Ethnomarketing

"Keine Kondom-Werbung für junge Musliminnen"

Armand Feka, 10. Februar 2011, 16:20

Die Marketingexperten Manuel Bräuhofer und Christian Führer diskutieren mit daStandard.at über das Potential von Ethnomarketing

Erst in den letzten Jahren hat sich die Erkenntnis durchgesetzt, dass Marketing und Kommunikation auch auf die unterschiedlichen ethnischen Hintergründe der Adressaten Rücksicht nehmen müssen. Auch in Österreich wird zunehmend sogenanntes Ethnomarketing betrieben und die große Gruppe der MigrantInnen gezielt angesprochen.

daStandard.at: Dem Ethnomarketing wird ein großes Zukunftspotential zugeschrieben, wie ist die Marktlage in Österreich?

Bräuhofer: Die derzeitige demografische Entwicklung in Österreich verlangt nach einer gewissen zielgruppenspezifischen Werbung. Unternehmen, die auf die Wünsche und kulturellen Unterschiede dieser Bevölkerungsgruppen (Anm. Menschen mit Migrationshintergrund) eingehen, können sich mit Ethnomarketing entscheidende Wettbewerbsvorteile verschaffen. Allerdings ist auch diese Zielgruppe nicht vollständig homogen, es gibt viele Dinge zu beachten.

daStandard.at: Wie können sich Unternehmen dieses Potential genau zu Nutze machen? Worauf sollten sie achten?

Bräuhofer: In der Vergangenheit sind leider in dieser Hinsicht sehr viele Fehler gemacht worden. Zunächst muss man sich fragen, wo meine Zielgruppe zuhause ist und was sie bewegt. Man muss verstehen lernen wie Menschen aus unterschiedlichen Kulturkreisen ticken, sich die Gepflogenheiten und Wertvorstellungen genau anschauen. Es macht keinen Sinn z.B. Kondom-Werbung für junge Musliminnen zu machen. Ein wesentlicher Punkt ist den Begriff "Kultur" zu verstehen. Man kann auch nicht einfach bestehende Produkte übersetzen. Das "Know-How", wie man eine spezifische Gruppe erreichen kann, ist ausschlaggebend.

daStandard.at: Wenn Ethnomarketing sich derart an die Zielgruppe anpasst, wie steht es dann um die integrationspolitischen Auswirkungen? Wie reagieren alteingesessene Österreicher darauf? Bei der NÖM Kampagne vor etwas mehr als einem halben Jahr gab es teilweise ziemliche Widerstände gegen eine auf Türkisch beschriftete Milch.

Führer: Generell muss man sagen, dass Integration ein gesellschaftspolitisch sensibles Thema ist, deswegen gilt es diese Meinung der Öffentlichkeit bei Ethnomarketingkonzepten stets mitzubedenken. Man muss sehr behutsam vorgehen, da eine bestimmte Teilöffentlichkeit dieses Thema mit einem kritischen Auge mitverfolgt.

Bräuhofer: Es kommt immer drauf an, wie ein Unternehmen die Sache angeht. NÖM ist ein traditionsreiches Unternehnem, das hat unter Umständen eine Rolle gespielt, generell kann ich die Reaktionen aber nicht nachvollziehen. Alle Werbekampagnen muss man sehr sorgsam aufbauen und sich alle Details der Zielgruppe und des beworbenen Produktes anschauen. Es gibt drei unterschiedliche Varianten Ethnomarketing zu betreiben: ganz offensichtlich oder versteckt und abseits des Mainstreams, wie z.B. in Ethnomagazinen. Die letzte Variante ist offen und kodiert , man verwendet Symbole, die für die Zielgruppe erkennbar sind.

daStandard.at: Läuft man nicht auch Gefahr mit extra für Migranten geschaffenen Produkten diese zu vergrämen, in dem man ihnen das Gefühl gibt das "Ausländerpaket" zu bekommen?

Bräuhofer: In Deutschland, wo Ethnomarketing etwa fünfzehn Jahre weiter fortgeschritten ist, hat man solche Fehler schon begangen in dem man z.B. in Banken für die Menschen mit türkischen Migrationshintergrund ein "Türkeneck" geschaffen hat, in dem diese in ihrer Muttersprache beraten wurden. Man darf diese Menschen aber nicht abseits des Mainstreams bedienen. Das richtige Konzept ist beim Ethnomarketing entscheidend.

daStandard.at: Warum dieses plötzliche Interesse an Ethnomarketing in Österreich?

Führer: Ich habe die Vermutung, dass Marketingleute mit ihrem konventionellen Marketing-ABC allmählich am Ende sind und viele Märkte als gesättigt und ausgeschöpft betrachtet werden. Viele Unternehmen haben daher erkannt, dass Migranten eine"„neue" kaufkräftige Zielgruppe darstellen, die sehr viel wirtschaftliches Potential darbietet. Wir befinden uns also in einer Phase, in der immer mehr Unternehmen Ethnomarketing betreiben wollen, es ganz klar ein Zukunftsmarkt. So leicht wie jetzt kommt man an eine derart große Zielgruppe nicht mehr ran.

daStandard.at: Sind Migranten überhaupt empfänglich für diese Ansprache? Möchte die zweite Generatio nmit Symbolen und Werten der Heimat ihrer Eltern konfrontiert und angesprochen werden?

Bräuhofer: Diese Zielgruppe ist selbstverständlich alles andere als homogen, ihr Migrationshintergrund ist in diesem Fall der kleinste gemeinsame Nenner. Selbst unter einer bestimmten Gruppe wie den zum Beispiel den Serben wird man viele unterschiedliche Schichten haben, nicht alle werden die selben Bedürfnisse und Vorstellungen haben. Aber auch diejenigen mit Migrationshintergrund zweiter Generation, verspüren eine gewisse Wehmut nach der alten Heimat und fühlen sich angesprochen. Wir müssen kommunizieren, dass wir ihre Kultur und ihre Gefühle verstehen. Natürlich gibt es auch viele, die hier sozialisiert sind und sich überhaupt nicht angesprochen fühlen werden.

Durch Ethnomarketing hat man aber ein ungeheures Selektierungspotential, man kann eine vollkommen neue Produktvielfalt entstehen lassen. Wenn man sich z.B. türkische Supermärkte in Wien anschaut, sieht man wie viel Wert diese Communities auf gewisse Produkte legt. Österreichs Wirtschaft hat es verabsäumt dieses Potential zu erkennen und diese Gruppe selber zu bedienen. Sonst wären diese ganzen Geschäfte nicht entstanden.

daStandard.at: Nochmals auf die Integrationspolitik zurückkommend. Ist es nicht eher kontraproduktiv gerade die zweite, gut integrierte Generation auf ihren Migrationshintergrund zu reduzieren?

Führer: Ethnomarketing ist mit integrationspolitischen Zielen sicherlich zu vereinen. Die Botschaft der Wirtschaft muss sein, dass man einen Schritt auf Migrantinnen und Migranten zu geht, ihre Lebenswelt verstehen möchte. Wenn die Wirtschaft das vorlebt, wird das bestimmt positive Effekte auf die Gesellschaft mit sich bringen. Wichtig ist daher umso mehr ein integriertes Marketing-Konzept: Ethnomarketing kann nur funktionieren, wenn alle mitziehen. Schlussendlich kann es nur einen Beitrag zur Integration leisten, politische Probleme lösen kann es nicht.

daStandard.at: Wie sieht die Zukunft aus, haben wir bald alle multilinguale Plakate und Anzeigen?

Führer: Ethnomarketing wird sich in den nächsten 3-5 Jahren weiter verbreiten, auch weil wir mehr erfolgreiche Fallbeispiele haben werden. Die Angst der Unternehmen sich dem Thema zu nähern, wird jetzt schon zunehmend abgebaut. Bald wird Ethnomarketing zum Mainstream gehören und Marketing-Abteilungen werden gut daran tun, Ethno-Kompetenz aufzubauen - je schneller, desto besser. (Armand Feka, 11. Februar 2011, daStandard.at)

Manuel Bräuhofer ist Gründer und Geschäftführer von Brainworker - Community Marketing. Im Herbst 2011 erscheint sein Praxishandbuch "Ethnomarketing in Österreich", welches sich mit wesentlichen Fragen des Ethnomarketing auseinandersetzt.

Christian Führer ist Leiter des IFQM Institut für qualitative Marktforschung mit Sitz in Wien. Derzeit arbeitet er in Kooperation mit der Agentur Brainworker an einer Studie über Ethnomarketing in Österreich.

 

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R58
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Ethnomarketing-> bunte Bilder ohne Text!

Marketingtexte sind in jeder Sprache ein Greul!

jesus mohamed von wien
01
19.2.2011, 12:42
ich würde nur werbung für kondome und ähnliches

für sex mit musliminen fördern. das ist wirkliche integration wenn sich völker vermischen. ach ich verga0: die musliminen dürfen ja mit österreichern nicht da wir unrein sind. es gibt aber langsam schon ausnahmen.

Elisabeth68
01
16.2.2011, 21:43
Das ist Marktwirtschaft/Kapitalismus

Der Apologeten der Marktwirtschaft werden aus allem und jedem Gewinn schlagen - sei es Krieg, Seuchen oder wasweißichwas. Jedenfalls verschärfen sie das Problem! Intergration funktioniert natürlich auch über Kondome und die Verpartnerung von ZuwandererInnen mit Einheimischen! Leider ist es aber bei Zuwanderern des Südens im Unterschied zur Migration der Slawen vor einhundert Jahren so, dass sich diese nicht verpartnern wollen. Die Jugendlichen wollen nur unsere Frauen ausprobieren und heiraten dann innerhalb der Gemeinschaft. Die Integrations- und Frauenpolitik schaut bei diesem Missbrauch tatenlos zu!

maxbz
06
12.2.2011, 10:47
"Keine Kondom-Werbung für junge Musliminnen"

Genau, dafür Werbung für Schönheitskliniken, in denen man Jungfernhäute wieder annäht um die angeblich keuschen Muslimas für die Ehe herzurichten:
http://dastandard.at/128227324... -Jung-Frau

Prima, das bringt die Gesellschaft voran und baut die Vorurteile ab.

Heavyweather
03
11.2.2011, 20:38
Ich frage mich jetzt nur

was der Kondomhersteller dann vom Ethno Marketing haben soll?
Wie bringt der jetzt sein Produkt an die Kundinnen?

Warum sollen Muslime keine Kondome brauchen?

maxbz
02
12.2.2011, 10:37

Ist irgendwie rassistisch, diese Aussage.

Einerseits haben wir eine übertriebene Gleichmacherei und das Ziel einen Migranten genauso zu behandeln wie einen Einheimischen und ihn keineswegs spüren zu lassen, das er irgendwie anders ist und dann im Gegenzug Ethnomarketing, bei dem man die Personen direkt als Ausländer anders anspricht.

"Keine Kondomwerbung für junge Musliminnen" hat in etwa die selben Gedankengänge wie die Aussagen von Sarrazin zu Importbräuten die viele kleine Kopftuchmädchen produzieren.

magxbakk
00
12.2.2011, 14:43

Sehr geehrte(r) maxbz,

ich betrachte Ethno-Marketing als Teildisziplin des Diversity-Marketing und diese Thematik ist weit weit weg von "Gleichmacherei".

Zum Rassismus-Vorwurf möchte ich mich nicht äußern, da die Aussage nicht von mir stammt und ich auch über keine Expertise zur Rasse-Theorie verfüge.

Beste Grüße
Christian Führer

Emil Sinclair1
01
11.2.2011, 17:14
Nicht überbewerten

Ich finde nicht das diesem "Phänomen" eine besonderes gesellschaftspolitische Relevanz zukommt.

Die Welt der Marketing-Menschen ist nun mal stark von Trends und inhaltsarmen Schlagwörtern gekennzeichnet und "Ethno-Marketing" ist einfach nur die neuste Sau die durchs Marketingdorf getrieben wird. Die hier zitierten selbsternannten Experten, überhöhen das ganze natürlich Maßlos um mit den von ihnen angebotenen Dienstleistungen abzusahnen.

magxbakk
11
11.2.2011, 18:10

Sehr geehrter Emil Sinclair1,

ob diesem "Phänomen" gesellschaftspolitische Relevanz zukommt, kann zur Zeit noch nicht prognostiziert werden - ich bin aber der Meinung, dass Ethno-Marketing durchaus einen Beitrag zur Entwicklung der Gesellschaft leisten kann.

Selbst haben wir uns nicht zu Experten ernannt, ich bin Markt- und Motivforscher, der sich ob der Relevanz des Themas und des persönlichen Interesses mit Ethno-Marktforschung beschäftigt.

Beste Grüße
Christian Führer

maxbz
12
12.2.2011, 10:40

Ethnomarketing hat nichts mit Entwicklung der Gesellschaft zu tun, sondern rein mit der möglichen Gewinnentwicklung bestimmter Firmen. (wie jedes andere Marketing auch)
Im Gegenteil, es kann sogar noch die Vorurteile verstärken und herausarbeiten.

politisch verfolgt
03
11.2.2011, 13:50
ist

die einsicht, daß kondomwerbung für musliminnen sinnlos sei, nicht eher "nicht-marketing"? analog dazu bedeutet es, daß man sich beim ethnomarketing anscheinend weniger überlegt, WIE man etwas an diese zielgruppe bringt, als vielmehr was man ihr zumuten und was man ihr nicht zumuten kann.
für unternehmen, die etwas verkaufen wollen, mag das sinnvoll sein, gesamtgesellschaftlich ist es kontraproduktiv. richtig wäre das gegenteil. vgl. dazu den artikel "Norwegen:
Asylwerber sollen Film über Homosexualität sehen müssen".

magxbakk
01
11.2.2011, 19:01

Sehr geehrter politisch Verfolgter,

vielen Dank für die interessante Frage, die Sie einbringen.

Nach einigem Überlegen bin ich zur Ansicht gelangt, dass diese Aussage aus der Perspektive des 'Social Advertising' wahrscheinlich tatsächlich "Nicht-Marketing" bedeutet. Aus der Sichtweise des Unternehmensmarketings bin ich schon der Auffassung, dass man überlegen muss, was man der Zielgruppe und der/den (Teil-)Öffentlichkeit(en) zumuten kann oder soll. Wie man auf Grund dessen als Unternehmen handeln soll, bleibt nach strategischen Abwägungen und Risikobereitschaft den Marketingabteilungen zu entscheiden übrig.

Ich hoffe, Sie betrachten meine Anmerkung als sachdienliche Ergänzung zu Ihren Überlegungen.

Beste Grüße
Christian Führer

politisch verfolgt
01
12.2.2011, 13:14
finde ich nett

daß sie hier alles so bemüht beantworten, herr führer.
natürlich kann man es unternehmen, die letztendlich nur ihr produkt verkaufen wollen, nicht zumuten, gesamtgesellschaftlich zu denken und zu handeln. auch wenn manche unternehmen behaupten, das zu tun, nehme ich es ihnen eigentlich nicht ab. wenn man bedenkt, wie allgegenwärtig werbung aber heute ist, so beeinflussen werbungen schon die öffentliche diskussion. damit müssen wir leben, von irgendwelchen vorschriften oder kodices halte ich nichts, klappt eh nicht.

magxbakk
00
12.2.2011, 14:50

Sehr geehrte(r) politisch Verfolgte(r),

vielen Dank für Ihr Feedback, mich hat allmählich das Durchhaltevermögen verlassen, nachdem sich sachliche Diskussion und Polemik teilweise vermengt und teilweise sehr deutlich jeweils ausschließlich auftritt.

Wie bereits einmal erwähnt, bin ich Markt-, Meinungs- und Motivforscher und kein Marketing-Berater, aber würde ich beraten, würde ich Unternehmen schon empfehlen, die Meinung der Gesellschaft in der Konzeption von Ethno-Marketing mitzudenken. Tun sie dies nämlich nicht, laufen Sie Gefahr, eine PR-Katastrophe zu landen, wie wir sie bei NÖM erlebt haben.

Beste Grüße
Christian Führer

knievel
01
11.2.2011, 13:12

"Es macht keinen Sinn z.B. Kondom-Werbung für junge Musliminnen zu machen."

kann man das auch näher erläutern?
sind die zu blöd zu verstehen dass man diese vielleicht verwenden sollte oder so schlau dass sie keine werbung dafür brauchen?

unfremdverschämt
01
11.2.2011, 10:05

also wenn jemand sein argument mit "es mache keinen sinn..." einleitet ist es schon falsch

Montgomery McFerryn
114
10.2.2011, 22:39

Bei dem Ethnomarketing geht es wieder einmal nur um Moslems, denn beim Rest macht es keinen Sinn denn die wollen sich nicht in ein eigenes Eck stellen lassen sondern normal dazugehören.

magxbakk
82
11.2.2011, 07:08

Sehr geehrter Montgomery McFerryn,

Ethnomarketing behandelt die Berücksichtigung aller kulturellen und sprachlicher Gegebenheiten und Bedürfnisse.

Erlauben Sie mir bitte, anhand des Beispiels der A1 Telekom Austria, Ihre These zu widerlegen:

http://www.bob.at/balkan

Beste Grüße
Christian Führer

elmar korinek
00
27.2.2011, 12:03
Irgendjemand sollte den Bob-Leuten sagen, daß

der Balkan nicht nur aus den in der "Balkan Region" genannten Ländern besteht. Das wäre bestenfalls der West-Balkan - wobei, selbst dann fehlt da noch Albanien.

knievel
15
11.2.2011, 13:13

nach hause telefonieren ist natürlich ein kulturelles bedürfnis erster güte :-)
hat schon der e.t. gezeigt...

Pappalapapp
07
11.2.2011, 09:02
Wie ich sehe, ist es eine Mikro-Seite, die in verschiedene Sprachen übersetzt wurde.

Heißt das, dass jede Übersetzung automatisch als Ethno-Marketing einzustufen ist oder tue ich hier etwas missverstehen?

magxbakk
21
11.2.2011, 12:09

Das Produkt an sich ist m.E. ein gutes Beispiel für Ethno-Produktpolitik, unabhängig von der Sprache, in der es angeboten wird; und es ist ein Beispiel dafür, dass Ethno-Marketing nicht mit der Zugehörigkeit zu einer Glaubensgemeinschaft zu tun haben muss.

Beste Grüße
Christian Führer

knievel
02
11.2.2011, 13:17

ich glaube sie missverstehen den begriff ethnomarketing.
bei dem geht es nämlich darum ein und dasselbe klumpert anders zu bewerben um es eben einer ethnischen gruppe schmackhaft zu machen. also mehrere unterschieldiche strategien um für ein produkt werbung zu machen
den tarif bob balkan brauch ich keiner anderen gruppe schmackhaft zu machen als jenen die von dort kommen. das ist einfach ein eigenes produkt für diese zielgruppe.

magxbakk
21
11.2.2011, 18:16

Sehr geehrter knievel,

mein Marketing-Verständnis lehnt sich an Heinz Weinhold-Stünzi an, der unter Marketing "eine marktgerichtete und damit marktgerechte Unternehmenspolitik" versteht. Unter Ethno-Marketing verstehe ich ebendas unter besonderer Berücksichtigung der Bedürfnisse auf Grund der Herkunft sowie ggf. der ethnischen Zugehörigkeit der Zielgruppe(n).

Beste Grüße
Christian Führer

anders and
 
02
10.2.2011, 21:49
obwohl ich in Wien geboren bin und mich hier einigermaßen integriert fühle

kann ich mir ein wirklich gelungenes Monat ohne Graukäse (für einen Salat) oder Pinzgauer Käse (für Kaspressknödel) nicht vorstellen.

Die Herkunft kann man nicht einfach so ablegen.

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