Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate

Wien-Sopron-Banja Luka, anschließend weiter nach Sarajevo, dann Mostar, Srebrenica, Tuzla und dann wieder zurück nach Sarajevo - so sieht die Friedensradfahrt 2011 aus.

Achtzehn Radfahrer haben Großes vor: Wien-Sarajevo, gespickt mit zahlreichen Begegnungen mit NGOs.

Angelika und Sabine Schoder haben bisher nur Tagestoren gemacht und freuen sich schon auf die dreiwöchige Fahrt.
Freitag, neun Uhr in der Früh in der Wiener Innenstadt. Eine Gruppe von Radfahrern macht sich startklar. Alle Teilnehmer tragen ein weißes T-Shirt mit dem Logo einer stilisierten Friedenstaube, in deren Flügel symbolisch ein Radfahrer abgebildet ist. Darunter steht "friedensradfahrt.eu, Bosna i Hercegovina 2011."
"Nie wieder Krieg"
Walter Buder, ehemaliger Chefredakteur des Vorarlberger KirchenBlatts, nunmehriger Pensionist und passionierter Radfahrer, erklärt seine Beweggründe, die Strapazen der Langstreckenfahrt auf sich zu nehmen: "Ich bin 2009 schon nach Jerusalem mitgefahren, und das Friedensthema ist mir ein Anliegen geworden. Nie wieder Krieg, das ist mir wichtig." Den Bezug zum Balkankrieg habe er durch seine unmittelbare Nachbarschaft bekommen: „In meinem Haus wohnen zwei Familien, die damals im Bosnienkrieg nach Österreich geflüchtet sind. Diese Menschen sind im direkten und im übertragenen Sinne meine Nachbarn, und da habe ich mir gedacht, ich nehme mir die Zeit und fahre hin, um dort, direkt vor Ort, mit Menschen zu sprechen, die sich um die Zukunft ihres Landes bemühen." Gemeint sind Vertreter von Friedensorganisationen, Umweltschutzverbänden und anderen NGOs. Buder engagiert sich bei Pax Christi und freut sich ganz besonders auf Begegnungen mit bosnischen Priestern, Pfarrern und Muftis. Auch ein Besuch in Srebrenica steht auf dem Programm, "einer dieser großen Namen", meint Buder und spielt damit auf die traurige Berühmtheit an, die diese Kleinstadt im Krieg erlangt hat.
UN-Weltfriedenstag in Sarajevo
Wien-Sopron-Banja Luka, anschließend weiter nach Sarajevo, dann Mostar, Srebrenica, Tuzla und dann wieder zurück nach Sarajevo - so sieht die geplante Route aus. Zusätzlich begleitet ein Wagen die achtzehnköpfige Gruppe während der gesamten Reise. Höhepunkt ist der Weltfriedenstag der Vereinten Nationen, der am 21. September in Sarajevo begangen wird. Dieser in der Öffentlichkeit weitgehend unbeachtete Gedenktag wurde von der UNO 1981 ins Leben gerufen und soll die Idee des Friedens zwischen den Völkern stärken.
Seit dem Kriegsausbruch am Balkan sind inzwischen zwanzig Jahre vergangen, aber der Strom an Friedensinitiativen reißt offenbar nicht ab, wie diese Aktion des Internationalen Versöhnungsbundes zeigt.
Man muss kein Radprofi sein...
Die jüngsten Teilnehmerinnen sind die Schwestern Angelika und Sabine Schoder, 22 und 20 Jahre alt. Sie kamen über ihren Onkel Sepp Gruber, einen Mitorganisator, auf die Idee, bei der Radfahrt mitzumachen. "Bis jetzt haben wir nur Tagestouren gemacht, aber wir glauben fest daran, dass wir es schaffen", geben sich die Schwestern zuversichtlich.
Nach einigen Ansprachen und Begrüßungen setzt sich die Gruppe gegen zehn Uhr allmählich in Bewegung, zunächst Richtung Ring. Man würde gerne wissen, wie die bosnische Bevölkerung auf die radelnden Friedensaktivisten reagiert, wird aber wohl mit den eigenen Eindrücken der Radfahrer auf ihrem Blog vorlieb nehmen müssen. (Mascha Dabić, 5. September 2011, daStandard.at)
Muttersprachenlehrerin Maja Jurčić, Sozialarbeiterin Manuela Synek und Jugendforscher Manfred Zentner über migrantische Rucksäcke, transkulturellen Unterricht, bunte Nationalflaggen und "Heimfahren" in zwei Richtungen - Moderiert hat Olja Alvir
Das Schutzhaus am Hernalser Heuberg ist für Schnitzel mindestens so berühmt wie für grandiose vegetarische Currys. Der Chef aus dem südindischen Madras spricht breites Hernalserisch, die Köchin kommt aus Polen. Porträt einer ziemlich wienerischen Mischkulanz
Sie kommen aus Rumänien, Nigeria oder Indonesien und werden als Prostituierte oder Haushilfen nach Österreich verkauft. Opferschutzeinrichtungenorten politischen Aufholbedarf bei der Bekämpfung des Frauenhandels
Die Parkanlage als Soziotop. Hier trifft sich das ganze Grätzl und ab und zu erlebt man auch verstörende Geschichten
Im Rahmen der 3. Wiener Integrationswoche finden vom 2. bis 12. Mai in ganz Wien mehr als 200 Veranstaltungen im Zeichen der Vielfalt statt
Jährlich versammeln sich in der Lobau in Wien tausende Grillfans aus Ex-Jugoslawien am Ufer der Donau, um auf engstem Raum und bestens gelaunt den Tag der Arbeit zu feiern
Schallplattenliebhaber gegen MP3-Sammler - analog vs. digital wird gerne zum Generationenkonflikt stilisiert. Aber: Wir können beides haben
"Autochthone" Österreicher fürchten sich vor "fremden Gesichtern" in "fremd gewordenen" Grätzeln. Aber warum nur?
Kroatien und Serbien zeigen sich vor dem WM-Qualifikationsspiel versöhnlich und nützen die mediale Bühne, um die Annäherung voranzutreiben
Junge Menschen brauchen eine Gesellschaft, in der sie mehr sein dürfen als nur eines, sagt Psychologin und Migrationsforscherin Edith Enzenhofer. Kulturelle Stigmatisierung und Benachteiligung am Arbeitsmarkt sehr hinderlich für sozialen Zusammenhalt
Finnische Meisterschaften im Hahnenkrähen, nachhaltiges Kompostschaufeln in Tansania und austronostalgische Germknödel: Das Finale unseres Leseraufrufs an Auslandsösterreicher
Religionspädagoge Ednan Aslan über den Euro-Islam, die Rolle der Frauen und muslimisches Beleidigtsein
Auch in unserem Posting-Forum finden haben viele ihre Erfahrungen als Auslandsösterreicher hinterlassen. Eine Auswahl
Erlösung und Heil verspricht die Atheistische Religionsgesellschaft nicht - sie kämpft um Gleichstellung mit anderen konfessionellen Gruppen
Erfüllter American Dream, pains au chocolat und Brain Drain: Die ersten Erlebnisberichte österreichischer Auswanderer aus unserem Aufruf
Wir haben Wiens Jugendlichen die Gretchenfrage gestellt und viele reflektierte Antworten bekommen
Die ägyptische Radiomacherin und Verlegerin Amani Eltunsi setzt sich für Rechte arabischer Frauen ein
Wie viele religiöse Zugeständnisse sollte man in öffentlichen Räumen wie Schulen machen? Themenwoche Religion auf daStandard.at
Der Verein ÖTZ will mit Vorurteilen aufräumen und Österreich und die Türkei zusammenbringen. Letzte Woche gab es ein interkulturelles Nikolausfest
Die Frauenhelpline gegen Männergewalt bietet rund um die Uhr Hilfe für von Gewalt betroffene Frauen an – Besonders zu Weihnachten laufen die Telefone heiß
Leben ohne Krankenhaus: Der Verein LOK betreut psychisch kranke Menschen im Alltag und lässt sich von der Überzeugung leiten, dass jeder Mensch – bei entsprechender Betreuung – außerhalb medizinischer Institutionen leben kann
Von Partys bis nach Hollywood: Der Weltuntergang ist überall. Maya-Expertin Estella Weiss-Krejci versteht die Aufregung nicht und erklärt, wie es wirklich ist
Sie wander(te)n reihenweise aus Bosnien und Herzegowina aus, sind zerrissen zwischen zwei Ländern und suchen nach ihrer Identität: Bosnische KroatInnen. Der Autor Ivan Lovrenović schrieb als einer der wenigen über ihre Geschichte und Gegenwart – und den "modernen Dämon" Nation
Ich hau mir jetzt für den Frieden einen Nagel durch die Hand.
Mit dem Fahrrad bin ich übrigens schon nach Belgrad gefahren. Dadurch habe ich zwar zwei oder drei Kriege verhindert. Ganz zufrieden bin mit der weltweiten Lage aber noch nicht.
Belgrad ist eine coole Stadt.
Religion und Frieden, wie soll das gehen?
Gibt es plötzlich einen einzigen Gott?!!
Gott hat scheinbar mit seiner Arbeit kein Problem, als Allmächtiger. Diese Kleingeister die durch Radfahren Frieden stiften wollen, scheinen nicht im Sinne Gottes zu sein, er könnte doch ganz anders, aber er will nicht.
Und der Islam ist ja so wie so eine Friedensreligion?!?!
Und noch die vielen anderen Religionen die sich auf Kosten der Allgemeinheit und mit Staatsgewalt ihre Unredlichkeit sichern lassen.
Fürst zum Bischof:"Halt Du sie dumm, ich halt sie arm"
Radfahren macht Spass, man kommt weiter, aber lasst die Leute in Frieden, dann habt ihr schon mehr getan als ihr euch je vorgenommen habt.
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.