Geschichte und Geschichten aus dem Kosovo

Ansichtssache |

Ähnlich wie alle anderen Hauptstädte ist Prishtina/Priština kaum mit dem Rest des Kosovo zu vergleichen. Begnügt man sich damit durch den wild bebauten Stadtkern zu flanieren, bekommt man den Eindruck, dass die "Mission Kosovo" am Gelingen ist. Spielwiese für unzählige NGOs und internationale Nation Building-Helfer, zeigt sich die jüngste Nation Europas in der Hauptstadt von ihrer besten Seite. "Die Unabhängigkeit allein kann uns aber nicht ernähren", sagt der kosovarische Politologe und Philosoph Shkëlzen Maliqi und spricht damit die unsichere ökonomische Frage des Staates Kosovo an, der von 85 (von 193) UN-Mitgliedstaaten bisher anerkannt wurde. Außerhalb von der Hauptstadt ist das Fehlen von eigenständiger Industrie und ausländischen Investoren deutlich zu spüren. Die Armut betrifft alle Bewohner des Kosovo, aber vor allem die zurückgekehrten Serben und andere Minderheiten, wie die Roma. Und dann ist das auch die ungeklärte Frage der Region Nordkosovo, deren mehrheitlich serbische Bewohner, partout keine Minderheit werden wollen. Nach dem sechstägigen Aufenthalt in der geschichtsträchtigen, spannenden aber auch ärmsten Region des Balkans bleiben viel Fragen unbeantwortet.

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foto: olivera stajic

Am Kontrollpunkt Merdare, zwischen Serbien und dem Kosovo, bildeten sich letzte Woche kilometerlange LKW-Schlangen. Schuld daran ist die erst vor wenigen Wochen aufgehobene Importbeschränkungen für serbische Waren, erklären die Fahrer.

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10 Postings
foto 12

...künstlerish "wertvoll".....wie im alice im wunderland....
Pfui teufel, welch ein kitsch.....

pfui, pfui, pfui....

danke

Eh klar, dass die einzigen Kulturdenkmäler in der Provinz von Serben erbaut wurden, denn Andrija ist schon ein sehr serbischer Name.

Dürfte ich auch ein Foto von albanischen Kulturdenkmälern sehen?

Ja genau...

Einmal Balkan, immer Balkan.

Das UCK-Denkmal in Gjakova?

?!?

Die Klöster in Kosovo sind serbisch genausoviel wie z.B. Aya-Sofia Moschee in Istanbul moslemisch ist

häää ?

-wie soll das den gehen ???, wo sie doch genausogut wie alle anderen auch wissen, dass die feudalherren des mittelalters kreuz und quer verschwägert waren, albaner, serben, montenegriner, bosnier.....wie kommen sie drauf, dass all diese burschen SERBEN waren ???, weil "slavisch" die kirchensprache war ???.....nach adam riese ist dieses kleinkarierte denken dass sie an den tag legen eher damit zu erklären, dass sie und ihresgleichen an minderwertigkeitskomplexen leiden.....ähnlich den südlichen nachbar das gerne vom blute alexanders sein möchte....

Man kann doch auf eine 50 jährige pwürzherrschaft des caren dusan nicht gleich den anspruch auf die ewigkeit erheben....wo sama den heast.....

grüsse

naja, so ein kloster ist halt schon was eindeutiges.

Ja unter diesem Gescihtspunkt sollten Sie das Kosovo selbstverständlich wieder bekommen

Vermutlich werden Ihnen die ALbaner auch "gehört" haben, und Sie haben deshalb gegleubt, man kann mit denen alles anstellen, da sie ja Ihr Eigentum waren.

Besonders aussagekräftig finde ich den Text zu Bild 13:

"[...]Das Kloster Visoki Decani ist das größte Gebäude des mittelalterlichen Serbien und wurde in den Jahren 1328-1335 erbaut. Derzeit wird es, wie viele Kulturdenkmale im Kosovo, von der KFOR beschützt."

Diese Aussage finde ich viel besser und die zeigt auch was wirklich im Kosovo los ist !

Das Kloster verlassen die Mönche nur mit einer KFOR-Eskorte. Das sei aber nichts außergewöhnliches, erzählt der Mönch Peter. "Wir wurde im Zweiten Weltkrieg und auch während der osmanischen Zeit immer von bewaffneten beschützt. Das hat Tradition", meint er lakonisch.

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