daStandard.at Buchrezension

Denn sie wollen sich verschleiern

Güler Alkan, 29. März 2011, 08:59
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    foto: ap/visar kryeziu

    Die Autorin Gülay Atasoywill per Kopftuch Männer zähmen.

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    Gülay Atasoy: Her Kadin Örtünmek Ister, Verlag Nesil Yayinlari , Istanbul

Ein Stück Stoff als schützende Festung: Wie ein Buch mit teils hanebüchenen Argumenten den Frauen das Kopftuch schmackhaft machen will

Im türkischen Buchladen "Divan" in Wien-Favoriten, der sich insbesondere auf Bücher zu religiösen Themen und zur osmanischen Geschichte spezialisiert hat, stoßen interessierte LeserInnen auf ein dünnes Büchlein mit rosa Einband und dem Titel "Her Kadin Örtünmek Ister" - auf Deutsch "Jede Frau will sich bedecken".

Die Autorin Gülay Atasoy, selbst stolze Kopftuch-Trägerin, hat in der Türkei bereits mehrere Bücher veröffentlicht, u.a. eines über Frauen, die sich zum Kopftuch-Tragen entschieden haben, in dem auch Emine Erdoğan, die Gattin des türkischen Premiers, zu Wort kommen durfte.

Das Kopftuch als Panzer

Das Buch, das für die jugendliche Leserschaft konzipiert ist, liest sich jedoch anfangs nicht wie vielleicht erwartet als religiöses Pamphlet. Der erste Teil des Buches widmet sich gänzlich dem "Wesen" der Frau. Demnach hätten selbst nicht-religiöse Frauen den geheimen Wunsch sich zu bedecken. Als Beispiel wird hier die Mini-Rock-Trägerin genannt, die immer am kurzen Rock herumzerre und stets versuchen würde ihn hinunterzuziehen.

Das Kopftuch bzw. der Schleier diene dabei als Schutzpanzer vor männlicher Belästigung. Frauen, die ein Kopftuch tragen würden den Männern signalisieren, dass "ich eine Frau bin und wenn du mir Schaden zufügst, dann greifst du nicht eine Frau, sondern eine Muslimin an." Dieser Argumentationslogik nach leben Frauen ohne Kopftuch in einer gefährlichen Welt, weil sie andauernd belästigenden männlichen Blicken ausgeliefert sind.

Befehl Gottes?

Um vor solchen Blicken und sexuellen Belästigungen geschützt zu sein, bedarf es daher der Bedeckung, die nicht nur als schützende Festung vor dem männlichen Geschlecht diene, sondern den Frauen überhaupt erst ihre Identität und Weiblichkeit gäbe. Der Schleier mache dabei den Unterschied zwischen Mann und Frau fest und gebe auch vor, wie man sich den Frauen, deren Naturell durch die Bedeckung gekennzeichnet sei, gegenüber verhalten solle. Erst durch das Kopftuch werde die Frau als Frau von den Männern respektiert.

Hier wird seitens der Autorin auf die Al-Ahzab-Sure (Sure 33, Vers 59) verwiesen, in der Gattinnen und Töchtern von Gläubigen das Überziehen eines "Überwurfs" nahe gelegt wird, sodass sie erkannt und nicht belästigt werden. Die Verschleierung (im Buch wird der Begriff "örtü" (türk. Schleier) öfter als "başörtü" (türk. Kopftuch) verwendet) fasst Atasoy als Befehl Gottes auf. Die Frauen, die Kopf und/oder Körper bedecken, wollten also nichts anderes "als Gottes Befehl zu befolgen und den Schöpfer dadurch zufrieden stellen."

Weiblichkeit

Atasoy lässt auch Frauen zu Wort kommen, die von ihrer Erfahrung das Kopftuch zu tragen, erzählen. Vorher hätten sie sich unglücklich gefühlt, erst durch den Schleier sei es ihnen gelungen ihre innere Unruhe und Leere zu füllen. Unter den Frauen befinden sich eine ehemalige Soziologin, die ihren Posten als Professorin gegen das Leben als Gläubige eintauschte sowie eine Frau, die immer um ihre Schönheit bewundert wurde, aber das leidliche Schminken, Zurechtmachen und Diäthalten satt war und sich dadurch in ihrer Freiheit beschränkt fühlte.

Frauen würden heutzutage nur noch mehr über Äußerlichkeiten definiert werden und durch den Zwang von Schönheitsidealen, Modetrends und Diätvorgaben ihrer Freiheit und Persönlichkeit beraubt. Die Persönlichkeit einer Frau würde in den Hintergrund geraten, wenn man die Aufmerksamkeit nur auf das äußere Erscheinungsbild der Frau lenke, so Atasoy. Dass nicht wenige kopftuchtragende Fragen sehr viel Wert auf ihr Äußeres legen und nicht auf Make-up oder Schmuck verzichten wollen sowie viele Modefirmen nicht gerade wenig Geld mit Mode für Muslimas verdienen, lässt sie dabei jedoch außer Acht.

Beschränkte Freiheit

Durch das Kopftuch bzw. den Schleier, die Autorin macht keinen besonderen Unterschied zwischen den beiden, könne eine Frau dieser Reduzierung auf das Körperliche, ihr Äußeres, entgehen. Das Kopftuch stellt für Atasoy also die weibliche Identität und Freiheit für die von Schönheitsidealen und Modetrends geknechteten Frauen dar.

Am Ende des Buches werden daher noch mal diejenigen kritisiert, die nach Ansicht Atasoys den Laizismus missbrauchen, um die Freiheit der Frauen einzuschränken. In der Türkei würden Frauen, die mit einem Kopftuch ein öffentliches Gebäude betreten wollen oder als Lehrerin arbeiten wollen, durch das Kopftuchverbot in ihrer Freiheit eingeschränkt. Die Kopftuch-Frage werde durch Begriffe wie "türban" statt "başörtü" politisiert. Das Kopftuch hingegen sei kein politisches Symbol verweist Atasoy auf ein entsprechendes Statement des Diyanet (Amt für Religiöse Angelegenheiten in der Türkei).

Was ist mit den Männern?

Hat dieses Buch irgendeine Relevanz für Österreich? Es ist offensichtlich auf die Kopftuch-Frage in der Türkei zugemünzt, auch wenn die Autorin vehement die politische Symbolik des Kopftuchs bestreitet. Ihre Verweise auf Statements der türkischen Religionsbehörde und Zitate von Fethullah Gülen, einem islamischer Prediger, der vor einem Verfahren wegen Republikverrats aus der Türkei in die USA geflüchtet ist und dessen Bewegung starken Einfluss im türkischen Staatsapparat einnimmt, sprechen nicht gerade für eine apolitische Haltung.

Der Inhalt des Buches ist auch relevant für uns in Österreich, denn hier wird ein Männerbild transportiert, das so nicht zu tolerieren ist. Eine Frau, die kein Kopftuch trägt, und sich damit dem Befehl Gottes widersetzt, ist damit nach Atasoys Argumentationslogik als nicht bekennende Muslimin Freiwild für die Männer? Anstatt das Verhalten der Männer anzuprangern bzw. zu hinterfragen, ob alle Männer (allein durch ihre Blicke) belästigen oder sich alle Frauen durch männliche Blicke gestört fühlen, wird die Frau dazu verdonnert sich zu bedecken, weil das ihr natürlicher Schutz vor männlicher Belästigung sei.

Zähmung per Kopftuch

Dass das Buch für junge Frauen geschrieben wurde, ist besorgniserregend, denn anstatt das belästigende Verhalten einiger Männer in Frage zu stellen, wird dieses Verhalten als gegeben und unveränderbar betrachtet. Der einzige Ausweg keine männlichen Blicke mehr zu auf sich zu ziehen, ist demnach die Haare und den Körper zu verhüllen. Jungen Frauen wird dabei die Botschaft vermittelt, dass erst durch das Kopftuch der Mann sich in seinem Verhalten zähmen könne. Und erst mithilfe des "dem weiblichen Wesen entsprechenden Panzers" in Form von Kopfbedeckung und Körperverhüllung die Beziehung zwischen Mann und Frau friedlich verlaufen könne. Es ist zu hoffen, dass nicht viele junge Menschen auf solche Botschaften reinfallen. (Güler Alkan, daStandard.at, 29.3.2011)

Kommentar posten
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Kaffeeschlürfer
00
...

solln´s doch rumrennen wie´s wollen solang´s nicht komplett vermummt sind!
Aber Hauptsache Schweinefleisch essen, rauchen, trinken & Gewinnspiele - auf den Rhamadan verzichten usw. ??? Also von wegen Religiösität! Ich renn in Istanbul auch net in kurzen Lederhosn von einer Moschee zur anderen und fordere Toleranz ...

Cerberus303
00
15.6.2011, 16:35
Die ist ja schräg...

... den Befehl Gottes - was hat denn der davon, wenn Frau sich verschleiert???

< silence >
00
27.7.2011, 23:57
Wahrscheinlich

War er besoffen oder eingeraucht als er geschöpft hat, hat Mist gbaut, und will es nicht zugebn.

zombie69
 
14
29.4.2011, 10:06
Nein

Den europäischen Werten widerspricht alles was gegen Demokratie, freie Glaubensausübung, freies Wort, freie Partnerwahl, Rechtstaat etc. ist. Und der Islam gehört hier zweifellos dazu. Somit ist es besser der Islam bleibt dort wo er ist. Hier in Europa ist eine solche intolerante Lehre schlicht unerwünscht.

< silence >
00
28.7.2011, 00:00
Finde ich nicht

Meine Bekennte aus Jugoslawien praktiziert einen Islam der absolut kompatibel mit unserer Welt ist.
Ich liebe den Umgang mit andern Kulturen, mir geht Einheitsbrei auf die Nüsse, aber ich wehre mich entschieden gegen Radikale.
Fazit: es ist mühsam, aber man muss DIFFERENZIEREN !

nina yankow
01
17.6.2011, 13:47

dass christliche religionen heute überwiegend tolerant ausgelegt werden, ist auch noch nicht lange so.

die meisten moslems in Ö vertreten eine tolerante auslegung ihres glaubens.

das problem ist, dass es in unseren schulen (von wenigen stunden philosophieunterricht in in der oberstufe abgesehen) konfessionellen religionsunterricht statt gemeinsamen ethikunterricht gibt. über solche dinge wie das verhältnis von männern und frauen und wie das in alten religionen dargestellt ist (zB weil es zu deren entstehungszeitpunkt weder verhütung, noch vaterschaftsnachweise, noch soziale absicherungen durch den staat gab), wird mit manchen schülern nie gesprochen. kein wunder, dass manche von ihnen religiöse "argumente" kritiklos übernehmen.

el_normalo
01
14.4.2011, 12:06

Wenn sich die leute einen Suppentopf auf den Kopf setzen kanns mir auch wurscht sein.
Das Thema ist halt in den letzen Jahren emotional aufgeladen und zerredet. Was bilden wir uns ein jemanden sagen zu dürfen was er/sie sich auf den Kopf setzt.
Wenn die Muslime unten die Paschas sind und die Frauen sich das gefallen lassen , was geht´s uns eigentlich an, verursacht doch nur Böses blut. Wir kennen die Leute doch gar nicht in Wirklichkeit. Hat uns das vor 20-30 jahren gestört ? nein, weil wir fanden das doch interessant diese andere Kultur und jetzt ist ist alles nur noch Sch***e.

Petrinchen
12

eine kopftuchtragende muslima muss akzeptieren und respektieren dass andere muslima und frauen anderen glaubens eben kein kopftuch tragen, und deshalb nicht schlechtere menschen oder unzüchtige frauen sind!! ich denke wenn das gegeben ist, ist es auch leichter und notwendig zu tolerieren (wenn auch schwer zu verstehen), warum sich manche menschen noch patriarchalen urgedanken über geschlechterunterschiede und geschlechtertrennungen anschließen.

aqualung
11
stimmt

und zumind. für meine muslimisch freundin ist es auch selbstverständlich, dass andere muslimisch freundinnen sich anders entscheiden als sie.
es ist aber auch wichtig, dass nicht immer suggeriert wird, dass sie nur zu einer minderheit gehört.

Petrinchen
04

"denn eure Verdorbenheit ist der Grund für unsere Verschleierung"

Malak Hifni Nasif, ägyptische Frauenrechtlerin

aqualung
31
zwang?

das frauen zu etwas verdonnert werden, habe ich genauso wenig rausgelesen. in der einleitung hieß es noch, die dame stellt einfach ihre und andere - teils sehr altmodische - argumente und sichtweisen da. sie macht halt werbung fürs kopftuch - na und!
objektivität hat mir bei dem artikel gefehlt. es wirkt eher als hätte die autorin passagen gesucht, die sie durch den dreck ziehen kann.
mein tip: sachlich bleiben!

aqualung
01
oage argumente!

also dass frauen durch ihre bekleidung männer zähmen sollen, ist schon ein zurückgebliebenes argument. wobei ich es hier interassant fände, inwiefern sich hiesige musliminnen damit identifizieren. das argument, dass frauen sich so weniger um ihr äußeres sorgen müssen, lass ich gelten. hab schon öfter eine freundin beneidet, die sich nur kurz ein tuch umbindet, während ich eine viertel stunde meine haare style. allgemein ist der artikel aber einfach zu wertend.
"Eine Frau, die kein Kopftuch trägt, ist damit nach Atasoys Argumentationslogik Freiwild für die Männer?" wo sagt sie denn das? aus den übersetzten passagen hätte ich das nie rausgelesen!

R58
10
Der Mensch ist in den "Abraham-Religionen" Gottes Ebenbild

Die Gottebenbildlichkeit bezeichnet den zentralen Aspekt der jüdischen sowie christlichen Lehre vom Menschen, der Mensch als Abbild Gottes. Sie geht zurück auf 1. Mose 1,27:
?????????? ???????? ??????????? ?????????? ???????? ???????? ?????? ????? ????? ????????? ?????? ????? ?
Und Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie als Mann und Weib.

Daher: allein der nackte Körper verherrlicht den Schöpfer - oder muß man sich seiner Gottebenbildlichkeit schämen?

R58
11
Auf den Titel

"Her Kadin Örtünmek Ister" - auf Deutsch "Jede Frau will sich bedecken".
möchte ich reimen:
"Sie hat wohl was zu verstecken!"

josefa maier449
23
KT Verbot in den Schulen!

Alice Scharzer: In ihrem Buch vertritt Schwarzer die These, falsche Toleranz der Deutschen habe den Islamismus stark gemacht. Anders als Sarrazin gehe es ihr aber nicht um "die Muslime", sondern um jene Minderheit, die den Islam politisch missbrauche, so Schwarzer.
http://diepresse.com/home/poli... Islamismus

babs achleitner
54
31.3.2011, 12:46
kann man bitte

die frauen selber entscheiden lassen ob sie kopftuch tragen wollen oder nicht? wenn man es ihnen verbietet ist man um keinen deut besser als die die es ihnen gegen ihren willen aufzwingen.

aqualung
02
Symbol von was?

Entscheidet nicht jeder Mensch selbst, warum er/sie was trägt? auch ein che guevara tshirt kann verschiedenes symbolisieren, wobei ich kein problem damit habe, egal welche hintergründe es dafür gibt.
ich habe einmal von einer kopftuchträgerin die argumentation aus dem artikel gehört, dass sie es trägt, um nicht für die sündigen blicken der männer verantwortlich zu sein. als ich das eine guten freundin erählte, die selbst kopftuch trägt, war sie noch schockierter als ich und konnte dsa gar nicht nachvollziehen, weil sie eine moderen, in österreich sozialisierte junge frau ist!
so what? wir sollten es allen menschen selbst überlassen, ihre beweggründe zu erklären!

Nennt mich Loretta
 
24
Nachdem das Kopftuch als Symbol einer bestimmten, menschenverachtenden Ideologie gilt, sehe ich nicht wo das Problem bezüglich eines Verbotes sein soll.

Bei einer anderen menschenverachtenden Ideologie hat man ja (gottseidank) auch kein Problem mit einem Verbot ihrer Symbole.

Amy4
11
31.3.2011, 14:08
religionen sollten privatsache sein

das kopftuch wird nicht verboten - es geht hier um verschiedene begründungen zum tragen eines kopftuches. auch darüber sollte nachgedacht werden dürfen. "befehl gottes, weiblichkeit, beschränkte freiheit, was ist mit den männern, zähmung per kopftuch." bitte einfach auch mal differenzieren. zur weiblichkeit: auf den westl. schönheitswahn haben feministinnen schon i.d. 70er jahren hingewiesen - damit frau sich abgrenzt, hat sie sich aber nicht ( z.b. im sommer bei 40 grad )mit kopftüchern/mänteln bedecken müssen. es heisst zwar `denn sie wollen sich verschleiern`- für viele frauen weltweit aber`sie sollen sich verschleiern`- und das wird schon kleinen mädchen gepredigt - d.h. auch diese werden schon als kleinkinder sexualisiert .

babs achleitner
52
31.3.2011, 16:12
und genau

deswegen meine ich ja man soll die frauen das selbst entscheiden lassen. ist das sooo schwer zu verstehen?

Slarti Bartfass
 
10
17.4.2011, 13:24

Für die große Mehrheit scheint es unmöglich zu sein das zu verstehen. Leider.

bibliothekar
01
10.4.2011, 14:48

Sie verstehen etwas nicht: es geht darum argumente für oder gegen das tragen abzuwägen und das ist die voraussetzung für jede freie entscheidung.

Auch ihre vorposterin haben sie nicht verstanden. Wie können kleine mädchen "das selbst entscheiden"?

Also lieber ein wenig haushalten mit den ooos, ist sonst peinlich.

Amy4
34
31.3.2011, 12:31
keine (junge) frau wird zum minirock-tragen gezwungen/ zum kopftuch schon /nur frauen betrifft kopftuch/schleier/burka

doch, das kopftuch hat auch eine symb. politische bedeutung - im iran müssen sich frauen i.d. öffentlichkeit bedecken. vor der sog. revolution 1979 konnten frrauen sich frei bewegen -das tragen von kopftuch, schleier, burka hat seitdem auch im westen stark zugenommen. musliminnen in westl. ländern werden aber nicht zum mini-rock-tragen oder zur nacktheit gezwungen. aber westl. frauen (auch touristinnen) in vielen islam. ländern, afghanistan, ägypten, iran u.a., wird zum kopftuch u.m. geraten bzw. dazu genötigt. männer dagegen nicht. der zwang besteht aus den o.a. gründen. d.h. bei uns wird toleranz gefordert, während sie in anderen islam. ländern oft nicht besteht. mit gottes-wille zu argumentieren, steht f.eine patriarchlische ideologie.

aqualung
00
iran?

es steht dneke ich außer zweifel, dass vieles am iranischen politischen system zu kirtisieren ist. was hat das aber mit dem genannten buch oder, noch wichtiger, mit österreich zu tun? mir wär noch nie eine muslimin in unseren straßen aufgefallen, die aus sympathie zum iranischen regime ihre haare bedeckt!?

knuuuut
00
12.4.2011, 15:03

die frauen im iran tragen auch das tuch nicht aus sympathie dem iranischen regime gegenüber, sondern aus religiösen gründen. ein gottesstaat eben - frauen tragen tücher "für gott", schwule und religionskritiker werden aufgehängt "für gott".....

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