Vom Karl-Marx-Hof bis zum Liebknechthof

Sommer im Gemeindebau

Ansichtssache | Güler Alkan und Mascha Dabić, 11. August 2011, 17:00
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foto: mascha dabic

Der Karl-Marx-Hof im 19. Wiener Gemeindebezirk Döbling ist immer noch der Inbegriff des Gemeindebaus. Zwischen 1927 und 1930 als drittgrößte Wohnhausanlage Wiens errichtet, schuf der Hof mit seinen 1.382 Wohnungen Platz für mehr als 5.000 Menschen. Neben Wohnungen gab es auch Wäschereien, Kindergärten, eine Bibliothek, Arztpraxen, eine Zahnklinik und ein Ambulatorium. Das kommunale Wohnbauprogramm wurde vom damaligen Bürgermeister Karl Seitz vorangetrieben und erst durch Einhebung einer Wohnsteuer ermöglicht.

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14 Postings
doublefuzzy
00
19.8.2011, 10:41
was ist mit den bauten ab 45?

grossfeld, hansson etc. auch sollte der groesste hof aus der zwischenkriegszeit angesprochen werden, der washington-hof.

daStandard.at live
01
21.8.2011, 19:30
In wenigen Tagen

kommt die Ansichtssache "Gemeindebau II".

Beste Grüße,

das daStandard.at-Team.

knievel
00
19.8.2011, 09:50

"Die Rutschbahn, die vom Bildhauer Mario Petrucci erbaut wurde, wird heute nicht mehr benutzt."

will irgendjemand ernsthaft auf in einer nicht geschliffenen steinrinne rutschen?

Sanatorium "San Voibeinand"
00
23.9.2011, 19:49
möglich das es nicht immer so war

MissByAMile
05
12.8.2011, 11:23
"Radfahren, Fußballspielen, Laufen nicht gestattet.."

Da merkt man wieder den Stellenwert von Kindern in unserer Gesellschaft..traurig aber wahr..

Gobi Todic
01
12.8.2011, 09:47
Wie gern würd ich dort wohnen

Wie toll wärs wenn die Leut wieder Visionen hätten.

Da packt mich die Wehmut :/

beliar
01
12.8.2011, 07:51

schade, der standard hätte mehr über wiener gemeindebauten (bis 1950) bringen können. die bauweise dieser wohnhausanlagen ist me funktioneller als das was heute gebaut wird

akinoreva
02
12.8.2011, 11:17

... und weinen, verstecken spielen, inline-skaten, hüpfen, ball spielen, tanzen, lachen, etc.
dafür gibt's eingezäunte areale.
traurig!

Zwie Ferl
 
10
15.8.2011, 13:11
Das war - Leider! - schon immer so...

"wauns fuasboi schbün woiz, geht's in käfig, es frotzn" - ein "Klassiker" in Wien: Kinder im Käfig, wie Tiere, aber die Wiese ist tabu. Erwachsene gegen Kinder, heute kommt noch dazu "de unsrigen" gegen "de tschuschn" und de "Ausländer überhaupt". Dass die VO, wonach die Staatsbürgerschaft kein Kriterium für die Wohnungsvergabe bei Gemeindewohnungen sein darf, von einem gewissen Böhmdorfer erlassen wurde, wird gern unter den bekannten Teppich gekehrt.
Kurz: Hier lebt es noch das "goldene Wienerherz" :-(

akinoreva
00
12.8.2011, 11:21

tschuldigung, sollt eins runter! :)

Max. Power
03
12.8.2011, 07:49
"laufen nicht gestattet"

die armen kinder

akinoreva
01
12.8.2011, 11:21

... und weinen, verstecken spielen, inline-skaten, hüpfen, ball spielen, tanzen, lachen, etc.
dafür gibt's eingezäunte areale.
traurig!

pauljoe
27
11.8.2011, 22:54

...und dann wurden aus den prototypen der modernen und aufgeklärten arbeiterInnenschaft grantige, missgünstige, saufende wamperte kronenzeitungsleser und fernschauer, die generell gegen 'auslända' sind und oft auch heimliche sadisten.

aber macht nix, gute ideen überdauern selbst bildungswüste, sozialen winter und geistige eiszeit.

Das fünfte Element
32
12.8.2011, 10:10

pauschalieren ist scheints ihr hobby ...

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