Islamische Kindergärten

"Niemand wird gezwungen, mit uns den Koran zu lesen"

Jasmin Al-Kattib, 15. April 2011, 16:02
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    foto: dastandard.at/al-kattib

    Im Privatkindergarten Al Andalus werden auch Kinder ohne Migrationshintergrund aufgenommen.

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    Impression aus Al Andalus.

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    Das Singen arabischer Lieder gehört zum regelmäßigen Programm.

Zwei islamische Kindergärten in Wien und ihr Umgang mit Sprache, Religionszugehörigkeit und Kultur

"Alle Kinder sind gleich, sie haben nur eine andere Geschichte," sagt Samara El Khuli, als sie durch die mit vielen bunten selbstgemalten Bildern und Bastelarbeiten geschmückten Gänge führt. Die Pädagogin mit ägyptisch-österreichischen Wurzeln leitet seit September letzten Jahres die drei Gruppen des Privatkindergartens Al Andalus im 23. Wiener Gemeindebezirk. Was ihr besonders gut an "ihren" insgesamt 75 Kindern gefällt, ist die Offenheit gegenüber anderen Kulturen, die sie hier wie von selbst erlernen: "Für die Kinder ist es ganz normal, dass ihre Spielgefährten auch andere Sprachen sprechen, sie bemerken das gar nicht."

Mehr deutsche Sprachförderung...

Das Singen arabischer Lieder und Vorlesen aus dem Koran gehören zum regelmäßigen Programm, doch auch die spezielle Sprachförderung unterscheidet den im Jahr 2004 gegründeten Kindergarten Al Andalus von einer öffentlichen Kinderbetreuungseinrichtung. "Wir bekommen mehr Sprachförderung, da die meisten Kinder aus Familien mit einer anderen Muttersprache kommen", erklärt El Khuli. "Momentan kommt jeden Tag eine Trainerin vom Magistrat zu uns, die auf spielerische Weise die deutsche Sprache der Kinder fördert." Sonst ist alles so, wie in anderen Kindergärten auch: Je zwei BetreuerInnen pro Gruppe kümmern sich um die kleinen Mädchen und Buben, die an Mini-Tischen auf Mini-Sesseln sitzen oder herumtollen, mit Buntstiften erste Buchstaben malen oder mit Bauklötzen spielen.

... und Förderung der Muttersprache

Neben der deutschen Sprachförderung sei aber auch die Förderung der jeweiligen Muttersprache ein Teil des Konzepts, erklärt Mohamed Abou El-Naga, Direktor des Al Andalus Schulzentrums in der Altmannsdorfer Straße, zu dem neben dem Kindergarten auch eine Volks- und Hauptschule sowie ein Hort gehören. "Kinder, die ihre Muttersprache gut beherrschen, können auch eine weitere Sprache besser lernen", weiß El-Naga - darum wird stets darauf geachtet, dass das PädagogInnen-Team auch den Großteil der Muttersprachen der Kinder abdeckt, um diese etwa in schwierigen Situationen ohne sprachliche Hürden "auffangen" zu können. Momentan sprechen die Betreuerinnen auch Arabisch, Tschetschenisch und Bosnisch - generelle Unterrichtssprache ist aber immer Deutsch.

Sprache, Integration und Charakter

Ein paar Kilometer stadteinwärts, in der Gudrunstraße in Wien Favoriten, betreibt Muhammad Ismail Suk eine ähnliche Bildungsinstitution für Kinder mit Migrationshintergrund. "Obwohl das die meisten so sehen, ich persönlich würde unseren Kindergarten nicht als islamischen Kindergarten bezeichnen", so der gebürtige Österreicher, der vor knapp 20 Jahren zum Islam konvertierte und im Jahr 2002 den Kindergarten Iqra gründete. "Unser Ziel ist in erster Linie das Erlernen der deutschen Sprache, das Integrieren der Kinder in ihre neue Heimat und die Formung eines guten Charakters - und das natürlich nach der Lebensweise des Propheten Muhammad." Speziell Kinder mit nicht-deutscher Muttersprache sollen optimal für den späteren Schulbesuch vorbereitet werden. Insgesamt sind es 300 Kinder aus 24 verschiedenen Ländern, die hier und im dazugehörigen Kindergarten Hilal in zehn Gruppen betreut werden.

Allein entscheiden, welche Religion

Trotz Fokus auf so genannte Migrantenkinder werden in den Kindergärten Iqra und Hilal sowie der dazugehörigen Volksschule auch nicht-muslimische Kinder ohne Migrationshintergrund aufgenommen. "Hier wird niemand gezwungen, mit uns den Koran zu lesen", betont Suk. Wenn Eltern nicht möchten, dass ihr Kind am Koranunterricht teilnimmt, gibt es immer die Möglichkeit, das Kind in der Zwischenzeit von der zweiten Pädagogin, die nicht beim Suren-Lesen dabei sitzt, betreuen zu lassen. Einige Eltern mit anderer oder ohne Konfession störe es aber nicht, wenn ihr Kinder beim Koranunterricht mitmachen, "denn das Kind wird später ohnehin allein entscheiden, welche Religion es annimmt."

Andere Kulturen erwünscht

Auch hier gibt es Parallelen zum Kindergarten Al Andalus. Man ist stolz auf das interkulturelle Team und es wird großer Wert auf Offenheit gegenüber anderen Kulturen und Konfessionen gelegt. "Die Herkunft, das Geschlecht, die religiöse oder ethnische Zugehörigkeit spielen bei der Aufnahme an die Schule keine Rolle", formuliert Direktor El-Naga eine der Leitideen seiner Bildungseinrichtung auf der Website der Schule. "Wichtig erachten wir aber die Bereitschaft, auf andere Kulturen offen zuzugehen, um von den positiven Seiten jeder Kultur zu profitieren."

Kinder lernen schnell

Die Motivationen der Eltern, ihr Kind in einen islamischen Kindergarten zu schicken, seien individuell sehr verschieden, häufig aber sprachlicher Natur. "Es ist schön zu sehen, wie schnell die Kinder Deutsch lernen," meint El Khuli vom Kindergarten Al Andalus begeistert. "Den Fortschritt sieht man ständig, und die Eltern sind sehr dankbar." Auch die Pädagogin selbst schickt ihre Tochter hier in den Kindergarten: "Einerseits wegen der Sprache, weil ich möchte, dass sie mit dem Arabischen aufwächst, und natürlich auch wegen der Religion. Ich finde es einfach besser, wenn sie hier und zuhause praktiziert wird."

Keine muslimische Baufirmen

Was die Konfessionen der BetreuerInnen betrifft, zeigt man sich ebenso offen wie in anderen Belangen. Zwar arbeiten momentan nur muslimische Pädagoginnen im Al Andalus Kindergarten, Voraussetzung sei das allerdings nicht. So war die letzte Leiterin des Kindergartens zum Beispiel eine Christin. "Wir haben nicht-muslimische Pädagoginnen und nicht-muslimische Kinder", verweist Suk von Iqra neuerlich darauf, dass sein Kindergarten für alle geöffnet ist. Er wehrt sich dagegen, als Betreiber eines dezidiert "islamischen Kindergartens" zu gelten, nur weil er bekennender Muslim ist. "Es gibt in Wien viele Baufirmen, die von Muslimen gegründet werden, die sind dann aber keine 'muslimischen' Baufirmen. Ich will diese Abgrenzung nicht. Ich kenne das teilweise von christlichen Kindergärten, wo Mädchen mit Kopftuch nicht aufgenommen werden - so sind wir nicht, und darum möchte ich diesen Vergleich auch nicht haben." (Jasmin Al-Kattib, derStandard.at, 15.4.2011)

Seit 2009 wird in allen privaten Kindergärten der Betreuungsbeitrag gefördert, das heißt, die Betreuung ist wie in öffentlichen Kindergärten kostenlos. Was zu zahlen bleibt, ist der monatliche Essensbeitrag (sowie etwaige Zusatzangebote) - auch dafür kann eine Förderung beantragt werden. Mehr Infos auf www.wien.gv.at. Alle konfessionellen Kindergärten sind private Betreuungseinrichtungen, in Wien sind es laut Stadt Wien derzeit 492 Standorte mit 37.310 Plätzen. Innerhalb dieser privaten Kindergärten gibt es 125 katholische, 16 evangelische, 16 islamische und sieben jüdische Einrichtungen.

Links

Ibiz Wien - Integratives Bildungs- und Informationszentrum

Kindergarten und Volksschule Al Andalus

Kommentar posten
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allana36
00
"Ich kenne das teilweise von christlichen Kindergärten, wo Mädchen mit Kopftuch nicht aufgenommen werden - so sind wir nicht, und darum möchte ich diesen Vergleich auch nicht haben."

Ich lebe in Ägypten und sehe eigentlich nie Mädchen im Kindergartenalter, die schon Kopftuch tragen. Ich dachte immer, das beginnt mit der Pubertät.
Vielleicht kann mir jemand erklären, was genau er mit dieser Aussage meint.

fibiundchillie
22
20.4.2011, 13:39

BEIDE Kindergärten sind islamische Kindergärten.
Was soll die Vernebelungstaktik?

prusiner
12
20.4.2011, 17:00
vernebeln

gehört auch hier (vielleicht ganz besonders) zu den integralen Strategien

wenn dann das Vernebeln nicht mehr hilft, dann wird gejammert, beschuldigt, gefordert und schlussendlich gedroht

Fritz Wunderlich
12
19.4.2011, 20:33

seltsame zensur, da scheine ich den wunden punkt getroffen zu haben, wenn ich hinterfrage, was das erlernen des arabischen für die integration von bosnischen, türkischen oder albanischen kleinkindern bringen soll
das integriert in eine arabische auffassung des islam, in arabische wertvorstellungen

in welche? gibt der name al andalus die auskunft?

neutral 13
40
19.4.2011, 20:26

Nachdem ich alle Kommentare durchgelesen haben, ist mir erst bewusst geworden wie Toleranz los viele Menschen leider noch sind!
Wie viel Hass sie im Herzen mit- schleppen!
Wir reden alle von Integration?
Auf diese art und weise ist das überhaut nicht möglich!
Warum darf nicht jeder an das glauben was er will ohne so misse, teils Niveaulose Kommentare über sich ergehen zu lassen??
Weit haben wir es gebracht in einem ach so toleranten und weltoffenen Land!

neutral 13
51
18.4.2011, 18:38
Antwort an Shirin Maier

Ich glaube sie sollten sich nochmal durchlesen was ich geschrieben habe.
Ich habe geschrieben, dass ich froh bin, dass es solche Institutionen gibt. Es muss keiner seine Kinder hin schicken!
ich arbeite viel mit Menschen zusammen. Ich sehe die Entwicklung der Jugendlichen Tag für Tag!
Ich habe nicht gesagt, dass Religion ihre Rettung ist aber sie gibt Halt und wenn sie richtig praktiziert wird, Kraft und Ruhe!
Keine Religion ist Aggressiv oder fordert Menschen auf zu Töten oder Respektlos zu sein!
Viele lesen und Interpretieren den Koran, die Bibel usw. so wie sie es möchten!Leider!
Islam ist einer der friedvollsten Religionen die es gibt!
Leider wird er in den Medien falsch dargestellt!
Grund ist der Mensch selber--> Leider

prusiner
11
18.4.2011, 18:51
na ja

im entsprechenden Buch gibt es zumindest eine ganze Menge an ziemlich direkt klingenden Handlungsanweisungen zu töten;

aber natürlich wird alles nur falsch interpretiert und auf jeden Fall ist es falsch übersetzt, denn gültig ist nur das Original ...

BK W. Shoyssel
13
19.4.2011, 11:55
4.91

Sie wünschen, daß ihr ungläubig werdet, wie sie ungläubig sind, und daß ihr (ihnen) gleich seid. Nehmet aber keinen von ihnen zum Freund, ehe sie nicht auswanderten in Allahs Weg. Und so sie den Rücken kehren, so ergreifet sie und schlagt sie tot, wo immer ihr sie findet; und nehmet keinen von ihnen zum Freund oder Helfer

neutral 13
10
18.4.2011, 19:13

Haben sie es gelesen?
Es wir nie gesagt Töte oder dergleichen!
Es wird gesagt, beschütze deine Familie und das was dir gehört!
Ich glaube das dieser Satz eigentlich den meisten Menschen nicht ungewöhnlich vorkommt, denn jeder will das was im lieb und teuer ist beschützen, manchmal auch mit Gewalt und seinem Leben.

prusiner
11
18.4.2011, 19:22
z.B.

Sure 2 / Vers 191

klingt ziemlich direkt .. und lädt zu "Fehlinterpretationen" ein

(da war doch was vor kurzem in Masr-i-Scharif mit einem UNO-Büro kurz nach einem Event in eine Moschee)

BK W. Shoyssel
11
19.4.2011, 11:51

Und erschlagt sie, wo immer ihr auf sie stoßt, und vertreibt sie, von wannen sie euch vertrieben; denn Verführung ist schlimmer als Totschlag.

neutral 13
20
18.4.2011, 19:52

Gut Sure2, Vers 191!
Okay also würden sie wenn jemand sie bedroht, oder jemand ihnen unrecht tut oder aus ihrer Familie jemanden tötet , Danke sagen???
Außerdem sollten sie wenn, die ganze Sure lesen! In Vers 192 wird gesagt: wenn die Menschen die, dir böses tun, aufhören, vergebe Ihnen und tue ihnen nichts zur Leide!
Immer alles lesen und nicht aus dem Zusammenhang greifen!
Genau diese art des Interpretieren und diese Art des lesen ist Fatal!
Lesen sie alles und mit reinen Herzen, dann wird vieles klarer.
Wenn ich ein Buch nehme und es mit bestimmten Launen lese, so interpretiere ich es auch. Das ist menschlich! Bin ich aggressiv, lese ich es mit Aggression und interpretiere es so.

prusiner
01
18.4.2011, 20:37
na ja

Sure 2 /192

.. wenn sie aufhören (.. und sich ergeben ..), sonst da lese ich nur etwas vom Allerbarmer ..

Sure 3/193 .. da geht´s dann weiter ..
bis die Machtsituation geklärt ist; und gegen die Ungerechten (was immer das bedeutet ..) darf natürlich vorgegangen werden

neutral 13
21
18.4.2011, 20:45

Ich glaube wir sollten aufhören mit dem dem Zersetzen des Korans und der Suren! Der Koran und jedes Religiöse Buch darf nur als ganzes gesehen und gelesen werden!
Verbleiben wir doch mit den Worten:
Jeder soll seine Religion ausleben dürfen und an seine Kinder weitergeben dürfen!
Ein Religiöser Mensch kann seine Gefühle und Überzeugungen nicht verstecken! Vor allem nicht vor seinen Kindern!
Wenn Eltern ihren Kinder, dass was ihnen am Herzen liegt weitergeben möchten sollte jeder das respektieren!

Fritz Wunderlich
11
20.4.2011, 09:15

indoktrination von kleinkindern

Fritz Wunderlich
11
20.4.2011, 09:15

alter vorwurf von religionen und ihren aplogeten an die kritische wissenschaft: zersetzen
gegner des verünftigen fortschrittes argumentieren so

BK W. Shoyssel
02
19.4.2011, 11:59
Aufhören? Sind die Heiligen Monate schon verflossen?

Sind aber die heiligen Monate verflossen, so erschlaget die Götzendiener, wo ihr sie findet, und packet sie und belagert sie und lauert ihnen in jedem Hinterhalt auf. So sie jedoch bereuen und das Gebet verrichten und die Armensteuer zahlen, so laßt sie ihres Weges ziehen. Siehe, Allah ist verzeihend und barmherzig.

prusiner
01
18.4.2011, 21:13
alles klar

wenn´s schwierig wird, dann muss man halt aufhören; die Erhabenheit erschließt sich halt nicht jedem, vor allem, wenn´s nicht das arabische Original ist

mit dem "Religion ausleben" habe ich speziell auf dieser Basis ein Problem, von "besonders" friedlich kann ich da wenig erkennen (eher ziemlich expansiv..)

prusiner
00
18.4.2011, 18:49
friedvollste Religion?

natürlich; genau so friedvoll die das Christentum noch vor einiger Zeit ..

die schlimmen Medien stellen natürlich alles falsch dar; ich empfehle da gerne die Lektüre des entsprechend friedvollen, uninterpretierbaren, direkt vom Himmel kommenden und alle Lebensbereiche reglementierenden Buches (mit einer Mischung aus rigider Reglementierung und fallweiser Beliebigkeit). Das Buch ist auch als direkte Handlungsanweisung zu sehen und wird auch so verstanden im Unterschied zu anderen Büchern ..

Dr. Webbaer
27
17.4.2011, 23:19

"nach der Lebensweise des Propheten Muhammad"
Warum ist das so erstrebenswert? Hab ich noch nie geschnallt.

Julian Bashir
00
19.4.2011, 15:47
Das ist sowieso Salafisten-Gequatsche!

neutral 13
00
18.4.2011, 18:40

Frage: Nach welchen Prinzip leben sie?????

Ich kenne keinen Menschen der nicht irgendwie an etwas glaubt!

Shirin Maier
10
17.4.2011, 22:00
wow, in welchem milieu leben sie?!?!?

in meinem umfeld sind mitnichten die MEISTEN kinder orientierungslos, drogen- bzw. alkoholabhängig, als teenager schon schwanger usw., sodass man sie in eine religiöse institution zu ihrer 'rettung' schicken muss!

Shirin Maier
12
18.4.2011, 11:36
frage geht an neutral 13 - habe mich wohl beim antworten vertan...

nochmal: ohne islam. Kindergartenerziehung haben die meisten kinder also:

"keine Perspektive, kein Ziel, keinen Respekt vor älteren Menschen, rauchen, trinken Alkohol, haben mit 13, 14 Jahren schon einige Sexualpartner gehabt, sind schwangen, arbeitslos, drogensüchtig usw"

geht`s noch?

neutral 13
72
17.4.2011, 21:18

die meisten haben keine Perspektive, kein Ziel, keinen Respekt vor älteren Menschen, rauchen, trinken Alkohol, haben mit 13, 14 Jahren schon einige Sexualpartner gehabt, sind schwangen, arbeitslos, drogensüchtig usw.
Ich finde das schlimm und bin froh, dass es noch plätze gibt wo ich mein Kind ehrlich erziehen kann und ihm auf kindliche Weise Respekt vor dem Leben, vor sich selbst und vor anderen Menschen mit anderer Kultur, Sprache, Religion und Meinung beibringe!!!

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