolut nichts neues! die selben fragen und die ewig selben antworten zum buch "kanak sprak" ... und dann noch die unnötige info, dass ein freund von s. apfl einmal mit zaimoglu in einer wg gewohnt hat ... was daran soll toll gewesen sein?

bibliothekar
211
29.1.2011, 21:57

Schade, dass ein paar gute gedanken durch spätpubertäres gehabe und kraftausdrücke zugedeckt werden. Im alter von 46 jahren sollten man sich schon etwas präziser und differenzierter ausdrücken können. Der inflationäre gebrauch von schimpfwörtern wirkt nur mehr peinlich.

gs271
60
30.1.2011, 12:21

Wie spießig kann man sein?

Gerry Mander
16
30.1.2011, 11:18
er sagt ja selbst, dass er aus der punk szene kommt

und auch von dieser, wahrscheinlich der eitelsten aller subkulturen, kann er sich nicht loslösen, genausowenig wie von pappi und mammi. Er ist halt einfach noch nicht erwachsen.

LSDBlue
30
30.1.2011, 10:25

Sch*iße F*ck Mann, Fäkalsprache is amerikanisches Kulturgut!

LPFe
31
30.1.2011, 09:27
geh bitte ...

weil er SCH...-gesagt hat, ist es ein bisschen kleinlich (und kleinbürgerlich) jemandem spätpubertäres Gehabe anzudichten ...

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