Wohnen am Stadtrand

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foto: mascha dabic

Die Wohnhausanlage "Am Schöpfwerk" befindet sich Wien-Meidling. Dabei handelt es sich eigentlich um zwei Wohnanlagen. Die "Alte-Schöpfwerk-Siedlung" wurde von 1951 bis 1957 errichtet und war beispielhaft für das "Soziale Schnellbauprogramm" des wohnungsknappen Nachkriegs-Wien mit eher nüchternem Baustil. Das 1981 fertiggestellte "Neue Schöpfwerk" hingegen wurde als moderner Gebäudekomplex, als "Stadt in der Stadt" mit guter Infrastruktur und Nahversorgung geplant. Ganz wie bei den Gemeindebauten der Zwischenkriegszeit. Eine Katholische Kirche mit Seelsorgezentrum gab es in diesen Gemeindebauten allerdings nicht. In der Schöpfwerk-Siedlung schon. Der stufenartige Bau der Pfarre entspricht auch ganz dem Baustil der Anlage.

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also

ich verstehe das nicht wie man so was planen kann aber viel besser wird am Flugfeld auch nicht werden

Berichtfehler!

Auf Seite 3 wird von 2151 Wohneinheiten geschrieben, das ist nicht korrekt. Der ursprüngliche Plan war so ausgelegt gewesen, jedoch nicht umgesetzt worden. Eine Recherche wäre in diesem Fall leicht gewesen!

http://www.mundi.at/frameset.... ormnummer=

Wenn die Leute den Müll wegräumen und die Kinder aufhören würden alles zu beschmieren, wäre es noch viel lebenswerter

und im käfig gibts das ewige duell: fenerbace gegen galatas.

"tod dem architekten!"

chchch ;)

ich würde lieber als einsiedler im wald hausen, als in derart tristen wohnsilos ...

Ich wohn lieber in meinem Wohnsilo,

schau auf den stark begrünten Rest der Siedlung und geh über die Strasse in den riesigen Park oder fahr mit dem Rad raus auf Land, als dass ich mitten in der Stadt wohne, wo sich Beton und Asphalt Gute Nacht sagen.

Im Ernst: ich habe 1986 dort in der Nähe in den Ferien gearbeitet (Hoechst).

Wer es sich leisten konnte, zog wieder aus der Schöpfwerk-Anlage aus, da dort gehäuft Sozialfälle einquartiert wurden - in die frei werdenden Wohnungen... (auf alle Fälle aber "reinrassig und echt" österreichisch - und noch SPÖ wählend, lange vor Ostöffnung, EU-Beitritt etc.)

Die Wurzeln der aktuellen Probleme reichen Jahrzehnte zurück.

Dr. Heinz Anderle, Freigeist

muttertag

genialer film...

Texte und Bilder zum Schöpfwerk vermitteln einem fast das Gefühl, man befände sich in der Banlieue.

So ändern sich die Zeiten...

Das Schöpfwerk, in den 80ern und 90ern noch Wohnsiedlung und Erholungsgebiet zugleich. Heute jedoch eine Kloake, wie viele Plattenbausiedlungen.

Damals waren die Roten bezüglich der Religion noch schlauer

Heute ist schon wieder alles wischiwaschi, besonders in Landgemeinden sind SPÖ Mitglieder oft die bravsten Kirchgänger :/

Im Vergleich ...

... zu vielen Fertighaus-Siedlungen in der Pampa ein architektonischer Leckerbissen.

Menschenverachtender Sozialismus

Inwiefern ist sozialer Wohnungsbau menschenverachtend?

besuchen sie einen richtigen slum in südamerika und sie wissen was menschenverachtend ist!
dort gibts keine proleten mehr, gangs und mafia teilen sich die macht.

Menschenverachtende Kostenwahrheiten trifft's wohl eher oder glauben's unsozialistische Sozialwohnungsprojekte nehmen auf den Menschen mehr Rücksicht?

Vogel?

Typen wie Ihnen wären wohl Slums und Zeltsiedlungen lieber, weil die besser brennen?

Schon wieder am projizieren?

Falsch. In diesen Ghetto-Bauten werden Seelen zerstört und sie dienen nur dazu Untertanenmenschen zu züchten. Hand aufhalten - Goschen halten (und nach unten treten). Das Credo des gemeinen wiener Proleten.

was macht das Schöpfwerk zum "Ghetto-Bau"?

Könnten Sie das bitte präzisieren?

Und täglich eine neue Wortkreation

Heute der "Unteranenmensch"

Zum Glück wohne ich in einem nicht-klassischen Gemeindebau (kein Innenhof, nur 3 stöckig und das Haus am äussersten Rand der Siedlung).

Nur einen Steinwurf von mir gibt es seit kurzen ein Genossenschaftsbau wo die Wohnung sicherlich teurer und die Leute reicher sind.
Aber diese brauchen gar nicht glaube dass was besseres sind. Schliesslich wohnen diese auch wie ich in einem Arbeiterbezirk.

Ich bin überzeugt davon, dass die Bewohner dieses Genossenschaftsbaus bislang jeden Tag auf deinen Gemeindebau geschaut und sich gedacht haben "Na, so ein Glück dass wir was besseres sind".
Aber damit ist jetzt endlich Schluss, dank deines ergreifenden Beitrags.

Zu Bild 12: wo bleibt die Jungschar?

(soll selbst für Bubenprobleme Verständnis haben)

"Es is alles net woahr, langsam wird ma des kloar,..."

Dr. Heinz Anderle, Freigeist

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