Lange Nacht der Moscheen

"Wieso tragen eure Frauen ein Kopftuch?"

Reportage | Yilmaz Gülüm und Toumaj Khakpour, 21. November 2011, 09:22
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    foto: yilmaz gülüm und toumaj khakpour

    Für viele Gäste war es das erste Mal, dass sie eine Wiener Moschee von innen sahen.

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    In der Sultan-Ahmet-Moschee in der Veronikagasse im 17. Bezirk wurde über das alltäglich Miteinander diskutiert.

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    Tee und traditionelle Süssigkeiten waren Teil des Programms.

Zum ersten Mal fand die "Lange Nacht der Moscheen" statt - Fünf Wiener Einrichtungen öffneten ihre Türen - Eine Ortsbeschau

"Ich habe gar nicht gewusst, dass hier eine Moschee ist", sagt Isolde Götz. Und das, obwohl die 58-Jährige gleich auf der anderen Straßenseite wohnt. Aus den Medien habe sie erfahren, dass heuer die "Lange Nacht der Moscheen" stattfindet und war umso überraschter: Ganz in der Nähe ihrer Wohnung befindet sich die Mescidi Aksa Moschee. Die Neugier trieb sie schließlich in die Räumlichkeiten. Für sie ist es - wie für viele Gäste an diesem Abend - das erste Mal, dass sie eine Wiener Moschee von innen sahen.

Fünf Gebetshäuser öffneten Freitagabend ihre Türen. Geplant und durchgeführt wurde das Ganze von der Islamischen Föderation Wien (IFW) - einer Organisation, die der Milli Görüs Bewegung nahe steht. Politik war allerdings kein echtes Thema. Ein Team aus Freiwilligen und Vereinsmitgliedern führte die Gäste in den Räumlichkeiten herum und antwortete auf Fragen. Dazu gab es etliches Infomaterial über die wichtigsten Feiertage im Islam, die Traditionen und Grundsätze. Der Schwerpunkt lag allerdings auf Diskussionsrunden zu aktuellen Themen rund um den Islam, die zeitgleich in den Moscheen stattfanden.

"Latent feindselige Einstellung gegenüber dem Islam"

In der Breitenfurter Straße 314 wurde vor etwa 50 Gästen über Islamophobie diskutiert. Farid Hafez vom Insitut für Orientalistik tat sich, ebenso wie "Die Presse"-Journalist Erich Kocina schwer, den Begriff überhaupt zu definieren. Einig waren sich die Diskutanten hingegen, dass es eine latent feindselige Einstellung in manchen Bevölkerungsteilen gegenüber dem Islam gibt. Wobei Studienergebnisse nahe legen würden, dass die Mehrheit der Menschen, die islamfeindlich eingestellt sind, gar keinen direkten Kontakt zu gläubigen Muslimen hätten, so Hafez.

Ein Spannungsfeld gäbe es jedenfalls bei der Grenze zwischen berechtigter Islamkritik und Islamophobie. Kocina ortet hier Kampfbegriffe, die von beiden Seiten verwendet werden: "Berechtigte Islamkritik wird von konservativen Gläubigen als Phobie abgestempelt." Auf der anderen Seite würde versucht, Islamophobie unter dem Deckmantel der "berechtigten Kritik" salonfähig zu machen. "Kritik am Islam und an uns selbst ist notwendig und angebracht", sagte schließlich Muhammet Tosun von der IFW. Wobei - wohl auch nicht unabsichtlich - heikle Themen und Selbstkritik an diesem Abend eher gemieden wurden.

"Wieso tragen eure Frauen ein Kopftuch?"

Am Ende der Diskussion gab es einige Fragen, gestellt wurden sie allesamt von autochthonen Österreichern, die etwas weniger als die Hälfte des Publikums ausmachten. Die elf-jährige Mara-Sophie wollte etwa wissen, wieso der Prophet Mohammed so wichtig im Islam sei oder wieso die Frauen ein Kopftuch tragen. Die Antworten kamen vom Imam persönlich: "Mohammed ist nur der letzte aus einer Reihe von Propheten, zu denen auch Jesus gehört", sagte er mit Hilfe eines Übersetzters. Ein anderer interessierter Gast zitierte einstweilen einen Absatz aus der Bibel, aus dem seiner Ansicht nach klar würde, dass bereits dort die Ankunft eines anderen Propheten niedergeschrieben sei.

Die Kopftücher sind dagegen eine andere Geschichte. Zum einen sei das Tragen religiöses Gesetz, und außerdem wären Frauen und ihre schönen Haare ein Schatz, den man schützen müsse, so der Imam. Mara-Sophie war fürs Erste zufriedengestellt.

"Ich kenne die Moscheen und den Tee"

Bei türkischen Süßigkeiten und traditionellem Cay tauschten sich auch in der Sultan-Ahmet-Moschee in der Veronikagasse im 17. Bezirk Interessierte aus. Viele Gäste, darunter ein Gutteil österreichische Familien und Ehepaare ließen sich Bräuche und religiösen Traditionen des Islam erklären. Manche hatten bereits erste Erfahrungen gesammelt: "Ich kenne die Moscheen und den türkischen Tee von meinen Istanbul-Reisen, für mich ist es zwar nichts neues, aber schön", erklärte Hans K.

Den muslimischen Frauen vom Verein war es vor allem wichtig ihre Rolle in der Moschee zu betonen. "Wir Frauen organisieren hier alles, es ist eine respektvolle Umgebung für jede Frau", sagte eine der Damen, die Führungen durch die Moschee machte.

"Döner-Morde" als Fehlentwicklung

Thema des Abends war in diese Moschee das Miteinander in der Gesellschaft. "Die Medien berichten teilweise sehr pauschalisierend über den Islam. Das führt zu Spannungen in der Gesellschaft und zu einem vorbelasteten Zusammenleben", erklärte Yakup Gecgel von der IFW. Die Deutsche Anne Wiederhold - ihres Zeichens künstlerische Leiterin der Brunnenpassage - setzte diesen Gedanken fort und unterstrich vor allem "unpassende Kommentare" zu den aktuellen "Döner-Morden" in Deutschland als Beispiel für schlechte Medienberichterstattung zum Thema. Dabei würde die Anerkennung seitens der Medien fehlen.

Problemfeld Schule

Zekirija Sejdini, der Repräsentant des Schura-Rates, hob besonders die Schule als Beispiel für das Miteinander hervor. Andererseits räumte er auch ein, dass gerade viele besser verdienende Migranten aufgrund der hohen "Ausländerzahl" ihre Kinder in Privatschulen stecken würden. Das Miteinander würde auch deswegen abhanden kommen, weil sich keiner in die Haut des anderen versetzen möchte, sagte Sejdini abschließend.

Der interreligiöse Austausch, der im Rahmen der langen Nacht der Moscheen stattfand endete mit einem gemeinsamen Nachtgebet nach Null Uhr. Die Organisatoren vor Ort hatten sich gut einen Monat lang auf die Veranstaltung vorbereitet. (Yilmaz Gülüm und Toumaj Khakpour, daStandard.at, 21.11.2011)

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 201
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E Pie
 
00
18.2.2012, 10:03
das problem hüben wie drüben..

ist die konservative einstellung die mit der heutigen westliche lebensweise nicht zusammenpasst. wer mal in der türkei war hat gesehen wie dort zusammengelebt wird. arm und ungebildet bist du allen die in der hirachie über dir stehen ausgeliefert. viele türken die hier leben sind aus welchen gründen auch immer nie wirklich angekommen so flüchten sie in ihre gotteshäuser. im vergleich zu den zuhause gebliebenen haben sie geld. die erste investition war dann oft der kauf eines großen autos und beim ersten urlaub dann ab in die heimat. was aber ist mit ihren kindern die hier zwischen zwei welten gefangen sind..?

knievel
01
30.11.2011, 15:49

"außerdem wären Frauen und ihre schönen Haare ein Schatz, den man schützen müsse, so der Imam"

dumme antwort auf berechtigte frage...

00A4002C023F00
00
12.2.2012, 14:20

Naja, im Koran steht das man seinen Schmuck verdecken sollte um nicht zu protzen.

Die Antwort war zwar sehr oberflächlich, weil es durchaus andere Gründe gibt wie den sozialen Druck oder als Symbol der Gruppenzugehörigkeit, aber sicher nicht dumm.

Christoph Smaul, formerly known ass
 
86
22.11.2011, 22:50
An die Poster-Gemeinschaft:

HABT IHR ENDLICH MAL EIN ANDERES THEMA, ALS STÄNDIG NUR DIE KOPFTUCH SACHE?? Ihr hackt hier auf diesem Thema rum, als ginge es um euer Leben! DAS NERVT! BILDET EUCH ENDLICH MAL! Aber ich weiß schon: Wer nicht neutral an das Thema Islam rangehen kann (weil er es nicht will), wird IMMER etwas negatives finden. HEUCHLER!

E Pie
 
00
18.2.2012, 10:15
für viele in österreich ist relegion privatsache...

seine einstellung behält man für sich. auch österreicher die sich besonders als frömmig hervortun und ihre religiöse einstellung als deckmantel für ihre hohe moralische integrität hervortun werden von vielen mit bauchweh betrachtet. leider wird das kopftuch neuerdings gerne im islam als moralisches mäntelchen mißbraucht... ansonsten sind kopftücher nett anzusehen... darüber hinaus ist das patriachart sehr stark im islam verhaftet. es gibt auch keinen obersten religionsführer wie den papst der wenigsten in irgendeiner weise die glaubensausrichtung vorgibt. glücklicherweise hat österr. die glaubenskriege bereits hintersich. der islamischen welt steht in dieser hinsicht noch viel bevor-?????

Christoph Smaul, formerly known ass
 
00
18.2.2012, 18:56
Danke für die netten Worte.

Tatsache ist, dass der die islamische Botschaft zZt. wieder verstärkt beschützt werden muss. Teilweise sogar gegen die eigenen Leute. Der Islam läuft Gefahr, dass ihm, wie Sie richtig sagen, dasselbe passiert, wie mit dem Christentum, dass in seinem Namen eben viel Unrecht geschieht. Sie können sich sicher sein, dass unter Muslimen auch darüber diskutiert wird, und man seine Brüder und Schwestern im Glauben zur Vernunft ermahnt. Der Großteil der Muslime distanziert sich entschieden von der Gewalt, und davon, dass jemand (überhaupt Unschuldige) zu Schaden kommt.

Mit freundlichen Grüßen!

bibliothekar
12
24.11.2011, 14:28

Wieso schreien sie? Und warum richten sie ihre beschwerde an die "poster-gemeinschaft"? "Wieso tragen eure Frauen ein Kopftuch?" war der titel des artikels!

Und wer "etwas negatives findet" geht nicht "neutral an das Thema Islam ran"? Ich denke, sie haben die bedeutung von neutral nicht richtig verstanden. Man kann ein thema neutral behandeln und trotzdem negative urteile fällen.

Aber sagen sie uns doch lieber einmal etwas positives über den islam anstatt alle hier als ungebildet zu beschimpfen ;)

Christoph Smaul, formerly known ass
 
00
18.2.2012, 19:01

Späte Antwort. Hab die Nachricht scheinbar übersehen. Zuerst mal möchte mich sagen, dass ich wohl etwas zu emotional kommentiert habe. Es ist nicht immer leicht, die ständigen Angriffe, die es gibt, nicht an sich heran zu lassen. Ich würde ihnen gerne Antworten, nur müsste ich dann wieder soviel schreiben, und soviel auf mehrere Kommentare aufteilen, und wieder darauf achten, dass jeder Kommentar durchkommt, usw.. Das ist zZt. kaum möglich, da ich viel zu tun habe. Wenn Sie eine ausführliche Antwort von mir wünschen, müssten Sie sich noch geldulden, oder Sie schreiben an meine E-Mail Adresse, die ich neben meinem Nick wieder aktiviert habe. Da hat man auch mehr Zeichen zur Verfügung^^ Mit freundlichen Grüßen!

G-Man
02
17.12.2011, 18:08
das kann ich übernehmen

Im islam gibt es eine ausgeprägtere gemeinschaft. glaubensbrüdern begegnen wir mit "bruder", ohne darauf zu schauen,von wo er kommt oder welche hautfarbe er hat.

altheaal
95
22.11.2011, 16:11

ich finde das diskussionsniveau nicht faszinierend, sondern erschreckend und höchst bedenklich!

das feindbild islam scheint in der mitte der gesellschaft angekommen zu sein:
„Die Subjekte des Diskurses werden innerhalb eines Machtapparates konstruiert, der ein ‚anderes’ Wissen/ein Wissen vom ‚anderen’ sowohl enthält als auch eindämmt – ein Wissen, das arretiert und fetischistisch ist und als jene beschränkte Form der Andersheit zirkuliert, die ich das Stereotyp genannt habe“ (Homi Bhabha)

Arbeiter
10
23.11.2011, 13:56
ad "Feindbild Islam", altheaal: ganz ohne Fieberwahn, "Feindbilder" oder nebulose Spekulationen

kann man sich über die Islamische Ordnung konkretes Wissen erwerben. Für eine zivilisierte Diskussion muss das der erste Schritt sein. Erst dann bewertet man oder regt sich auf. Je nach Standpunkt wird man dann im Islam einen Feind oder einen Freund erkennen. Ich polarisiere das absichtlich so, weil gerade der Islam ganz streng zwischen gut und böse, erlaubt und verboten unterscheidet und schon im Diesseits Sanktionen praktiziert. "Tut das Gute und vermeidet das Böse!" "Das Böse" ist im Islam aber vielfacht genau das, was unseren "Guten" als ganz super und modern erscheint. Islamisches Standardwerk: Jusuf al Qaradawi, Erlaubtes und Verbotenes im Islam. Kennen sie das? War jahrelang Schulbuch in Ö.

E Pie
 
00
18.2.2012, 10:24
...also im patriachat wird diese religion...

oft im negativen sinn missbraucht***. als ich in den 70ern im arabischen raum arbeitete galt ich nicht als ungläuber da christ. wir konnten ganz unkompliziert öffentlich mit unseren arabischen partner weihnachten feiern. seit aber der islam instrumentalisiert wird und es auch kaum eine hörbare gegenbewegung gibt entartet das ganze... ***wer geld hate flog nach beirut, im flugzeug hat man(n) noch schnell gebetet aber bei der ankunft ging dann die post ab....

RegallageR
11
24.11.2011, 14:27
islamische ordnung

sicher sie können zig bücher darüber lesen.
sie können aber auch einfach den dialog mit muslimen suchen, um festzustellen, dass die meisten einen viel persönlicheren glauben leben.
ich kenne einige gläubige muslime und diese sind teil des gelebten islam in österreich. kein buch kann ihnen diesen einblick verschaffen.
theorie und praxis sind gerade bei glaubensfragen zwei sehr unterschiedliche paar schuhe.
es gibt bei 1.000.000.000 gläubiger auf der ganzen welt in unterschiedlichen kulturen nicht die eine islamische weltordnung. auch der islam hat verschiedene strömungen und auslegungen.
diese "weltverschwörungstheorien" kennen wir doch schon aus der vergangenheit -

bibliothekar
01
24.11.2011, 22:34

"sie können aber auch einfach den dialog mit muslimen suchen, um festzustellen, dass die meisten einen viel persönlicheren glauben leben" - oder man kann nach endlosen jahrelangen diskussionen zum schluss kommen, dass religionisten einfach nicht fähig sind aus logischen widersprüchen und inkonsistenzen die richtigen schlüsse zu ziehen.

Mal abgesehen davon, dass alleine die beliebigkeit einer bestimmen religion dazu führen sollte, ernsthaft an ihren dogmen zu zweifeln.

RegallageR
00
27.11.2011, 13:10

man kann sich den wichtigen sinnfragen des lebens, der eigenen existenz, auch nicht durch logisches schlußfolgern nähern.
das leben selbst ist widersprüchlich.
und sich den unergründbaren aspekten zu verschließen, bzw. jedem gegenüber, der dafür offen ist, ist ebenso dogmatisch.

Arbeiter
00
27.11.2011, 13:59
dieser Meinung bin ich auch, regallager

Arbeiter
10
24.11.2011, 14:51
Teils einverstanden Regallager, aber lassen sie die Nazikeule eingesteckt!

Na klar, ich kann zig MuslimInnen kennenlernen und mit dieser Stichprobe vielleicht erfahren, die sind eh so wie wir. Ich bin aber politisch interessiert und da muss man wohl in Kategorien denken. Wie z.B. bei den FrühpensionistInnen, wo es bedeutsame Kategorien gibt ("wann endlich nicht mehr arbeiten", oder krank, gemobbt, oder fesche SportlerInnen). Es scheint doch erhebliche und praktisch bedeutende Gemeinsamkeiten unter der Milliarde oder mehr MuslimInnen zu geben, die fundamental den bei uns (vor allem in der linken Fraktion!) vorherrschenden Denkweisen widersprechen. Ein paar Muslime kenne ich auch. Deren Fuktionärsklasse praktiziert ähnlich wie unsere aber aus anderen Interessen Desinformation bis zur blanken Lüge.

RegallageR
01
24.11.2011, 16:34
welche nazikeule?

sie sind ja offensichtlich der meinung es gibt eine weltumspannende, islamische ordnung, welche "unsere" kultur und werte nach und nach ablösen bzw. untergraben wird. so lesen sich zumindest ihre postings.
für die historischen parallelen kann ich leider nichts.

Arbeiter
01
27.11.2011, 19:05
Meine Erkenntnis, Regallager: ja, es gibt eine universumweite unveränderliche Islamische Ordnung.

Zumindest gibt es die in der Vorstellungswelt des herrschenden "Hauptstroms Islam" (Wort von Anas Schakfeh). Das Regelwerk ist ziemlich einheitlich und leicht auffindbar - aber die Umsetzung in staatliches Gesetz und die Befolgung durch die Gläubigen variiert stark. Es ist ein rigoros konservatives, totalitäres Regelwerk. Inwieweit sich dieses in Europa durchsetzen wird, hängt von real ermittelbaren Fakten (Einwanderung, Geburtenbilanz) ab und von Zukunftsprognosen, bei denen es verschiedene Ansichten geben kann. Aber die Tendenz in Richtung Etablierung des "Hauptstroms Islam" in Europa ist doch belegbar. Verbände die diese betreiben: ATIB, Wahabiten, Salafisten, Moslembrüder unter verschiedenen Bezeichnungen. Aber wer weiß, was Einzelne...

jazzica
13
22.11.2011, 18:23

Könnten Sie das bitte so formulieren, dass eine ganz schlichte Person so wie ich eine bin das auch versteht?
Ich meine, so ganz ohne "die Subjekte des Diskurses werden blablabla", "arretiert und fetischistisch" und "Andersheit zirkuliert"? Bitte. Danke. Mir ist vom Geschwurbel der Politiker eh schon schwindlich genug.

Arbeiter
34
22.11.2011, 10:47
schon faszinierend, das Diskussionsniveau: ich bekam ein rotes Stricherl für eine Buchempfehlung, aber keine Antwort!

prusiner
03
22.11.2011, 14:22
ist ja klar

das ist gaaanz sicher ein böses islamophobes Machwerk; da muss man zu Absolution dann dreimal das Jahrbuch der Islamophobieforschung lesen, um da halbwegs wieder herauszukommen

bibliothekar
00
22.11.2011, 11:41

Was sollma denn antworten? Danke? Das war eh' mit den grünen stricherln gemeint ;)

Arbeiter
02
22.11.2011, 13:23
Danke, Bibliothekar. Grüne Stricherl für Buchempfehlung verstanden,

jemand findet es positiv, das einer irgendein Buch oder genau dieses empfiehlt. Aber rote Stricherl für eine Buchempfehlung ohne artikulierte Kritik, das finde ich merkwürdig. Man könnte ja sagen, die Verfasserin taugt nichts oder das Buch, weil....oder man könnte mich kritisieren, weil ich gerade dieses Buch empfehle und das begründen oder meine Beschreibung des Buches kritisieren. Daher bitte ich die Rotstrichler um eine verbale Äusserung. Wir wollen doch einen Dialog hier, wo man den Standpunkt des anderen versteht, oder nicht, verehrte VerteilerInnen roter Stricherl?

##########
21
22.11.2011, 16:58
was erwarten sie von menschen die ihre argumente zu diesem thema dem fpö-programm entnehmen?

im übrigen: danke für die buchempfehlung!

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