"Im Krieg bleibt niemand ohne Schuld"

Interview | Olivera Stajić, 6. April 2012, 14:55
  • Samo Kobenter in den 1990ern.
    foto: matthias cremer

    Samo Kobenter in den 1990ern.

Der ehemalige Kriegsreporter Samo Kobenter spricht über seine Zeit in Sarajevo und die Rolle der Medien in den Jugoslawien-Kriegen

Der ehemalige STANDARD-Redakteur Samo Kobenter berichtete von 1990 bis 1995 als Kriegsreporter aus dem ehemligen Jugpslawien. Mit daStandard.at sprach er über die Rolle der Wahrheit im Krieg und die Frage, weshalb es auch in Sarajevo keine klare Trennung zwischen Gut und Böse geben konnte.

daStandard.at: Ich habe gestern noch Ihren alten Essay "Brot auf der Straße" aufgetrieben. Hier schreiben Sie, dass Menschen im Krieg - im Unterschied zum Alltag - eher Wahrheit erwarten. Das heißt, im Alltag nehmen sie Lügen und Betrügereien in Kauf, aber im Krieg wollen sie auf Gut und Böse festgelegt werden und auf klare Regeln. Können Sie erklären, wie das gemeint ist?

Kobenter: Ich weiß nicht, ob ich das heute noch einmal so sagen würde mit den ganzen Lügen, die es in diesem Krieg gegeben hat. Aber damals war es meine Ansicht, beziehungsweise glaube ich, ich wollte darauf hinweisen, dass eine extreme Situation größere Klarheit verlangt. Du wirst entweder erschossen oder du überlebst oder du wirst kein Brot haben oder kein Wasser oder du wirst es haben oder du wirst es nicht haben.

Und diese Geschichten in der Kommunikation zwischen den Menschen, die in dem Augenblick passieren, in dem Kriegszustand herrscht, waren von einer größeren Klarheit geprägt. Das heißt aber nicht, dass die Mächtigen beziehungsweise jene, die diesen Krieg begonnen haben - vor allem jene, die Sarajevo in Geiselhaft gehalten haben -, dass sie die Menschen belogen hätten, dass in Sarajevo auch nicht gelogen wurde, beziehungsweise dass nicht getäuscht und betrogen worden wäre. Das heißt es nicht.

daStandard.at: Ein paar Zeilen später schreiben Sie in dem Essay, dass jeder Kriegsjournalist die Erfahrung macht und begreift, dass sein Medium oder das, was er berichtet, ein Instrument des Krieges ist. Wie bald sind Sie darauf gekommen, welche Rolle die Medien spielen?

Kobenter: Das war relativ schnell klar. Die Positionierungen waren nachvollziehbar, die Sympathien waren klar verteilt. Wenn man in Belgrad damals die Zeitungen gelesen hat und die in Kroatien oder Slowenien, hat man völlig verschiedene Wahrheiten wahrgenommen beziehungsweise vermittelt bekommen.

Der Widerstand der Medienleute - und zwar aller, die in Sarajevo geblieben sind, also auch der Serben, der Muslime, der Kroaten, der verschiedenen Religionszugehörigkeiten - gegen die Besetzung und gegen die Belagerung: Das geht relativ rasch. Du siehst in kürzester Zeit, wer in welche Richtung schreibt, wer welche Position einnimmt. Den großen Mut beziehungsweise im Nachhinein den großen Respekt verdienen die, die trotz der Beeinflussung durch die Regierungsmächte, die Ordnungsmächte und jene, die den Krieg führen, versuchen, bei der Wahrheit zu bleiben.

Das hat es in Serbien aber auch gegeben. Das wird immer wieder vergessen. In Belgrad hat es einen Fernsehsender gegeben, ein privates Radio (B-92, Anm.), die genau das gemacht haben. Sie haben versucht, wahrheitsgetreu über den Krieg zu berichten. Wobei in Zeiten wie diesen Wahrheit ein relativer Begriff ist, weil es dieses Schwarz und Weiß mit der Zeit nicht mehr gibt, es ist alles grau. In einem Krieg bleibt niemand ohne Schuld.

daStandard.at: Sie haben die serbischen und bosnischen Medien erwähnt. Hatten Sie das Gefühl, dass die Medien außerhalb Ex-Jugoslawiens, also sagen wir einmal die westlichen Medien, ebenfalls Stellung bezogen haben?

Kobenter: Ja, natürlich. Das geht ja gar nicht anders. Wenn du da unten sitzt, und auch auf dich als Journalist wird geschossen, dann schreibst du anders, als wenn du dir das von außen ansiehst. Natürlich gibt es immer eine starke Tendenz, wenn du so willst von den Überlegenen und den Ohnmächtigen, die im Konflikt sind. Dass das so sauber nicht war und dass das so genau getrennt nicht werden konnte, da sind wir erst später draufgekommen. Wie zum Beispiel damals, als sie auf den Markale-Markt geschossen haben, wo ich am Vortag noch für ein Arte-Projekt gefilmt hatte.

Ich wollte eigentlich am Vormittag dort filmen. Mein Kameramann hat mich mehr oder weniger überredet, dass ich das am Abend machen soll, weil das Licht so schön war. Jetzt sind wir am Abend hingegangen und es war total ruhig und im Grunde war das eine absolut idyllische Woche. Und am nächsten Tag in der Früh haben sie, glaube ich, 64 Leute umgebracht dort, weil sie es mit Granaten beschossen haben.

daStandard.at: Viele können sich vielleicht nicht mehr daran erinnern. Können Sie kurz schildern, was das Brisante an diesen Toten am Markale-Markt war?

Kobenter: Als wir hingekommen sind, war für mich klar, dass die Serben den Markt beschossen haben. Ich habe dann einen Freund in Rom angerufen, der für die UNPROFOR gearbeitet hat und der einen sehr guten Zugang zu den Quellen hatte. Und er hat gesagt: "Du, das waren nicht die Serben, das waren die Muslime selbst." Die haben auf ihre eigenen Leute geschossen, damit sie endlich die NATO-Angriffe auf Sarajevo beziehungsweise die NATO-Luftschläge provozieren.

Und dann war für mich klar, dass die saubere Trennung zwischen den Schuldigen und den Unschuldigen überhaupt nicht mehr möglich ist. Zum einen die Vorstellung, dass so etwas passieren kann. Offiziell wurde ja nie der wahre Schuldige dingfest gemacht. So wie die Einschusstrichter waren, wie die Winkel der Granaten waren, die da hineingeflogen sind, war schon ziemlich klar, dass das nicht aus den serbischen Stellungen kommen konnte, sondern aus den muslimischen. Das war für mich die größte Erschütterung im ganzen Konflikt. Wie weit du kommen musst, dass du deine eigenen Leute erschießt, damit du sie auf der anderen Seite vielleicht befreist über eine Intervention von außen.

daStandard.at: Sind Sie nach dem Bosnienkrieg jemals wieder in Kriegsgebiete gefahren?

Kobenter: In Kriegsgebiete nie wieder, nein. Das hat mir in einem Ausmaß gereicht, das man sich kaum vorstellen kann. Für mich war das genug. Ich brauche das alles nicht mehr und ich will das auch nie mehr wieder sehen. Ich kann mir nicht einmal einen Hollywoodfilm anschauen, bei dem irgendwelche Leute erschossen werden oder wo Krieg gespielt wird. Ich vertrage das alles nicht mehr.

Ich war dann noch einmal in Sarajevo, aber das war im Frieden, da hat man gesehen, wie sehr sich die Stadt verändert hat und wie sehr diese Idee Jugoslawiens, also das dort tatsächlich gelebte multiethnische kulturelle Zusammengehörigkeitsgefühl, dort zerstört wurde.

daStandard.at: So geht es wahrscheinlich jedem, der Sarajevo vor 1992 kannte und jetzt hingeht.

Kobenter: Das war ja die schönste Stadt für mich in Jugoslawien.

daStandard.at: Waren Sie vor dem Krieg auch in Sarajevo?

Kobenter: Ja. Es war zauberhaft. Ich kenne es im Winter mit drei Meter Schnee, ich kenne es zu jeder Jahreszeit.

daStandard.at: Würden Sie sagen, dass Sie eine persönliche Beziehung zu Jugoslawien vor den Kriegen hatten?

Kobenter: Ich hatte schon vorher eine Beziehung des Herzens zu Jugoslawien. Meine Großeltern väterlicherseits sind nach dem Ersten Weltkrieg von Kärnten nach Laibach gezogen, mein Vater ist dort auf die Welt gekommen. Er ist 1945 nach dem Krieg wieder nach Österreich zurückgekommen, und meine Verwandten waren in Serbien, Kroatien und Slowenien verteilt. Das habe ich schon als Kind mitbekommen, dass es da vor der Haustür eine andere Welt, ein anderes System gibt, das ganz gut funktioniert hat meiner Ansicht nach.

Die Beziehung zu Sarajevo und zu den Leuten ist dann im Krieg auch viel intensiver geworden. Als wir runterfuhren, hatten wir immer Rucksäcke voll Geld und Lebensmitteln und mit Tauschartikel mit, die wir unter die Leute gebracht haben. Du hast damals zehn Dollar pro Tag gebraucht, um zu überleben. Das war viel Geld. Meine Frau hat dann einmal gesagt: "Du, das können wir uns nicht mehr leisten." Denn jedes Mal, wenn ich da runtergefahren bin, hat sich der Schaden auf 1.000 bis 2.000 Deutsche Mark belaufen. Ich habe irgendwann angefangen, bei Freunden zu sammeln, und wenn ich unten war, habe ich das Geld verteilt. Weil du gesehen hast, dass die Leute sonst verrecken.

daStandard.at: Journalisten und insbesondere Kriegsreporter haben ein unglaublich schlechtes Image. Wie haben Sie die Rolle der ausländischen Journalisten wahrgenommen in diesem Krieg?

Kobenter: Da gibt es solche und solche. Die, die Kriegsreporter spielen, die es so anlegen, wie sie es in Filmen gesehen haben. Die leben halt nicht lang. Und die anderen, die das eher als Job empfinden, die Risiken abwägen und die tatsächlich versuchen, dem, was in so einem Konflikt die Wahrheit ist, möglichst nahe zu kommen. So pathetisch das auch klingen mag. Und das sind durchaus anständige Leute gewesen.

Aber grosso modo glaube ich, ohne Schaden ist da keiner hineingegangen und keiner herausgekommen. Das ist schon ein ganz spezieller Schlag. Und die meisten, mit denen ich zu tun hatte, waren doch auch anständige und überhaupt nicht übertrieben risikofreudige Menschen, die dann versucht haben, an der Front mitzumischen, was ja völlig unsinnig ist, denn das interessiert ja in Wahrheit keinen Leser und keinen Fernsehzuseher. Die hat es dann eh erwischt. (Olivera Stajić, daStandard.at, 6.4.2012)

Samo Kobenter war ab 1988 Redakteur der damals neu gegründeten Tageszeitung DER STANDARD, wo er bis zu seinem Wechsel in das Bundeskanzleramt 2007 in den Ressorts Außen- und Innenpolitik tätig war. Ab 1990 berichtete er als Kriegsreporter aus Ex-Jugoslawien, zunächst aus Slowenien und dann aus Bosnien.

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Nun, also ich denke, dass definitiv die Serben diese Granate(n) geworfen haben und diese armen Kinder und Frauen auf dem Gewissen haben!

Und meine Aussage ist genauso viel Wert, wie die Weitergabe des Gehörten vom Herrn Kobenter - und ich war nicht mal ansatzweise in der Nähe von Sarajevo!

Natürlich denken Sie das. War auch nicht anders zu erwarten

Wer wen nicht mag wird ihn sofort beschuldigen. Das sagt dann aber mehr über Sie aus ;)

Ich weiß es z.B. nicht wer die Granaten abgeschossen (nicht geworfen) hat

Ich sagte ja nicht, "ich weiß es", sondern ich sagte "ich denke".

Dass Sie es 'nicht wissen', bedeutet nicht, dass man aus meinem "ich denke" ein "ich weiß" machen kann. Dass Sie wieder einmal verdrehen, was ich tatsächlich sage, das sagt dann mehr über Sie aus ;)
Übrigens sind wir nicht nur zu Zweit, die es nicht wissen. Genauso unwissend ist Kobenter und sein "Hörensagen-Kumpel".
Da es sich hier ja auch nur um eine persönliche Meinung handelt und nicht um ein Faktum, ist an diesem Interview bis auf die Sinnlosigkeit nichts bedenklich. Bedenklich jedoch wird es, wenn einige Serben in politischen Foren dieses Interview ständig als belegbaren Beweis für die Unschuld der Serben im Jugoslawienkrieg verwenden und damit hausieren gehen. Durch meinen Kommentar wollte ich die fehlende Faktenlage verdeutlichen!

Ich hab ja auch nicht gesagt dass Sie es wissen sondern dass Sie es denken

Lesen hilft ;)

Also was hab ich nun verdreht?

Glauben Sie aber dass die persönliche Meinung eines Menschen mit dem entsprechend besseren Hintergrundwissen doch einen größeren Stellenwert hat als die unsere? Kobenter sagt Vieles was richtig ist. Sie hängen Alles aber an der Aussage über Markale wo er jedoch nur sagt was ihm damals seine Quellen (bessere als unsere) berichtet haben.

Auch der britische General Michael Rose...

... der die letzten zwei Jahre des Bosnien-Krieges als UNPROFOR-Kommandant diente, sagte noch 2010 im Haager Tribunal (Prozess gegen Karadzic) aus, dass eine ausführlichere UNO-Untersuchung später bestätigt hat, dass die Granaten in beiden Massakern am Markt von den Stellungen der serbischen Armee kamen: http://www.scribd.com/doc/38928... t-Shelling

Ein ähnliches Ergebnis wurde auch im Prozess gegen Stanislav Galic präsentiert: http://www.icty.org/x/cases/g... 061130.pdf

Sicher hat jede/r von uns das Recht auf eigene Meinung, aber bitte mit soliden Argumenten! Dass Herr Kobenter immer noch überzeugt ist, dass dran die "Moslems" schuld sind, ist nur seine Meinung.

Siehe Pisac. Es gibt Untersuchungen die das >Eine und wiederrum Untersuchungen die das Andere aussagen

Selbst zwischen den Prozessen in Haag gibt es unterschiedliche Interpretationen.

Sie wollen aber unbedingt daran glauben. OK Das sagt was über Sie aus. Jeder normale Mensch würde sagen dass er es nicht weis weil es eben so viele verschieden Untersuchungsergebnisse und Intepretationen gibt.

Es ist ja bekannt das bosniakische Scharfschützen auch auf die eigene Bevölkerung geschossen haben. Dies sollte ja wiederrum etwas sein was Ihnen zumindest hilft das Ganze kritisch zu betrachten. Aber nein. Sie wollen lieber in einer S/W Welt leben. Das beweisen Sie auch indem Sie die serbischen Opfer rund um Srebrenica und in Sarajevo leugnen.

Tja, wer den Horror der serbischen Paramilitärs...

an eigener Haut erlebt hat, der weiß sehr wohl, dass sie im Stande sind, unschuldige Zivilisten zu töten. Siehe Sarajevo: 11.541, Srebrenica 8.000, Prijedor über 2.000, Visegrad ebenfalls über 2.000 Opfer usw. Mehr als 80% der Zivilopfer im Bosnien-Krieg sind Moslems. Und jetzt soll ich glauben dass ausgerechnet die bosnische Seite eine Granate auf den Markt abgefeuert hat, wo die Mladic-Soldaten die ganze Stadt tagtäglich mit hunderten Granaten bewarfen. Sorry, das kann Ihnen in Pale oder Banja Luka abgekauft werden, sonst fast nirgends.
Was die Verbrechen an Serben betrifft, hat es die natürlich überall gegeben (es war Krieg), aber die Zahlen sind weit nidriger als 3.000 (um Srebrenica) oder 5.000 (in Sarajevo). Es fehlen Ihnen Beweise.

Natürlich haben Sie den erlebt. Die folgen davon erkennt man gut in Ihren Beiträgen weshalb ich auch so schonend mit Ihnen hier umgehe

Jeder weiß dass sie dazu im Stande sind/waren und keiner hat es geleugnet. Es hat ja auch keiner (bis auf Sie) gesagt DIE waren es. Selbst in Ihren Links sagt man dass das sehr kompliziert ist und in anderen Haager Prozessen sagens wieder was anderes.

Ich finde es interessant dass Sie die serbischen Opfer mit einem einfachen Wort erklären nämlich mit Krieg,wärend Sie das bei den anderen nicht machen. Das sagt viel über das Trauma welches bei Ihnen wohl leider noch immer vorherrscht

Lesen Sie sich die Berichte eigentlich auch durch??? Hier ist doch im Detaiöl erklärt wie undurchsichtig das ganze war! Wieviele verschiedene Angaben und Berichte es gab! Kurze Auszuüge:

.incident are extremely complicated, with a number of technical factors coming into play, experts providing different conclusions, and uncertainty as to the accuracy of the different findings.
.
a report produced by UNPROFOR ten days after
the shelling, which included ten different analyses made by eight different UN officials at different
times after the shelling....
.
The Trial Chamber received five different values for the bearing of the shell, six different values for its angle of descent, three different measurements of the crater depth, and three different estimates of the distance the shell travelled.
Wieso erwähnen Sie nicht die Aussagen von General Philippe Morion - Aussagen des Stabchefs Andrej Demurenko?
PR-Agentur RuderFinn hat

Und Sie behaupten, Sie können lesen?

Können Sie auch Englisch?

Für mich klingt diese Passage mehr als eindeutig:

Rose didn’t agree with Karadzic’s theory on who was responsible for the Markale market incident.
As Rose said, the second, more thorough investigation done by the UN showed that the fatal shell had ‘most likely been fired from the territory under the Bosnian Serb control’.

Übrigens, die ganze Welt weiß, wer für die Belagerung von Sarajevo verantwortlich ist. Den nationalistischen Serben fehlen bis heute felsenfeste Beweise, um ihre Version des Bosnien-Krieges zu untermauern. Ich darf nur erinnern: 5.000 Serben, die von den Bosniaken in Sarajevo ermordet wurden, 3.000 Serben, die um Srebrenica von den bosniakischen Truppen ermordet wurden usw.

nun ja, die Aussage von Rose ist seine sichtweise! Siehe auch die Sichtweise von anderen - den ein und anderen Namen nannte ich weiter oben! Der Bericht den Sie verlinkt haben zeigt deutlich auf das es etliche Berichte von unabhängigen Experten gibt.

Das einzige was er Aussagt ist letzendlich das nicht ausgeschlossen werden kann dass die Granten auch von serb. Gebiet abgeschossen worden sind. Mehr nicht!
Sie bestätigen weder die eine noch die andere Seite!
Und mehr behaupte ich auch nicht - im Gegensatz zu Ihnen! Sie sugerieren das der Bericht nachweist das die Granaten von serb. Seite kommen - dies ist falsch!
Über die Belagerung, noch über Srebrenica hab ich mir hier nicht ausgelassen - und würde dies auch garnicht leugnen.
Beantwortet haben sie troz allem keine Frage!
Hinzufügen würde ich noch das tausende Serben um Srebrenica durch einen Oric und konsorten vor dem von Ihnen genannten Massaker systematisch aus einer Schutzzone umgebracht worden sind!
Was sagen sie zur PR-Agentur Rude

Sichtweise...

Es sind eben keine Sichtweisen, sondern Interpretationen hochrangiger Offiziere, die wie im Fall Rose auf Prüfungen basieren. Auf dem Markale-Markt fanden bekanntlich zwei Massaker statt. Bei dem 2. Massaker hat der damalige UNPROFOR-Kommandant Rupert Smith in seinem Bericht an den UNO-Sicherheitsrat eindeutig geschrieben, dass die Granate von den serbischen Stellungen kam.

Und was Srebrenica betrifft - wo sind diese tausende serbische Opfer? Wann wurden sie exhumiert, wo sind sie begraben? Ich sehe nur diese ominöse Zahl von 3.000, aber felsenfeste Beweise hat die serbische Seite noch nie präsentiert. Genau wie bei den von den Moslems ermordeten 5.000 Serben in Sarajevo. Präsentieren Sie mir Beweise davon!

ie mischen und legen sich das aber auch immer so zurecht wie Sie es gerade wollen. Ein General Morion, Stabchef Demurenko sind Ihrer Meinung nach wohl keine hochrangingen Offiziere? Desweiteren sollten Sie jetzt nicht den 2. Vorfall hier mischen!

Um den ging es nicht!
Es geht um den ersten - in Ihrem geposteten Artikel ist deutlich herauszulesen - BELEGT - das man den Anschlag nicht einer bestimmten Seite
zuweisen kann!
Sie wollen über Fakten reden - das SIND die Fakten! Die Meinung/Interpreation eines Rose od. Morion sind dann nur gegensätzliche Sichtweisen die nicht "zählen".

Was Ihre leugnung zu den Opfern der Serben rund um Srebrenica geht - dies ist eigentlich nur eine Frechheit Ihrerseits und eine Verhönung der Opfer.
Sind in Ihren Augen Opfer der serb. od. kroat. Seite weniger Wert? Und daher nicht erwähnenswert?
Ich denke wenn Sie einfach nur den Namen Oric in diesem Bezug näher beleuchten werden Sie etliche unabhängige Nachweise finden die dies bestätigen.

Sie weichen mit der Antwort aus...

... wo sind zum dritten Mal felsenfeste Beweise, dass Bosniaken unter Naser Oric 3.000 Serben um Srebrenica herum ermordeten, wo sind zum dritten Mal felsenfeste Beweise, dass Bosniaken 5.000 Serben in Sarajevo umbrachten? Sie haben diese Beweise nicht, sondern versuchen, die serbische Propaganda der angeblichen "gleichen Schuld" zu verbreiten. Leider sprechen die Urteile des Haager Tribunals eine andere Sprache. Aber das interessiert die Serben sowieso nicht. Sie leben in ihrer autistischen Welt und folgen nur einer Anweisung: relativieren und leugnen. Nur diesmal gibt es Gott sei Dank Tribunale, Verurteilungen, Aufnahmen, Zeugen. Nicht wie im 19. Jahrhundert oder 1941...

langsam zweifle ich an Ihrem Sachverstand!ursprungsthema war Ihr geposteter Link in dem Sie sugerieren dass es Fakt ist, und Bewiesen sein dass die Granate aus serbischen Stellungen kam.

Wenn Sie die Berichte komplett durchlesen - erkennen Sie dass dies hier nicht so steht!
Darauf gehen Sie komischerweise nicht ein - sonder beginnen mit nebenthemen und leugnen hier Verbrechen die ein Naser Oric nachweislich begangen hat. Es ist ein leichtes die Taten des Orics zu finden. Auch Sie schaffen das!
Es ist Schade dass Sie diese Verbrechen billigen!
Ich habe nie irgendwelche Opferzahlen gennant - Das sind SIE! Ob es 1000 - 2000 - 3000 waren, das ist in meinen Augen nebensächlich.Fakt ist dass ein Verbrecher wie Oric frei rumrennt!
Die zuvor gestellten Fragen ignorieren Sie ebenfalls - und sprechen von irgendwelchen relativiuerungen. Wo sehen Sie diese in meinen Aussagen? Ich leugne die Verbrechen nicht - ich verurteile Sie!

Und was wollen Sie beweisen?

Die Dokumente des Haager Tribunals sind eindeutig: deshalb die Urteile gegen Milosevic und Galic. Sie versuchen hier unverschämt, die Propaganda des Radovan Karadzic zu verbreiten, nach der sich die "Moslems" selbst umgebracht haben. Dasselbe hat ja Karadzic am selben Abend nach dem Markale-Massaker in seinem Goebbels-artigen Fernsehen in Pale behauptet - und ihm ergebene und treue Serben wiederholen es bis heute - so wie der geistige Papa Cosic sagt. Ich weiß genau, worauf Sie abzielen: So wollen Sie im nächsten Schritt behaupten, die Serben haben gar keine Granate und keinen Sniper-Schuss auf Sarajevo abgeschossen - das waren eh alles Moslems. Alles westliche Verschwörung gegen die armen Serben. Diesmal kommen Sie aber damit nicht durch.

was soll ich groß zu Ihren Ausführungen sagen? Sie zeigen Eindeutig das Sie auf Argumente keine Antworten haben und die Thematik leider nur Oberflächlich betrachten!Wo ich irgendwelche "Propaganda" verbreite ist mir Absolut unklar.

Nochmals ich leugne nirgends irgendwelche Massaker und verurteile diese!
Im Gegensatz zu Ihnen verurteile ich die Gräultaten auf ALLEN Seiten! Und bedauere es sehr dass DenHaag und die Medien dies nicht tun!
Das in BiH Kroaten gegen Serben und Moslems, Moslems gegen Moslems, Serben gegen Moslems u kroaten usw usw., gekämpfthaben dürfte auch für Sie nichts neues sein!Das alle Seiten "dreck am Stecken haben" ebenfalls!
Auf Fragen gehen Sie nicht ein - Sie stellen Behauptungen auf, liefern "links" die Ihre Aussage NICHT bestätigen und lenken bei Fragen ab!
btw -es gab kein Urteil gegen Milosevic! Was ein Beispiel für Ihren Kenntnisstand zum Thema ist!
Bedauern Sie das Tudjman und Izetbegovic nicht auch angeklagt worden sind? Ich befürchte nein

Sie bestätigen noch einmal das, was ich behaupte...

... anstatt sich mit den serbischen Verbrechen im Krieg auseinander zu setzen, wiederholen Sie die alte Mär vom "Dreck am Stecken" von allen und dem ungerechten Tribunal in den Haag. Bzgl. Milosevic - auch Hitler und Goebbels waren nicht verurteilt - sind sie etwa keine Verbrecher? Bzgl. Izetbegovic und Tudjman: wenn es genug Beweise gegen sie gegeben hätte, hätte ich nichts dagegen. Ich darf nur erinnern: die bosniakische Seite hat ALLE Angeklagten prompt nach den Haag geliefert. Aber die Schuld von Izetbegovic und Milosevic gleichzusetzen zeigt nur, wie serbisch propagandistisch sie denken: alle sind gleich schuld. Das sind sie nicht, und das wissen Sie sehr wohl. Aber das werden vielleicht nächste Generationen von Serben verstehen...

es ist wirklich müssig mit Ihnen zu "diskutieren". Sie gehen ja auf keine Argumente,Fakten oder Fragen ein.

Sie sind so voller Hass und verbledet das Sie nichts ausser Ihrer Sichtweise akzeptieren.
Die Frage wo- und womit ich Propaganda vertreibe bleiben Sie mir ebenfalls noch Schuldig!
Fals Sie es nicht merken - ich beziehe mich in meinen Antworten auf Ihre Aussagen!
Sie haben gesagt es gibt ein Urteil gegen Milos. --> nunja, das ist falsch! Wenn ich Sie darauf Hinweise das Sie falsch liegen,ist das keine Propaganda!
Sie sagen der Bericht den Sie oben verlinkt hatten Beweist das die Grantane von serb. Stellungen kommen --> nunja, das ist wiederum FALSCH!
Auch hier gilt, wenn ich Sie darauf Hinweise das Sie Falsch liegen ist das keine serb. Propaganda!

-->

Wie Sie darauf kommen das ich irgendwas relativiere ist mir schleiherhaft - und mittlerweile will ich es von Ihnen auch nicht mehr wissen!
Auf die Anmerkungen das auch Kroaten gegen Moslems und Moslems gegen Moslems gekämpft haben, das es auf Opfer auf serbischer Seite gab. Das alles scheinen Sie nicht
zu Wissen, oder wollen es nicht Wahr haben!
Das erwähnen serb. Opfer ist keine "propaganda". Es gehört zur Aufarbeitung der Geschichte dazu!
Was für ein BiH Izetbegovic gründen wolle, welche Idiologie ein Izetbegovic vertrat, dass alles wollen Sie nicht wahr haben!
Im Gegenteil, in Ihrer letzten Antwort schreiben Sie wie schuldig ein hitler, Göbbel, und Milosevic auch ihne Urteil sind - und wie unschuldig ein Izetbegovic und Tudjamnn.

Wer so eine Sichtweise hat (Tudjman und Izetbegovic, sowie Seselj waren alle im ehem. Jug wegen Nationalistisch und rassistischen äusserungen im Knast) dem kann man keine objektive Sichtweise zuschreiben.

Mit Ihnen über dieses Thema zu diskutieren scheint vergleichbar zu sein wie mit einer Taube Schach zu spielen.
Sie werfen alles um und lassen hi und da mal was ab.
Schade,... ich wünsche Ihnen ein schönes Woende und weniger Hass in Zukunft!
Alle Opfer haben es "verdient" "gehört" und respektiert zu werden!
Und neben den serb. Tätern sollten auch die muslim. und kroatischen Verbrächer zur rechenschaft gezogen werden - und nicht von Ihresgleichen Gedekt und verehert werden
mit dem klasischen Totschagargument der serb. propaganda.
Bezüglich der Propaganda --> auch hier kein einziger Satz Ihrerseits zur Arbeit von der PR-Agentur Ruder und Finn, die wessen Propaganda verbreitet haben?

Interpreatation vs Sichtweise

In Zweifel setz diese eigentlich mittlerweile auch niemand mehr! Ob das nun 1500 oder 3000Tote waren... .
Jeder ist zu viel und die Täter sollten nicht frei rumlaufen und von Ihresgleichen auch noch gedeckt werden!
Egal welcher Ethnie sie angehören!
Und Sie haben sicherlich "Recht" das alle Serben aus Sarajevo freiwillig und wohlwollend die Stadt verlassen hatten! Wieso sonst sollten Sie den gehen?

Ruder Finn gab es Ihrerseits auch noch keine Äusserung! Der Medienmaschinerie scheinen Sie gut "auf den Leim" gegangen zu sein!
Ebenfalls zum "kein ethinscher Konflikt" - was war es dann?
Und zur fanatischen Haltung eines Izetbegovics schweigen Sie sich ebenfalls aus. Den Böse dürfen in Ihren Augen wohl nur bestimmte Ethnien sein?!

Nein, ich hänge nicht "ALLES" nur an der Aussage über Makale - ich beziehe mich hier ausdrücklich NUR auf seine Aussage über Makale! Lesen Sie lieber nochmal nach.

"Wer wen nicht mag, wird ihn sofort beschuldigen".

Ich dachte zuerst, dass Sie mir damit unterstellen, dass ich die Serben beschuldige, und, dass Sie mir unterstellen, dass ich die Serben nicht mag. Beides ist aber nichts weiter, als eine Unterstellung von Ihnen und zwar nur darauf begründet, weil Sie bewusst wieder meine Gesamtaussage auseinanderpflücken, anstatt sich fairer Weise auf seine Gesamheit zu beziehen. Sie würden ansonsten zugeben müssen, dass der einleitende Satz "und meine Aussage ist genauso viel Wert..." Jedem zu erkennen gibt, dass diese Formulierung genauso viel Wert ist, wie Kobenters Weitergabe von Hörensagen-Infos!
Nein, ich glaube, dass man solch gravierende Dinge nicht durch persönliche "Meinungen" erklären sollte.

Was ist an:"Natürlich denken Sie das. War auch nicht anders zu erwarten" so schwer zu verstehen

Steht ja Wort für Wort da, oder?

Und natürlich beschuldigen Sie die Serben. Sie sagen zwar nicht dass Sie es wissen sondern dass Sie es glauben! Es ist eine eindeutige Beschuldigung.
Das Sie Serben nicht mögen haben Sie in anderen Beiträgen schon oft genug unter Beweis gestellt. Darüber gibt es nichts zu diskutieren.

Es ist aber doch ein Unterschied ob man das durch persönliche Kontakte in den höchsten Stellen hört oder einfach wie Sie hört weil man es eben hören will

Es ging eher um diesen Satz, mit dem Sie mir allerhand unterstellen, ohne es wirklich zu wissen. Zitat: "Wer wen nicht mag wird ihn sofort beschuldigen. Das sagt dann aber mehr über Sie aus ;) "

Und noch eins:
Zitat: "Sie sagen zwar nicht dass Sie es wissen sondern dass Sie es glauben! Es ist eine eindeutige Beschuldigung" Nein, ist es nicht. Wenn überhaupt ist es ein Verdacht. Kennen Sie den Unterschied? Wahrscheinlich nicht.
Weder gehöre ich zu einer Gruppe, die die Serben nicht mögen, noch gehöre ich zu Einer, die sie mögen.
Ich mag (oder mag nicht) Individuen, keine gesamten Völker. Aber vielleicht sind Sie so eine(r).
Nur, weil der 'Hörensager' irgendeinen Rang irgendwo hat, verstärkt das keineswegs die Handfestigkeit einer "lediglich gehörten Aussage". Deshalb ist dieser Teil des Interviews in meinen Augen sinnlos gewesen. Hier findet kein Kaffeekränzchen bei Omma statt, hier wird von Kobenter unkontrolierter "Senf" abgegeben

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