daStandard.at-Reportage

"Sie müssen sich Kulturchristen nennen!"

Güler Alkan, 7. März 2011, 16:00
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    "Auch sie müssen sich Christen, im Sinne von Kulturchristen, nennen und sich zu den Grundlagen unserer Gesellschaft bekennen", fordert Zeitz.

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    Christian Zeitz, Islambeauftragter des Wiener Akademikerbundes; Franz Fiedler, ehemaliger Präsident des Österreichischen Akademikerbundes und Amer Albayati, Sprecher der Initiative Liberaler Muslime in Österreich (v.l.nr.)

Was haben der Wiener Akademikerbund und die Initiative Liberaler Muslime gemeinsam? Eine Nachlese zum "Wiener Integrationsmanifest"

Ein ausgestopfter Fuchs blickt einem entgegen wenn man den Kellerraum des Wiener Akademikerbunds in der Schlösselgasse in Wien-Josefstadt betritt. Im rustikal eingerichteten Keller mit Bildern von Habsburger Monarchen und Wappen an den Wänden haben sich rund vierzig Personen versammelt. Ein eingerahmter Papst Benedikt XVI. ist hoch oben auf einer Küchenvitrine aus Holz platziert und schaut lächelnd auf die Besucher herab. Heute wird das "Wiener Integrationsmanifest" vorgestellt.

"Begrenzung der Islamisierung"

Ruhig ist es um den klerikal-konservativen Wiener Akademikerbund geworden, seit dessen mittlerweile abgesetzter Obmann Josef Müller sich vergangenes Frühjahr für die Aufhebung des NS-Verbotsgesetzes ausgesprochen und damit für einen Eklat und den Ausschluss aus der ÖVP-nahen Dachorganisation "Österreichischer Akademikerbund" gesorgt hat. Die Zeit des medialen Rückzugs hat man offenbar dazu genutzt, um an einem Positionspapier zur Integration der Muslime in Österreich zu basteln.

Dieses "Wiener Integrationsmanifest", das vom Wiener Akademikerbund gemeinsam mit der Initiative Liberaler Muslime, dem Islamisch Österreichischen Zentrum und unter Miteinbeziehung orientalischer Christen erstellt wurde, wie es in der Ankündigung heißt, richtet sich an "integrationswillige Muslime" und soll mit seinen 25 Vorschlägen und Forderungen laut Christian Zeitz, Islambeauftragter des Wiener Akademikerbundes, auch ein "Schritt zur Begrenzung der Islamisierung", sein.

Kopftuchverbot an Schulen

Einige der Vorschläge sind durchaus nachvollziehbar wie die Forderung nach einem Kopftuchverbot in Volksschulen und weiterführenden Schulen bis zur Mittelstufe, damit Minderjährigen das Kopftuchtragen nicht aufgezwungen werde. Langfristig sei dabei ein generelles Kopftuchverbot an öffentlichen Gebäuden angestrebt, so Zeitz. Er fordert auch eine Offenlegung der Glaubensgrundlagen der IGGiÖ (Islamische Glaubensgemeinschaft in Österreich) auf Deutsch.

Die IGGiÖ kommt im "Wiener Integrationsmanifest" oft vor, meist als Hauptadressat der Forderungen. Zeitz kritisiert zum Beispiel, dass die IGGiÖ mit den einzelnen Moscheen und Vereinen nicht viel zu tun habe und die Prediger vor Ort der Kontrolle entzogen werden. Auch die Forderung nach einer sorgfältigeren Kontrolle der islamischen Religionslehrbücher auf "(straf)rechtswidrige Passagen" wird erhoben.

"Kulturchristen"

Manche Forderungen haben es jedoch "in sich". So fordert Zeitz, dass sich nach Österreich eingewanderte Muslime zur christlichen Leitkultur bekennen müssen: "Auch sie müssen sich Christen, im Sinne von Kulturchristen, nennen und sich zu den Grundlagen unserer Gesellschaft bekennen." Diese Grundlagen sieht er "fest auf dem Boden des Christentums" und spricht dabei von "christlichen Kulturprodukten", für ihn sind das zum Beispiel "die Trennung von Staat und Kirche, die marktwirtschaftliche Ordnung und die Gleichberechtigung der Frau."

Von Mitarbeitern muslimischen Glaubens im öffentlichen Dienst fordert das "Wiener Integrationsmanifest" ein schriftliches Bekenntnis zu "den Grundprinzipien des Rechtstaates in seiner österreichischen Ausprägung." Für Zeitz bedeutet das konkret, dass sich Muslime bei Eintritt in den Staatsdienst "von Koranversen, die gegen die rechtsstaatlichen Grundprinzipien verstoßen", distanzieren müssten.

Minarettverbot

Des Weiteren wird im Integrationsmanifest ein explizites Minarettverbot gefordert. Minarette sieht Zeitz als "orientalische Symbole der Zwangsveränderung." Geht es nach dem Islambeauftragten des Wiener Akademikerbundes, hat die autochthone Bevölkerung das Recht sich gegen die Multikulturalität, die er als "Zwangsveränderung" sieht, zu wehren. "Wir haben keinen Grund uns in der Mitte zu treffen. Jeder Kompromiss fußt auf dem Boden der Multikulturalität", teilt er den Zuhörern mit und erntet dafür Applaus.

Auch als er vom Vorrang der christlichen Leitkultur spricht, findet das großen Anklang im Publikum. Die Stimmung ist jedoch nicht aggressiv-aufgehetzt. Überwiegend sind es betagte, gutbürgerliche Herren und Damen, die den Worten von Zeitz lauschen. Auch jüngere Zuhörer gibt es, einen jungen Mann mit glatt gestriegeltem Seitenscheitel und Trachtenjanker zum Beispiel. Hannelore Schuster von der "Moschee Ade"-Bürgerinitiative sitzt auch im Publikum.

"Kampf-Wörter"

Im Laufe des Abends wird immer wieder von der Scharia, dem Jihad und der Gefahr der "schleichenden Islamisierung" gesprochen. Die Mehrheit des Publikums nickt zustimmend, wenn Zeitz von "schariatisch-islamischen Gestaltungsvorstellungen", der „Benachteiligung von Österreichern durch das Anti-Diskriminierunsgesetz" und der „Beseitigung des Wildwuchses an Moscheen" spricht. Es gehe ihm jedoch nicht um eine historische Auseinandersetzung, "sondern um die Frage des Erhalts des österreichischen Rechtsstaats." Dementsprechend will er von Islamophobie nichts hören, das seien "Kampf-Wörter" genauso wie Rassismus und Fremdenfeindlichkeit. Diese "Kampf-Wörter" sieht er als Gefahr für die Rede- und Meinungsfreiheit.

Dämonenkult?

Zwischen Islam und Islamismus wird weder im „Wiener Integrations-Manifest" noch im Vortrag von Zeitz getrennt. Solch eine Unterscheidung hält er für "grundsätzlich falsch." Der Islam ist für ihn generell nicht liberal ausgerichtet. "Es gibt keinen Islamismus, nur einen Islam", so Zeitz. Liberale Muslime gäbe es sehr wohl, allerdings nur "durch den Kontakt mit der offenen Gesellschaft."
Mit offener Gesellschaft meint er wiederum die christlich-westliche Welt. "Die Offenheit ist ein Produkt des Christentums, ich glaube, dass es Liberalismus auf dem Boden anderer Religion nicht gibt." Anderen Religionen spricht er somit Liberalismus ab. "Der Buddhismus ist de facto ein ganz stark ritualisierter Dämonenkult", meint Zeitz. Dem Judentum hält er "reichhaltige Beiträge zur europäischen Kultur" zugute, dennoch definiert er Rechtsstaatlichkeit als "Produkt der christlichen Sicht auf die Gesellschaft."

Islam reformierbar?

Obwohl er an die Reformierbarkeit des Islams nicht glaubt, ist es für Zeitz wichtig, liberale Muslime zu unterstützen. Daher wurde die Initiative Liberaler Muslime eingeladen, mit dem Wiener Akademikerbund das Positionspapier zur Integration der Muslime in Österreich auszuarbeiten. "Ich habe die Erfahrung gemacht, dass sich viele Moslems mit den wesentlichen Punkten einer Islamisierung nicht identifizieren", erklärt Zeitz diese Zusammenarbeit.

Amer Albayati, Sprecher der Initiative Liberaler Muslime in Österreich, der diesen Abend auch zu den Vortragenden gehört, hält den Islam im Gegensatz zu Zeitz für reformierbar. "Wir wollen den Islam reformieren und zeitgemäß machen." Während Zeitz den Islam mit Unterwerfung gleichsetzt, bedeutet der Islam für Albayati die Hingabe an Gott. "Es ist eine Religion zwischen Mensch und Gott, die jeder Mensch nach eigenem Verständnis praktizieren kann, eine individuelle Auslegungssache", so Albayati.

"Wort Gottes"

Als er eine exegetisch-kritische Überarbeitung des Korans zur Anpassung an heutige Verhältnisse vorschlägt, erntet er dafür heftige Kritik von einem muslimischen Zuhörer. "Keinen Beistrich können sie am Koran ändern, das ist das Wort Gottes", wird ihm erzürnt entgegengebracht. Widerstand und Bedrohung ist Albayati gewohnt. Nicht wenige Todesdrohungen und Hassbotschaften hat die Initiative Liberaler Muslime seit ihrer Gründung im Jahr 2000 erhalten. Davon lässt sich Albayati, der in Bagdad geboren ist, nicht einschüchtern.

Mit dem Wiener Akademikerbund teilt sich Albayati die Kritik an "radikalen Islamisten, die sich hinter dem veralteten Religionsgesetz von 1912 verstecken" und dem Religionsmonopol der IGGiÖ. In seinem Vortrag wirft er dem Präsidenten der islamischen Glaubensgemeinschaft vor die wahhabitsch-saudische Auslegung zu fördern. "Wir lehnen jeden religiösen und materiellen Einfluss vom Ausland, vor allem aus Saudi-Arabien und der Türkei ab, weil das für politische Zwecke verwendet wird", betont Albayati. Die Intiative Liberaler Muslime hat daher mit drei weiteren islamischen Vereinigungen im Dezember 2010 die Anerkennung als selbstständige Glaubensgemeinschaft beantragt. In Zukunft wünscht er sich mehr Unterstützung für die liberalen Muslime seitens österreichischer Politiker und Verantwortungsträger und ist sich hier wieder einig mit Zeitz. (Güler Alkan, 07. März 2011, daStandard.at)

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 27
1 2
youmakemefart
00
14.3.2011, 12:45

Konservative alte Männer.... Widerwärtig, egal ob Christen, Moslems etc...

emanze c
00

"und die Gleichberechtigung der Frau."

Könnte man sich vor Lachen am Boden rollen, darüber. "Natur" der Frau, "gottgewollte Rolle" der Frau, "Haupt der Familie", "Gleichwertigkeit", Jungfrauenkult als Ähnlichkeiten mit dem Islam, faktische Rollen- und Budget/Machtverteilung in der Kirche zwischen Männer- und Frauenorden als Beilagen...

ps1
01
danke für den artikel, aber ...

danke für den artikel, der diese skurrile aktion kritisch an die öffentlichkeit bringt.

aber das zu beginn vom autor so mir nichts dir nichts ein kopftuchverbot an (volks)schulen als okay eingeschätzt wird, hinterlässt einen unguten nachgeschmack. kopftuchverbote sind doch bitte komplett absurd und abzulehnen - durch restriktionen sollen hier "die frauen der anderen befreit" werden - staatliche entrechtung als zugang zu rechten? ich finde, von dieser ideologie sollte sich daStandard abgrenzen und tatsächlich emanzipative politiken unterstützen.
lg, ps

Ex-Muslim
33
12.3.2011, 15:58

Du meinst also es würde Freiheit bringen wenn 4 jährige Mädchen ihr "Recht" auf Kopftuch beibehalten dürften?

Wer gerade dem Töpfen entronnen ist sollte erst mal Kind sein. Wenn Eltern in dem Alter auf ein Kopftuch beharren, dann hat das mit Freiheit wenig zu tun. Sonder mit frühest möglicher Indoktrination von Kleinkindern. Ich spreche hier gar von Kindesmissbrauch.

nemo sander
00
20.6.2011, 11:06
klingt nach akademikerbund-ideologie, was du schreibst.

die verfassungs und ein erlass der ministerin hält fest, dass die religionsfreiheit (auch menschenrecht) auch für muslime gilt.
wie sich die muslima kleiden will, wird also nicht vom akademikerbund, "ex-muslim" oder dem Ayatollah zu diktieren sein.
dem akademikerbund geht es auch nicht um kinder mit kopftuch, du weißt selber auch, dass die ca. 15% mit kopftuch hauptsächlich junge damen sind.

ps1
00
asche auf mein haupt, natürlich: autorin

...sorry für die vermännlichung der autorinnenschaft in meinem posting oben

Erich Stainfels von Grufensholm
00
kommt mir ja vor wie

den teufel mit dem belzebuben austreiben...

jesus mohamed von wien
30
muslime light ist zumindest ein schritt in die richtige richtung

wenn sie todesdrohungen auch noch von normalen radikalen moslems haben sollte man sie ernst nehmen und sie unterstützen. mit Deutschkenntnissen steht einer vermischung nichts mehr im wege.

witherabbitt
 
00
Primär ist dieses Europa (noch) von der Aufklärung geprägt,

wobei die Einschränkung von mir weniger wegen den Religionen, sondern vor allem wegen dem platten neoliberalen Positivismus vorgenommen wird. Die christlichen Einflüsse auf die europ. Kulturentwicklung ist m. E. nicht nur negativ zu sehen, aber die christlichern Grundlagen unserer Kultur sind zumeist durch Depotenzierung theolog. u. metaphysischer Vorstellungen wirksam. Obwohl die Trennung von Kirche u. Staat im NT u. bei Augustinus fundiert werden kann, halte ich es für nahezu verlogen, das ohne Umwege für das Christentum zu reklamieren. Positives Beispiel wäre das Heilsversprechen für alle, was sich auch in den säkulären polit. Bewegungen durchzeichnet. Die Leitkultur für Christen u. Moslems ist die europ. Aufklärung!

Dr Stänkerer
02
"Liberale Muslime" vs. "Christliche Leitkultur" - ein Märchenabend!

Der verärgerte Zuhörer aus dem Publikum hat's auf den Punkt gebracht: Sein "heiliges" Buch ist für ihn "Gottes Wort", genauso wie für die Vertreter de "Christlichen Leitkultur" die Bibel. Bei den vormittelalterlichen Wortspenden des imaginären Freundes endet eben die Völkerverständigung. Was für ein Kasperltheater - wenn's den Wundergläubigen weltweit nicht so todernst wäre....

Land der Zwerge
02
Liebe Kulturchristen:

Die Werte und die "Leitkultur" in Europa sind (zum Glück) immer noch von der Aufklärung und sozialer Emanzipation geprägt und nicht (und auch gegen den massiven Widerstand) von sich selbst (und alle anderen) geisselnden mittelalterlichen Mönchen. Somit bitte ich deren Nachfahren ein bisserl vor der eigenen Tür zu kehren und ihren Aberglauben in ihren eigenen 4 Wänden zu praktizieren, wie die anderen Esoteriker auch. DANKE

Rijad
54

Kotz würg, da kommt einem wirklich die Galle hoch. Mit der Zusammenarbeit mit solchen Witzfiguren haben diese "liberalen" Muslime abgesehen von ihrer Rückgratlosigkeit auch ihre Lächerlichkeit bestätigt.

Trismegisto
 
32

nachdem sich die Initiative Liberaler Muslime mit solchen Clowns für so einen Mist zusammen tun, erübrigt sich wenigstens die Frage ob sie wirklich seriös sind. Ich hatte es mir eigentlich eh schon gedacht.

Madras
23

Diese radikalen Christen, die das Christentum als das einzig Wahre darstellen, sind um keinen Deut besser als der Moslem, der den Koran als 'Wort Gottes' sieht und seine Scheinwelt für ihn zusammenbricht, wenn er nur versuchen würde, das anzuzweifeln. Die alten Knacker praktizieren Kulturchauvinismus erster Güte und feiern sich deswegen. Brrrr...

ei padauz
01
c&l bringens mal wieder gut auf den punkt...

http://www.youtube.com/watch?v=HvPyo0W-0v0

Kritisch8
38
Islam ist Islam, damit hat es sich

"Es gibt keinen Islamismus, nur einen Islam" sagt nicht nur Christian Zeitz, sondern auch der türkische Ministerpräsident Erdogan und fügt noch hinzu, "..und damit hat es sich". Vielleicht eine Anregung für alle Freunde des Islam.

chelene chirsch
12

mit dem frankfurter attentat letztens ist "der islam in europa angekommen". endlich.

wer damit nicht klarkommt, sollte sich das mediale echo und die lichterketten für die toten ansehen - schweigen im walde. deutlicher geht es nicht, mittlerweile sind djihadisten in europa vollkommen akzeptabel.

Archi
24
"... die Gleichberechtigung der Frau."

der typ besitzt echt die frechheit, "die Gleichberechtigung der Frau" als christliches kulturprodukt zu bezeichnen.... die dürften ja ganz schön tschechern bei ihren treffen im keller, anders ist so ein schwachsinn von angeblichen akademikern wohl kaum zu erklären...

Jo eh...
32

"Einige der Vorschläge sind durchaus nachvollziehbar wie die Forderung nach einem Kopftuchverbot in Volksschulen und weiterführenden Schulen bis zur Mittelstufe, damit Minderjährigen das Kopftuchtragen nicht aufgezwungen werde. Langfristig sei dabei ein generelles Kopftuchverbot an öffentlichen Gebäuden angestrebt, so Zeitz."

Was soll daran "durchaus nachvollziehbar" sein wenn man Leuten einer bestimmten Religion verbieten will ihre Religionszugehörigkeit auch durch die freie Wahl ihrer Kleidung auszudrücken?!

hilde svensen
11
ich finde es deswegen bedenklich, da er das kopftuch ja nur verbieten will

weil er den islam abgrundtief hasst. wären lange röcke oder 4 zöpfe typisch für islamische frauen, würde er wahrscheinlich diese verbieten lassen wollen.

mr. z
11
Wobei zum Kopftuch anzumerken wäre,

dass es für gewöhnlich erst ab der Pubertät getragen wird(bis auf Einzelfälle), da diese Zeit halt auch mit der Geschlechtsreifung einhergeht.
Ein Kopftuchverbot an Grundschulen fänd ich daher gar nicht mal so unsinnig (auch wenn ich grundsätzlich ein Kopftuchverbot für Schwachsinn halte), da in meinen Augen ein Kind zuerstmal ein Kind ist und man zu strikten Eltern schon auch einen Riegel vorschieben kann.

cannery row
22
wenn man Leuten einer bestimmten Religion verbieten will..

geh bitte. kinder in der volksschule haben doch wohl kaum einfluss darauf, was sie auf dem kopf tragen. das hat in einer volksschule nichts verloren. oder, was setzen sie bei einem 6-10 jährigen voraus?
zumindest damit haben diese leute recht.

Archi
23
nein, damit haben sie selbstverständlich NICHT recht!

es stimmt sicher, dass man von 6-10jährigen nicht erwarten kann, sich bewusst für oder gegen einen glauben zu entscheiden, aber ich denke schon, dass die eltern das recht haben, ihre kinder entsprechend ihren eigenen religiösen vorstellungen zu erziehen und damit auch zu kleiden... solange dass für autochtone menschen gilt, muss dass auch für zuwanderer welchen glaubens auch immer gelten!

übrigens, ich bin agnostiker, nur damit keine missverständnisse aufkommen...

Dr. Webbaer
00

Wie jetzt, die liberalen Muslime wollen eine eigene Glaubensgemeinschaft werden? Ah ja, die Aleviten ja auch. Und dann noch die und die und die und die und ...

susannista
00

na gelt, da könnt ja jeder kommen, wo komma da den hin?

*ironieoff*

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