Ansichtssache - Gemeindebau II

Wohnen am Stadtrand

Ansichtssache | Güler Alkan und Mascha Dabić, 30. September 2011, 09:20
Bild 1 von 17»
Bild 1
foto: mascha dabic

Die Wohnhausanlage "Am Schöpfwerk" befindet sich Wien-Meidling. Dabei handelt es sich eigentlich um zwei Wohnanlagen. Die "Alte-Schöpfwerk-Siedlung" wurde von 1951 bis 1957 errichtet und war beispielhaft für das "Soziale Schnellbauprogramm" des wohnungsknappen Nachkriegs-Wien mit eher nüchternem Baustil. Das 1981 fertiggestellte "Neue Schöpfwerk" hingegen wurde als moderner Gebäudekomplex, als "Stadt in der Stadt" mit guter Infrastruktur und Nahversorgung geplant. Ganz wie bei den Gemeindebauten der Zwischenkriegszeit. Eine Katholische Kirche mit Seelsorgezentrum gab es in diesen Gemeindebauten allerdings nicht. In der Schöpfwerk-Siedlung schon. Der stufenartige Bau der Pfarre entspricht auch ganz dem Baustil der Anlage.

weiter ›

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 42
1 2
Raimund Lehner
00
10.10.2011, 17:01
Berichtfehler!

Auf Seite 3 wird von 2151 Wohneinheiten geschrieben, das ist nicht korrekt. Der ursprüngliche Plan war so ausgelegt gewesen, jedoch nicht umgesetzt worden. Eine Recherche wäre in diesem Fall leicht gewesen!

http://www.mundi.at/frameset.... ormnummer=

Der Kluge
01
8.10.2011, 03:03

Wenn die Leute den Müll wegräumen und die Kinder aufhören würden alles zu beschmieren, wäre es noch viel lebenswerter

Karl-Heinz Gaffer
01
2.10.2011, 18:16

und im käfig gibts das ewige duell: fenerbace gegen galatas.

Mr. Bubbles
00
2.10.2011, 16:31

"tod dem architekten!"

chchch ;)

dieter van teese
12
2.10.2011, 15:21

ich würde lieber als einsiedler im wald hausen, als in derart tristen wohnsilos ...

Stalker Tarkov
11
3.10.2011, 11:45
Ich wohn lieber in meinem Wohnsilo,

schau auf den stark begrünten Rest der Siedlung und geh über die Strasse in den riesigen Park oder fahr mit dem Rad raus auf Land, als dass ich mitten in der Stadt wohne, wo sich Beton und Asphalt Gute Nacht sagen.

Heinz Anderle
 
03
1.10.2011, 22:40
Im Ernst: ich habe 1986 dort in der Nähe in den Ferien gearbeitet (Hoechst).

Wer es sich leisten konnte, zog wieder aus der Schöpfwerk-Anlage aus, da dort gehäuft Sozialfälle einquartiert wurden - in die frei werdenden Wohnungen... (auf alle Fälle aber "reinrassig und echt" österreichisch - und noch SPÖ wählend, lange vor Ostöffnung, EU-Beitritt etc.)

Die Wurzeln der aktuellen Probleme reichen Jahrzehnte zurück.

Dr. Heinz Anderle, Freigeist

01052004
03
1.10.2011, 19:58
muttertag

genialer film...

Neuer Nick neues Glück
00
1.10.2011, 14:57

Texte und Bilder zum Schöpfwerk vermitteln einem fast das Gefühl, man befände sich in der Banlieue.

Bösmensch (oft zensiert)
01
1.10.2011, 13:06
So ändern sich die Zeiten...

Das Schöpfwerk, in den 80ern und 90ern noch Wohnsiedlung und Erholungsgebiet zugleich. Heute jedoch eine Kloake, wie viele Plattenbausiedlungen.

Gobi Todic
01
1.10.2011, 09:40
Damals waren die Roten bezüglich der Religion noch schlauer

Heute ist schon wieder alles wischiwaschi, besonders in Landgemeinden sind SPÖ Mitglieder oft die bravsten Kirchgänger :/

warp.faktor
111
30.9.2011, 22:22
Im Vergleich ...

... zu vielen Fertighaus-Siedlungen in der Pampa ein architektonischer Leckerbissen.

Litschi Monster
205
30.9.2011, 22:05
Menschenverachtender Sozialismus

Der Nicknamelose
00
4.10.2011, 18:19

Inwiefern ist sozialer Wohnungsbau menschenverachtend?

KhalilG
 
02
1.10.2011, 19:56

besuchen sie einen richtigen slum in südamerika und sie wissen was menschenverachtend ist!
dort gibts keine proleten mehr, gangs und mafia teilen sich die macht.

Truhe
 
01
1.10.2011, 14:23

Menschenverachtende Kostenwahrheiten trifft's wohl eher oder glauben's unsozialistische Sozialwohnungsprojekte nehmen auf den Menschen mehr Rücksicht?

systemfehler1
18
1.10.2011, 07:46
Vogel?

Typen wie Ihnen wären wohl Slums und Zeltsiedlungen lieber, weil die besser brennen?

Litschi Monster
100
1.10.2011, 12:23
Schon wieder am projizieren?

Falsch. In diesen Ghetto-Bauten werden Seelen zerstört und sie dienen nur dazu Untertanenmenschen zu züchten. Hand aufhalten - Goschen halten (und nach unten treten). Das Credo des gemeinen wiener Proleten.

anders and
 
10
13.11.2011, 22:08

was macht das Schöpfwerk zum "Ghetto-Bau"?

Könnten Sie das bitte präzisieren?

Track123
02
1.10.2011, 14:43

Und täglich eine neue Wortkreation

Heute der "Unteranenmensch"

NickyBilly
61
30.9.2011, 21:07
Zum Glück wohne ich in einem nicht-klassischen Gemeindebau (kein Innenhof, nur 3 stöckig und das Haus am äussersten Rand der Siedlung).

Nur einen Steinwurf von mir gibt es seit kurzen ein Genossenschaftsbau wo die Wohnung sicherlich teurer und die Leute reicher sind.
Aber diese brauchen gar nicht glaube dass was besseres sind. Schliesslich wohnen diese auch wie ich in einem Arbeiterbezirk.

Neuer Nick neues Glück
110
1.10.2011, 14:50

Ich bin überzeugt davon, dass die Bewohner dieses Genossenschaftsbaus bislang jeden Tag auf deinen Gemeindebau geschaut und sich gedacht haben "Na, so ein Glück dass wir was besseres sind".
Aber damit ist jetzt endlich Schluss, dank deines ergreifenden Beitrags.

Heinz Anderle
 
02
30.9.2011, 20:24
Zu Bild 12: wo bleibt die Jungschar?

(soll selbst für Bubenprobleme Verständnis haben)

"Es is alles net woahr, langsam wird ma des kloar,..."

Dr. Heinz Anderle, Freigeist

cannery row
71
30.9.2011, 17:52
kein wunder..

dass die leute so arg drauf sind, wenn sie in solchen kästen wohnen.

luquas
00
3.10.2011, 05:57

Jetzt hab' ich aber schon sehr g'lacht, nachdem ich den Beitrag von dir g'les'n hab'! Der war sowas von ur-komisch, kann ich dir sag'n. Ich hab' mich aber sowas von zerkugelt...

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 42
1 2

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.