Kleiderkodex für die "Chess Bitches"

Olja Alvir, 16. April 2012, 14:00
  • Maria Manakovas Idee bei dem Nackt-Shooting für das Russische Magazin „Speed": Etwas mehr Publicity und Fankult um Schachspielerinnen könnte nicht schaden. Schließlich kann auch Intellektuellensport nicht auf Werbung verzichten - egal wie primitiv.
    foto: www.chessbase.com

    Maria Manakovas Idee bei dem Nackt-Shooting für das Russische Magazin „Speed": Etwas mehr Publicity und Fankult um Schachspielerinnen könnte nicht schaden. Schließlich kann auch Intellektuellensport nicht auf Werbung verzichten - egal wie primitiv.

  • Die amerikanische Profi-Schachspielerin Jennifer Shahade hat ein Buch über Frauen im Schach veröffentlicht - inklusive Widmung von Yoko Ono. Der provokante Titel: Chess Bitch. Sachbücher von Frauen über Randsportarten verkaufen sich wohl auch nur unter sexuellen Vorzeichen.
    foto: www.jennifershahade.com

    Die amerikanische Profi-Schachspielerin Jennifer Shahade hat ein Buch über Frauen im Schach veröffentlicht - inklusive Widmung von Yoko Ono. Der provokante Titel: Chess Bitch. Sachbücher von Frauen über Randsportarten verkaufen sich wohl auch nur unter sexuellen Vorzeichen.

  • Der Weltranglisten-Erster Magnus Carlsen wurde 2010 als Model für das Label G-Star unter Vertrag genommen. Das norwegische Wunderkind mit dem ungewöhnlichen und strengen Gesicht wurde mit 13 Jahren Großmeister. Foto-Shootings mit Liv Tyler und Gemma Arterton folgten erst mit 20.
    foto: www.styleflavors.com

    Der Weltranglisten-Erster Magnus Carlsen wurde 2010 als Model für das Label G-Star unter Vertrag genommen. Das norwegische Wunderkind mit dem ungewöhnlichen und strengen Gesicht wurde mit 13 Jahren Großmeister. Foto-Shootings mit Liv Tyler und Gemma Arterton folgten erst mit 20.

Eine der wenigen Sportarten, bei der Frauen und Männer gegeneinander antreten, ist Schach. Bei der Frauen-Europameisterschaft im türkischen Gaziantep gab es nun erstmals Kleidervorschriften. Ein Rückschlag - nach zahlreichen Versuchen, Schach sexy zu machen.

Reiten, Motorsport, Snooker - oder Schach. Die Sportarten ohne Geschlechtertrennung sind überschaubar. Meist hat die Trennung mit anatomischen Unterschieden zu tun, die den Vertretern des männlichen Geschlechts (angeblich) einen Vorteil bescheren. Manchmal gibt es auch (noch) keine Trennung, weil kaum Frauen in bestimmte Domänen vordringen. Schach hingegen, der ultimative Intellektuellensport, scheint beim Gender-Mainstreaming voraus zu sein. Doch die Beziehung zwischen Frauen und Schach ist ambivalent.

König schlägt Dame - unmöglich?

Lediglich ein Zehntel der bei der FIDE (Internationaler Schachverband) registrierten Schach-Sportler ist weiblich. Unter den Besten 100 findet sich sogar nur eine einzige Frau, nämlich Judit Polgár. Sie führt seit vielen Jahren die Damenweltrangliste an, ist die einzige Frau, die unter die Top 10 im Schach gekommen ist und wird als beste Schachspielerin aller Zeiten gehandelt.

Eine berühmte Partie zwischen der 17-jährigen Polgár und Garri Kasparov, dem langjährigen Rekord-Weltranglistenersten, Weltmeister und einem der stärksten Spieler der Schachgeschichte, ist als Sinnbild für die Position von Frauen im Schach in die Geschichte eingegangen. Bei einer Partie 1994 bewegte der Weltmeister im entscheidenden Moment eine Figur und setzte sie ab, nur um sie gleich danach zurückzustellen und einen anderen Zug auszuführen: Im Schach verboten. Polgár hätte Einspruch erheben können, schwieg aber während des Vorfalls und verlor schlussendlich die Partie und erzielte ein schlechtes Ergebnis beim Turnier. Kasparov ist, in der Tradition der Schachweltmeister, durch chauvinistische Aussagen über Kolleginnen bekannt. Ähnlich unehrenhafte Vorfälle mit jüngeren Akteuren sind dank dem Internet festgehalten - etwa Carlsen-Kosteniuk.

Damenproblem

Zu den Gründen für das Ungleichgewicht zwischen männlichen und weiblichen Schachprofis gibt es viele skurrile Hypothesen: Frauen seien weniger kämpferisch und weniger gewillt, ihr gesamtes Leben einer Sportart zu widmen. Sie seien auch als friedfertige Wesen einfach nicht dazu in der Lage, ihr Gegenüber in die Knie zu zwingen - eine vor kurzem dem ORF gegenüber vertretene Ansicht. Manche halten auch noch an der Überzeugung fest, weibliche Gehirne seien einfach nicht für logisches Denken gemacht. Für diese Gruselgeschichten gibt es jedenfalls keine hinreichenden Belege. Die Benachteiligung von Frauen im Schach liegt wohl eher an der Geschichte und Tradition der Schachsportart: Zunächst war diese eine Freizeitbeschäftigung dezidiert für Herren, die trotz ihrer mehrere tausend Jahre langen Geschichte erst im letzten Jahrhundert von Frauen entdeckt wurde.

Heute wird die Leistung von Frauen und Männern im Schach nach den gleichen Rating-Maßstäben gemessen. Zuzüglich zu den üblichen Titeln, die verliehen werden (FIDE-, internationaler und Großmeister), können Frauen auch noch „weibliche" Versionen erlangen. Die Anforderungen für diese sind niedriger und werden auch unter den herkömmlichen eingestuft. Diese Tatsache ist einerseits Manifestation der Benachteiligung von Frauen und andererseits Gegenmaßnahme: Durch Förderung und erleichterte Bedingungen sollen mehr Frauen zum Schach ermutigt werden. Frauen können außerdem bei „Männer"-Meisterschaften teilnehmen, Männer aber nicht bei Frauenbewerben. Für Vollzeit-Schachspielerinnen ergibt dies wegen vielfältigeren Möglichkeiten sogar unter Umständen finanzielle Vorteile.

Damen-Gambit

Am Brett ist Konzentration alles, daher muss gewährleistet werden, dass es so wenig Ablenkung wie möglich gibt. Essen, Trinken, Rascheln und taktlose Beobachter können an den stark beanspruchten Nerven zehren. Bei manchen Turnieren spielt die Spitze sogar in einem schalldichten Glaskäfig und kann so beispielsweise nicht durch den „Lärm" der Kollegen und Zuschauer belästigt werden. Doch alleine schon die Erscheinung und das Auftreten des Gegners kann irritieren. Es könnte etwa der Ausschnitt von Kontrahentinnen ein Dorn im Auge sein. So kann es auch passieren, dass eine Niederlage gegen eine Frau - für manche Schachspieler noch immer eine größere Schande - gerne auf das Dekolleté geschoben wird. Die europäische Schachunion hat - angeblich als Reaktion auf Schachspielerinnen, die im Strand-Outfit zu Turnieren aufkreuzten - nun einen Dresscode für Teilnehmer herausgegeben. Wer dagegen verstößt, kann vom Schiedsrichter zur Umkleide gebeten werden. Ausgerechnet bei der Frauen-EM in Gaziantep (Türkei) im März ist dieser nun erstmals in Kraft getreten.

Chest Championship

Die Richtlinien zielen im Allgemeinen auf ein gepflegtes Äußeres ab und sind daher nicht sehr spezifisch. Trotzdem macht das Ansprechen bestimmter Umstände stutzig: So sollte die Kleidung aller Teilnehmer beispielsweise nicht abgetragen und frei von Löchern sein. Körpergeruch ist auch unerwünscht. Ist dies im Schach etwa ein allgemeines Problem, sodass man extra eine Vorschrift formulieren muss? Auch zur Kleidung passender Schmuck ist laut Mode-Polizei erlaubt - wie geschmackvoll. Die pikanten Details: Bei Frauen dürfen nur die zwei obersten Knöpfe einer Bluse geöffnet sein. Ob die Gesamtzahl, Position oder Aufteilung der Knöpfe eine Rolle spielt? Der ganze Wirbel um das Dekolleté von Schachspielerinnen erzeugt bedauerlicherweise den Eindruck, weibliche Schach-Profis müssten sich erst ausziehen, um zu gewinnen - oder mediale Aufmerksamkeit zu bekommen. Ach ja: Flip-Flops sind jedenfalls für beide Geschlechter out.

Chess Bitches

Während beim Tennis durch die veraltete Röckchen-Regelung gewährleistet wird, dass Frauen knapp und knackig angezogen antreten, wird Schach nun wie einige Beobachter meinen „less sexy than ever". Andere Spötter meinen, der Dresscode ziele ohnehin eher auf Männer ab, die weniger durch Freizügigkeit, sondern eher durch schlampiges Auftreten beeindrucken. Die Tatsache, dass es bei einem Denksport ein Dresscode mit Sonderregelungen für Frauen eingeführt wird, stimmt dennoch nachdenklich. Besonders unter Berücksichtigung der Tatsache, dass es in der Vergangenheit Anstrengungen gab, dem Schach ein sexyeres Image zu bescheren. Sex sells, und die beste und älteste Marketingstrategie ist für einen hoffnungslosen beobachterarmen Sport nur gut genug. Teilweise freizügige Hochglanz-Foto-Shootings sollen suggerieren, dass Schach nicht nur eine Sportart für Streber und Weltfremde ist. Entblößen für das Spiel? Nobel. Am Brett? Tabu. (Olja Alvir, daStandard.at, 16.4.2012)

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Einer der sinnlosesten und blödesten Artikel, die ich in meinem ganzen Leben gelesen haben.
Um einen fragwürdigen Standpunkt ohne Argumente, Sinn oder Verstand herum geredet, damit irgendetwas gesagt wurde.

Wollen haben

gefunden in der Schach-welt

http://www.schach-welt.de/BLOG/Blog... ollenhaben

Liebe Olja !

Weder in Schachclubs noch auf Turnieren hab ich bisher irgendwelche Ressentiments gegenüber Frauen erlebt. Soetwas wäre auch schön blöd, denn Vorurteile gewinnen keine Schachpartien. Und jeder ambitionierte Hobby Spieler ab einer gewissen Stärke, ob männlich oder weiblich, weiß das auch.Außerdem finde ich es journalistisch nicht besonders sauber Schachspieler aus einer ORF Satire Sendung (auch dieses Faktum wird geflissentlich verschwiegen) zu zitieren, wo wohl klar ist, daß die skurrilsten Interview-Schnipsel auf Sendung gehen.Auch kann man Kasparow nicht ohne weiteres mittels Interview von 1990 des Chauvinismus bezichtigen, wenn es aktuellere gibt in denen er sich ganz anders äußert. Zumindest sollte das nicht unerwähnt bleiben.

es sollte auch nicht unerwähnt bleiben, dass carlsen zwar im verlinkten video von der blitz-wm alexandra vor wut nicht gratuliert, nachdem er wegen "berührt-geführt" die partie verliert (turmeinsteller), alexandra selber im kommentar sagt, dass dies nicht wegen ihres geschlechts war, sondern wegen des elo-unterschieds von ~300.
jeder würd sich in so einem fall ärgern,
es ist natürlich trotzdem nicht schön.

was bleibt,...

...ist bei mir der Eindruck, daß du dich nicht wirklich mit dem Thema beschäftigt hast, sondern einfach eine
vorgefertigte Meinung mit teilweise hanebüchenen Argumenten untermauert und ziemlich undifferenziert zu Papier gebracht hast.

Auch besonders ärgerlich ist die nebulöse Formulierung, "die (männlich dominierte) Schachwelt" hätte die Spielerinnen dazu veranlasst, sich auszuziehen, um damit den Sport zu fördern. Das Gegenteil ist wahr. Allen voran Alexandra Kosteniuk haben die Spielerinnen selbst diese Möglichkeit entdeckt und genutzt, um etwas Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen - nebenbei zurecht. Viele Großmeister wandern zum Poker ab, weil dort das Geld vergleichsweise auf der Straße liegt.

Den Dresscode beim Schach find ich gut ...

aber bringen wird's nicht viel.
Eine Frau als Gegnerin genügt, damit das Hirn bei aktiven Hetero-Männern in eine andere Region abwandert :)

Komischerweise spielt die Region bei den Männern aber meistens immer noch besser Schach als die meisten Frauen... das kann also nicht ganz stimmen.

Geh bitte, es ist doch umgekehrt genauso. Glauben sie, dass wenn ein schagrossmeister aussehen würde wie Brad Pitt, Clooney etc. je nach geschmack, sich das auf die jeweilige Gegnerin geringer auswirken würde. Sind beide voneinander entzückt sinkt das spiel auf anfängerniveau.

"Meist hat die Trennung mit anatomischen Unterschieden zu tun, die den Vertretern des männlichen Geschlechts (angeblich) einen Vorteil bescheren." ... "Schach hingegen, der ultimative Intellektuellensport, scheint beim Gender-Mainstreaming voraus zu sein."

Ui, Schach ist nicht im Gender-Mainstreaming voraus, es ist lediglich so das anatomische Unterschiede hier nicht ins Gewicht fallen.

Bei den Med-Uni Aufnahmetests musste ja auch schon ein Handycap eingerechnet werden, damit die Damen die erwarteten "Fakten" von anderen Damen erfüllten. Lasst die Frauen selbst entscheiden und sich fair Messen.

... ist diese Maßnahme durchaus sinnvoll - und es wäre sexistisch, wenn sie sich in ihren Ausführungen nur auf Männer erstreckt. Ich halte die Ableitung, dass die FIDE glaube, Frauen müssten sich erst ausziehen (yada yada) für sehr mimosenhaft. Wären die Vorschriften rein männerbezogen, könnte man die "Marginalisierung" schachspielender Frauen beklagen. (Ich frage mich auch, ob es überhaupt namhafte aktive Schachspielerinnen gibt, die sich über die Voschriften beschweren.)
Und: starke Schachspieler respektieren starke Schachspieler. Der wehleidig beklagte Chauvinismus von Kasparow ist in dem Licht zu sehen: keine der Polgar-Schwestern waren auf seiner Augenhöhe, geschweige denn eine andere Frau.

Es fängt schon an der Basis an

Mit der "Basis" meine ich den ganz normalen Amateurschachverein, im Gegensatz zur nationalen Meisterliga und erst recht zur Weltspitze. Ich bin Mitglied in einem solchen. Und es ist so, dass die "Clubabende" im Wesentlichen bierselige Männertreffen sind, wie ein Kneipenbesuch, nur dass halt auch Schach gespielt wird. Es gibt 2-3 Damen, die sich ab und zu auch blicken lassen (und im Gegensatz zu den amerikanischen Golfclubs auch wirklich gern gesehen sind :), aber ich schätze mal, dass sich die Mehrheit der Frauen da einfach nicht wohlfühlt. Wenn aber schon im Amateurbereich "Frauenmangel" herrscht, ist es klar, dass es im Spitzenbereich nicht anders sein kann, und das heißt dann nicht, dass Frauen schlechter Schach spielen.

ich vergleich sowas gern mit tischtennis in china.
ich denke nicht dass chinesen grundsätzlich besser spielen als alle anderen, wenn ich aber 10 millionen chinesen spielen lasse ist die warhscheinlichkeit hoch dass dabei welche dabei sind die einfach die richtigen eigenschaften und das talent mitbringen um mit entsprechendem training zu den wirklich grossen zu gehören.
sieht man derzeit schön beim snooker. ewig von briten (iren, schotten,walisern) dominiert weils dort eben viele spielen. dann bricht der trend in asien aus und im oberen teil der rangliste sammeln sich zusaehend asiaten. ist nur eine frage der zeit bis auch dort die europäer bald selten zu sehen sein werden.

die obersten zwei Knöpfe der Bluse dürfen offen sein

http://www.google.at/imgres?q=... 0&bih=1616

im gym hatten wir auch immer beim schachturnier am ende des schuljahres spezialpreise: erstmal die ganz "normalen" plätze 1., 2. und 3. und dann der preis für das "beste mädchen". ich hab den zweimal abgeräumt, kam mir aber immer ziemlich blöd vor dabei. das gegenteil von gut ist gut gemeint!

ja, warum sind sie denn nicht Erste geworden?

Ich denke, das ist gemeint mit "zweimal abgeräumt" ;)

aha, und was soll dieser artikel jetzt aussagen?

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Diese Tatsache ist einerseits Manifestation der Benachteiligung von Frauen und andererseits Gegenmaßnahme
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was genau ist jetzt eine benachteilugung wenn man auf den fakt eingeht dass frauen im schnitt nun mal deutlich schlechter spielen?
ich finde es im gegenteil eine gute idee (wie auch beim pool-billard) damen die überduchschnittlich spielen bei herren-events teilnehmen zu lassen.

wer hat noch auf den Artikel geklickt, in der Hoffnung, ein paar zusätzliche Bilder von Chess Bitches zu sehen ;-)

eigentlich wollte ich bilder von männlichen schachspielern sehen.
zb wie sie die figuren mit auf dem rücken verschränkten händen übers brett schieben...

Schocking ...

... habe mich eher gewundert, daß sowas "sexistisches" nicht auf dieStandard zerfetzt wird bzw. daß man sowas überhaupt auf "daStandard" zeigen darf ... von wegen, Respekt vor anderen Kulturen und so ...

"Entblößen für das Spiel? Nobel. Am Brett? Tabu."
- ob die Autorin schon einmal ein Fußballmatch gesehen hat? Es gibt 1000 Fotos von Fußballern mit nackten Oberkörper (Beckham, Ronaldo, usw.) aber am Spielfeld wird das Ausziehen des Leiberls mit Gelb bestraft. Der Fußball und Fußballer versucht dadurch erfolgreich die Zielgruppe zu erweitern und mehr Frauen zu erreichen. Ein ganz normales Phänomen für weibliche und männliche Sportler, weil "sex sells" bei männlichen und weiblichen Konsumenten.

Warum beim Denksport mehr Männer in den Top 100 sind

ist ein schon lange geklärtes Rätsel. Obwohl Frauen und Männer im Durchschnitt gleich intelligent sind, ist die Intelligenzverteilung bei Männern breiter als bei Frauen. Daher gibts es einerseits unter den Hochbegabten einen deutlichen Männerüberschuss - andererseits bei den Schwachsinnigen ebenso.

Bei letzteren hält sich die Forderung nach einer Frauenquote allerdings in Grenzen.

......dass es nicht die gläserne decke ist, sondern dass es biologisch bedingt sei, dass in den spitzen jeglicher politik, wissenschaft oder kultur kaum frauen zu finden sind.

Nachdem nicht mehr viel übrig geblieben ist versucht der männl. chauvinismus sich jetzt daran pseudowiss. argumente von derlei Art ins Treffen zu führen, was sicher eine schlaue Strategie ist. Aber Widerlegt wird das glänzend durch eine Studie von thomas sowell, eines afroamerikanischen kulturwissensch. der wiederum belegt haben will, dass unter afroamerikanern es mehr weibliche als maennliche genies gibt. In der Mongolei ist der gesamte nawi bereich weiblich dominiert. Wieso soll man dann nicht soziokulturelle faktoren annehmen. In Wirklichkeit dient die von ihnen unterstützte argumentation ja bloss dazu, dass die öffentlichkeit akzeptieren lernt, dass es nicht die gläserne decke ist, sondern dass es bioligisch bedingt ist, dass in

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