Kopftuch am Arbeitsplatz

Stellvertreterkriege auf Frauenköpfen

Mascha Dabić, 6. Juli 2011, 09:00
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    foto: apa

    In der Weigerung der Arbeitgeber, Kopftuch tragende Frauen einzustellen, ortet die Gleichbehandlungsanwältin ein Paradoxon: "Das Kopftuch wird als ein patriarchales Unterdrückungsinstrument verachtet, aber indem man die Frauen vom Arbeitsmarkt verdrängt, bestraft man sie noch einmal dafür, dass sie angeblich unterdrückt werden."

Indem kopftuchtragende Frauen vom Arbeitsmarkt verdrängt werden, bestraft man sie dafür, dass sie angeblich unterdrückt werden, sagt die Gleichbehandlungsanwältin.

Wie immer man zum Kopftuch stehen mag: Aus dem Stadtbild einer europäischen Stadt ist es nicht mehr wegzudenken. Dennoch ist das Tragen eines Kopftuchs am Arbeitsplatz nicht immer unproblematisch, wie etwa kürzlich im bekannt gewordenen Fall einer Ärztin, die in einem oberösterreichischen Kurkrankenhaus gebeten wurde, ihr Kopftuch abzunehmen, erzählt Wolfgang Zimmer, Leiter der ZARA-Beratungsstelle für Opfer und Zeuginnen von Rassismus: "Es wurde eine Klage eingebracht, aber das Krankenhaus hat das Urteil nicht abgewartet, sondern sich mit der Klägerin auf einen finanziellen Vergleich geeinigt." Ums Geld geht es den Betroffenen aber meistens gar nicht, weiß Zimmer, sondern darum, "dass die Diskriminierung aufhört, dass man gleiche Jobchancen am Arbeitsmarkt hat."

Rechtliche Aufklärung

ZARA (Zivilcourage und Anti-Rassismus-Arbeit) kooperiert in Fällen von Diskriminierung aufgrund von Kopftuch eng mit der Anwaltschaft für Gleichbehandlung, die im Jänner dieses Jahres eine Broschüre zum Thema "Kopftuch am Arbeitsplatz" herausbrachte. Darin werden Kopftuch tragende Musliminnen, die am Arbeitsmarkt bzw. am Arbeitsplatz eine Benachteiligung erfahren, über ihre Rechte aufgeklärt.

Wohlgemerkt, es geht ausschließlich um das religiös motivierte Tragen eines Kopftuchs in der Privatwirtschaft, präzisiert Gleichbehandlungsanwältin Constanze Pritz-Blazek: "Wenn jemand aus modischen Gründen eine Kopfbedeckung tragen möchte, sind wir nicht zuständig. Ein Baseballmützenträger hat keinen Anspruch auf das Tragen seiner Baseballmütze, eine Muslimin aber sehr wohl auf das Tragen ihres Kopftuches." Wird da nicht mit zweierlei Maß gemessen? "Uns geht es um die Benachteiligung aufgrund der Religionszugehörigkeit", so Pritz-Blazek. "Die Aufforderung durch den Arbeitgeber, das Kopftuch abzunehmen, fällt unter religiöse Diskriminierung."

Kopftuch als Hauptproblem

Das Gleichbehandlungsgesetz soll zwar Arbeitnehmern aller Konfessionen Schutz bieten, dennoch weiß man in der Anwaltschaft aus Erfahrung, dass religiöse Diskriminierung am Arbeitsplatz hauptsächlich im Zusammenhang mit dem Kopftuch stattfindet. Bekannt sind jedoch auch andere Beispiele, wie etwa der Fall eines Sikhs, der im Rahmen einer AMS-Maßnahme seinen Dolch tragen wollte. "Seine Beschwerde wurde abgewiesen", erzählt Pritz-Blazek. "Die Ausnahmen müssen sich in Grenzen halten, sonst wird das Gleichbehandlungsgesetz ad absurdum geführt." Bei anderen Aspekten der Religionsausübung wie etwa Gebetszeiten und Fasten gäbe es am Arbeitsplatz erfahrungsgemäß keine Probleme, weil diese sich im Rahmen eines bestehenden Dienstverhältnisses abspielen: "Das wird nicht thematisiert, die Leute fasten dann halt."

Legitimes Ziel, geeignete Mittel?

Konkret geht die Gleichbehandlungsanwaltschaft im Falle einer Beschwerde folgendermaßen vor: Zunächst wird geprüft, ob tatsächlich religiöse Diskriminierung vorliegt. Anschließend gilt es im Gespräch mit dem Arbeitgeber herauszufinden, ob ein legitimes Ziel vorliegt - wie z.B. ein einheitliches Bild in einer Lebensmittelkette oder einem Fast-Food-Restaurant - und ob die Forderung nach dem Abnehmen des Kopftuchs ein geeignetes Mittel darstellt, oder ob es auch gelindere Mittel gibt, ob es also möglich wäre, das Kopftuch in die Uniform zu integrieren. Zu arbeitsrechtlichen Gerichtsverfahren sei es bislang nicht gekommen, weil bereits vor dem Urteil ein Vergleich erzielt werden konnte.

"Stellvertreterkriege"

Die Hemmschwelle, sich an eine staatliche Stelle zu wenden, sei für die Betroffenen hoch, erzählt Pritz-Blazek: "Bedauerlicherweise führen unsere Klientinnen Stellvertreterkriege. Sie müssen nicht nur für sich kämpfen, sondern auch für alle anderen Frauen, die in einer ähnlichen Situation sind. Dieses Gefühl erzeugt Druck, dem gerade die jungen Frauen nicht gewachsen sind."

In der Arbeitswelt auf das Kopftuch reduziert zu werden - das mache vielen Frauen zu schaffen. In der Schule oder an der Universität wird das Kopftuch für gewöhnlich nicht problematisiert, aber dann, bei der Job-Bewerbung wird das Kopftuch als identitätsstiftendes Merkmal zum Thema.

Bestrafung für Unterdrückung?

In der Weigerung der Arbeitgeber, Kopftuch tragende Frauen einzustellen, ortet die Gleichbehandlungsanwältin ein Paradoxon: "Das Kopftuch wird als ein patriarchales Unterdrückungsinstrument verachtet, aber indem man die Frauen vom Arbeitsmarkt verdrängt, bestraft man sie noch einmal dafür, dass sie angeblich unterdrückt werden." Dabei würden gerade Arbeit suchende Frauen nach Unabhängigkeit und Selbstbestimmung streben, und ein Kopftuchverbot sende das falsche Signal. Eine mögliche Reaktion der Frauen sei der Rückzug in die Häuslichkeit oder in Familienbetriebe. (Mascha Dabić, 6. Juli 2011, daStandard.at)

Kommentar posten
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Kaffeeschlürfer
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...

meine persönliche Meinung ist, dass man sich dem Beruf anpassen sollte und muss! Ein Autoverkäufer wird sich auch keine Gesichtstattoos machen lassen und mit 20 Piercings in der Nase und um den Mund im Autohaus stehen und versuchen die Marke Mercedes Benz an den Mann oder die Frau zu bringen! Wird es verlangt dass kein Kopftuch getragen wird so sollten sich die Fraun drauf einlassen! Was sie vor und nach Dienst tun kann dem Unternehmen egal sein! Steht der Kurierverkäufer doch auch mit Turban auf der Kreuzung während der Banker aus nah Ost bestimmt keinen Turban in der Bankfiliale trägt ... ich würde niemanden einstellen der nicht dazu bereit ist sich dem Unternehmen anzupassen und gewillt ist sich ins bestehende Team einzufügen!

Lopovluk
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"Das Kopftuch wird als ein patriarchales Unterdrückungsinstrument verachtet, aber indem man die Frauen vom Arbeitsmarkt verdrängt, bestraft man sie noch einmal dafür, dass sie angeblich unterdrückt werden."

Dann sollen sie das Kopftuch ablegen, wenn sie angeblich nicht unterdrückt werden. Und das Problem ist gegessen.

Wenn man das Kopftuch nicht sehen will, ist man also Rassist und es handelt sich um religiöse Diskriminierung. Was ist mit meinem Grundrecht auf Erwerbsfreiheit? Darf ich mir mein Unternehmen nicht so gestalten, wie ich es für richtig halte? Muss ich mir das vom Islam oder anderen (fremden) Religionen vorschreiben lassen? Steht also wieder die Religionsfreiheit über jedem anderen Recht? Nicht mit mir.

Wenn sie arbeiten wollen, wird sie daran niemand hindern. Sie müssen sich halt wie alle anderen Menschen an gewisse Regeln halten. Ist das zu viel verlangt im Namen der heiligen Toleranz?

It´s Tooltime!
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"Das Kopftuch wird als ein patriarchales Unterdrückungsinstrument verachtet, aber indem man die Frauen vom Arbeitsmarkt verdrängt, bestraft man sie noch einmal dafür, dass sie angeblich unterdrückt werden." Dann sollen sie das Kopftuch ablegen, wenn

Bravo!
Eine wahrhaftig pragmatische Sicht auf die Dinge. Kurz, knapp, klar, ohne Pipapo. Dem reinen Erwerbszweck unterworfen.
(Jeder Ferenghi aus StarTrek würde vor Neid bis über die Riesenohren erblassen und der große Nagus würde Ihre Haltung sofort als neue Erwerbsregel in die Nomenklatur einfügen.)

Nur:
Angenommen, eine Kopftuchdame würde in Ihrem Untenehmen die Akkordleistung permament überbieten. Eine Arbeiterin ohne Kopftuch würde nur 95% bringen. Wen würden Sie kündigen?

Rahoul
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27.7.2011, 22:10

Bin schon gespannt, wann die Ersten Anklage erheben, weil sie am Arbeitsplatz ihr Nudelsieb nicht aufhaben dürfen...

Nennt mich Loretta
 
01
11.7.2011, 15:14
Ich weiss, dass man den Niquab nicht mit dem Kopftuch 1:1 gleichsetzen kann. Ich möchte trotzdem kurz erzählen, was ich letztens beobachtet habe...

Ich war letztens mit meinem kleinen Sohn im Würstelprater als ich ein offensichtlich muslimisches Pärchen sah. Sie war beinahe komplett verhüllt. Zumindest das Gesicht war frei sichbar. Plötzlich, vor dem Autodrom flüstete der Mann seiner Frau etwas zu und entfernte sich 3 Meter um offensichtlich eine Chip für das Autodrom zu kaufen.

Die Frau hat daraufhin umgehend ihr Gesicht, bis auf einen Augenschlitz verhüllt, WEIL DER MANN SICH 3 METER ENTFERNT HAT!!!

Meine Frage: Was gibt es an dieser offenkundigen Diskriminierung schönzureden? Wie kann man ernsthaft behaupten, dass diese ideologisch eindeutig behafteten Fetzn aus einer Stadt nichtmehr wegdenkbar sind?

King Of Wörschtlständ
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20.7.2011, 22:45
Se ham de Regeln der unvoreingenommenen Beobachtung verletzt.

Lasst Ihner unser blader Franz, als hochgebüldeter Wörschtlmän auch a Soziolog und Wissenschaftler, ausrichtn.
Se ham beobachtet, dass de Frau es Tiachl hochzogn hat, während se der Mann an Chip kauft hat. OK. Aber se können des eine net ohne Beweis als Ursache für des andere hernehmen. Oder wissen se des aus Quellen? Haben Ihner de zwa des erzählt? Ham se de Worte vom Flüstern vorher ghört? Dann hättn´s des miterzähln müssen, mitdokumentiern, quasi.
Ansonsten is es a Vorannahme die bei kan Forscher durchgeht. So wia bei mir Ihner Würstelprater ned durchgeht, denn es haast Wurschtelprater. So wia i der Wörschtlständking bin und net der Wurschtelking.

Kaffeeschlürfer
00
...

-> demnach müssten doch alle Tiroler mit ana Lederhosn herumrennen ... warum tuns des eigentlich net??

Otto von Wagner
04

Ein wichtiges Kriterium beim Verhältnis Arzt zu Patient ist das Vertrauen.

Wie kann ich einer Ärztin vertrauen, die einer intoleranten, rassistischen Ideologie, die sich Religion nennt, behaftet ist, einer Ideologie, die Andersgläubige (also Menschen wie mich, weil Christ) für Menschen zweiter Klasse betrachtet, ergo diese Menschen zu unterwerfen gebietet, diese Herrenrassenideologie völlig offen und ungeniert mit ihrem Kopftuch zur Schau trägt und obendrein ihre vermeintlichen Rechte von den von ihr verabscheuten Andersgläubigen einfordert?

Hier kann kein Vertrauen entstehen. Dieser Zustand ist für den Patienten nicht zumutbar.
Niemanden lässt sich freiwillig von einem Arzt (einer Ärztin) behandeln, zu dem (der) er kein Vertrauen hat.

King Of Wörschtlständ
00
20.7.2011, 22:48
Kennen se an Arzt mit Kopftiachl?

Naa?
Mir schon.
Da warert er:
http://4.bp.blogspot.com/_2uDyS0Qf... -gumby.jpg
Mir Kumpels vertraun eahm aa.

8945
02
Auffallend ist, dass die Kopftuchdamen vermehrt übergewichtig sind.

Da genügt ein Blick durch Wiens Strassen.
Diabetes ist sehr stark verbreitetet, was unser Sozialsystem wiederum belastet. Ernährung hängt wiederum von der Bildung ab...

to be continued..

King Of Wörschtlständ
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20.7.2011, 23:00
Se hamm total recht! A Wahnsinn!

Mir Kumpels ham Ihner Posting sehr ernst genommen und de halbe Nacht am Ständl diskutiert. Der blade Franz hat so manchen Spritzwein und so manche Hülsn austeiln müssen, er is mitn Ausschenken gar ned nachkommen. Trotzdem ham mir einen kühlen Kopf bewahrt, weil in uns Kumpels, also mir dem King und de Kumpels, da passt was eine, hülsen- und spritzertechnisch gsegn.
Dann ham mir gerechnet: Unser Hanse bringt 50 Kilo alser Nasser auf de Waag. Mitsamt de Böcke.
Mir ham dann en Hanse vermehrt, oiso mal 5 genommen und es warn 200 Kilo! Dann ham mir nach 2 Stunden bemerkt, mir ham uns verrechnet und es warn dann 250 Kilo! So san mir draaufkommen, der Hanse hat, vermehrt, 200 Kilo Übergwicht!
So wia viele Kopftuchdamen, wenn mas vermehrt.

hilde svensen
10
12.7.2011, 00:25
kurzum, akademikerinnen mit kopftuch

sind dumm und hauptschulabsolventinnen ohne, sind dick?

King Of Wörschtlständ
00
21.7.2011, 00:08
Dick & Dumm?

Na, da ham´s dem Poster vor Ihner aber eine schöne Suppen ein´brockt.
http://85.214.56.41/movieman/... ne2a_1.jpg

mi se
00
12.7.2011, 14:55

sie haben das posting nicht verstanden.

das ernährungsverhalten einer person hat mit dem bildungsstand eines menschen zu tun !!

erbeeren.
11
Kritik an Religion hat nichts mit Rassismus! 0 Tolerance against Intolerance!!

cpt blunt
06

@zara:

wenn sie im mittelalter als wappenträger mit geschlossenem visier/aufgesetztem topfhelm an eine zollstation geritten sind wurden sie verhaftet, rüstung gepfändet und sie durften nur mit kurzschwert und lederwams weiterreiten. desweiteren wurde das kriegsross beschlagnahmt. ebenso MUSSTEN sie durch fremde ländereien mit gehobenem visier ziehen, da ein geschlossenes visier eine kriegserklärung gegen den ansäßigen herren war und JEDER das recht hatte sie ohne folgen zu töten!

"keine kopfbedeckung" hat sich in unserer kultur verankert und ist eine frage des respekts. das hat nichts mit diskriminierung zu tun.

ich lauf in einem muslimischen land auch nicht mit kurzer hose, unterleiberl und goldketterl mit kreuz herum.(in ö a ned)

Kaffeeschlürfer
00
...

und hatsch auch net mit Socken-Sandalen in der Moschee herum ... sondern passe mich auch an so gut ich es eben weiß! "Rastafari" dürfen auch nicht legal kiffen in Österreich ... ??? Man muss sich ja nicht absichtlich ausgrenzen und es offensichtlich darstellen dass man "anders" ist ... wenn man das tut darf man net angfessen sein wenn man "anders" behandelt wird ...

skip it
01
verwirren s' die leut doch bitte net mit fakten...

...oder gar mit "kultur".

damit hat political correctness ueberhaupt nix am stecken.

skip it
26
was die trotteln von ZARA net verstehen (wollen):...

...das kopftuch IST die diskriminierung!

und wer gegen diskriminierung ist, verbietet diese am arbeitsplatz.

auf der "place publique" g'hoert's ohnehin entsorgt.

und deshalb auch in spitaelern: genau DORT hat irgendein religionsbekenntnis genau NULL verloren. dann werd ich im extremfall auch noch mies versorgt, weil ich vielleicht "unrein" bin? sonst noch wuensche.

ZARA ist geballte heiße aufjaul-luft. ohne einen fetzen nachdenkens.

Randalf X.
25
Ich hätte ja nichts gegen ein Kopftuch, aber die philosophie dahinter ist schwer rassistisch

Eine muslimische Frau, die ein Kopftuch trägt signalisiert, daß sie nur von einem Moslem angesprochen werden möchte. Christen sind ihr zu minder. So eine rassistische Geste wird von mir und den meisten anderen Österreichern nicht toleriert und somit wird sie aus dem Berufsleben wieder ausgeschlossen.

ikra
02

Ich muss ihnen leider wiedersprechen. Ein Kopftuch signalisiert in KEINSTER weise, dass man NUR von Moslems angesprochen werden möchte oder dass man Christen abwertend sieht (ein unglaublicher Irrtum). Ein Kopftuch signalisiert mindestens Gläubigkeit und maximal dass man als Frau "diskret" behandelt werden möchte....

mi se
00
12.7.2011, 14:56
wtf ?

daran glaubst du selber nicht mal :-)

samba cat
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es kotzt mich ziemlich an

dass zara, sonst ein sehr verdientsvoller verein, ernsthaft behauptet, eine weltanschauung sei ein unveränderliches merkmal eines menschen, wie hautfarbe oder geschlecht. jedes wirkliche diskriminierungsopfer muss sich verarscht vorkommen.

mr. z
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Also mein Vater war Opfer einer "Weltanschauungs-Diskriminierung",

die sie scheinbar nicht als echte Diskriminierung sehen.
Sein Verbrechen? Im Kommunismus daran zu glauben, dass Leistung belohnt werden soll.
Seine Diskriminierung? Das gesamte Familienvermögen und Besitz wurde enteignet, sein Vater(Universitätsprofessor) mit Berufsverbot belegt(er durfte den Rest seines Beruflebens im Straßenreinigungsdienst arbeiten), die Zulassung an der Hochschule wurde ihm (als Jahrgangsbester in der Schule) verweigert u.s.w. Und sie sind damit noch gut ausgestiegen, viele Bekannte hatten auch Gefängnisstrafen bekommen.

Jetzt mal ernsthaft: Ist das tatsächlich weniger Diskriminierung?
Ihre Aussage sagt eigentlich nur: "Lebt den Opportunismus, dann werdet ihr auch nicht diskriminiert"...Seltsame Ansicht.

samba cat
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na entzueckend,

du vergleichst eine diktatur mit einem modernen westlichen staat? da kann ich wirklich nicht mithalten, sorry.

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