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Die ORF-Serie Tschuschen-Power floppte im Jahr 2009.
"Für die ORF-Serie Cop Stories werden noch Komparsen und Kleindarsteller gesucht. Hauptsächlich Menschen mit Migrationshintergrund. Aber auch Komparsen und Kleindarsteller ohne Migrationshintergrund für kleine Polizistenrollen. Ort: Restaurant Kent, Märzstraße." So suchte der ORF im Frühjahr in der Kronenzeitung nach Statisten für die "Cop Stories". Die Serie soll den Alltag Wiener Polizisten in traditionell "migrantischen" Bezirken darstellen. Polizisten werden hier wohl von Menschen "ohne Migrationshintergrund" gespielt, welche Rollen jene "mit" spielen werden, lässt sich erahnen.
Mitten im Zehnten
Dieser kurze Aufruf zum Casting fasst prägnant alles zusammen, was im deutschsprachigen Fernsehen in Punkto Diversität schief läuft. Migranten sind sowohl als Schauspieler als auch als vollwertige, handlungstragende Figuren unterrepräsentiert. Wenn sie auftreten, dann in klischeebehafteten Nebenrollen, die meist die gängigsten Vorurteile verkörpern und damit reproduzieren. Ihre Herkunft oder Religion und die Auseinandersetzung damit sind das Wichtigste an ihrer Figur. Konflikte, die diese Figuren austragen, drehen sichmeist um die Vereinbarung der höchst klischeehaft dargestellten "migrantischen" Werte (Patriarchat, fromme Religiosität) und der "modernen" westlichen Lebensweise.
Die religiöse Yagmur aus "Türkisch für Anfänger" ist Zerrissen zwischen Anziehung und Anstand.
Türkisch für Anfänger
Die deutsche Serie "Türkisch für Anfänger" zeigt beispielsweise eindrucksvoll, wie eine Patchwork-Familie funktionieren kann, obwohl ein Teil deutsch und der andere türkisch ist. Die türkischen Kinder: Natürlich "der krasse Oberprolet" und die fromme, streng gläubige Kopftuchträgerin. Die deutsche, aufgeklärte Psychologinnenmutter ist zu allem Überfluss auch noch diejenige, die meist mit großer Weitsicht und Güte die Konflikte zwischen ihren verschiedenfarbigen Kindern schlichtet. In Österreich hingegen gabt es Tschuschen-Power in der gleichnamigen Mini-Serie - mit denselben herkunftsbezogenen Handlungssträngen. Abgesehen von diesen Sonderformaten haben migrantische Geschichten im deutschsprachigen TV-Mainstream keinen Platz. Obwohl - im Tatort kontrollierten die Mafia-Serben ja immerhin eine ganze klischeeverseuchte Folge.
Vielfältiges Programm
Im amerikanischen Fernsehen, das im Allgemeinen ein viel konservativeres Image hat, scheint sich langsam ein vorbildlicher Wandel zu vollziehen. Während bei uns der Quoten-Schwarze und der Strohmann-Türke herhalten müssen, sind einige amerikanische Serien dazu übergegangen, Diversität in der Cast ernst zu nehmen. Nicht nur das - manche erklären Diversity zum Prinzip, zum Konzept.
In "Glee" bringt Singen und Tanzen die beliebten Schüler und die "Underdogs" in einem furios-funkelnden Musical-Spektakel zusammen.>
Schwarze, Asiaten, Juden, Christen, Schwule, Lesben - sogar seltene Gäste wie junge Menschen im Rollstuhl oder Trisomie-21 - sie alle sind in der Musical-Comedy "Glee" vertreten. Und noch mehr: Sie sind nicht nur Statisten für die weißen, blonden und blauäugigen Hauptdarsteller, sondern sie gehören zu den Trägern der Haupthandlung. Die Eigenschaften, die sie "anders" machen, werden zwar thematisiert, gehören aber bei weitem nicht zum Kern der Figuren. Es sind dreidimensionale Charaktere mit Hoffnungen, Wünschen und Vorstellungen. - ganz abseits des flachen Bildes, das die Mehrheitsbevölkerung von ihnen teilweise hat. "If we`re gonna have a character with a disability on the show, then we`re gonna make the disability the least part of the role", erklärt der Produzent Glees, Ryan Murphy, die "mediale Integration" in einer Casting-Show.
In "Community" werden Vorurteile und Klischees durch eine absurd-komische Brille betrachtet>.
Komödie statt Krimi
Selbstverständliche Einbindung, Inklusion ohne ständige Betonung des Andersseins - das ist, was im Umgang mit Diversität im Fernsehen fehlt. Sie würde ein natürliches, ungezwungenes Identifikationsangebot darstellen. Und die Unterrepräsentierten nehmen liebend gerne an. Deshalb ist Glee auch eine der beliebtesten Shows bei jungem Publikum in den U.S.A. Aber auch in "30 Rock" und "Community" werden Diversität unter den Darstellern und auch in der Thematisierung gerecht. Die Serien erfüllen die Voraussetzungen für den "Gleichberechtigungstest" (sowohl für Frauen als auch für "coloured people") und versuchen, mit allen Mitteln der Komödie mit Klischees zu brechen - während deutschsprachige Sendungen die Klischees als Komödie verwenden. Oder die "Ausländer" dorthin verbannen, wo sie hingehörten: in den Krimi.
30 Rock erklärt, warum in alten amerikanischen Schwarzweiß-Comedies maximal ein Afroamerikaner vorkommt.
Buntes Fernsehen
Das Rezept für ein vielfältigeres, moderneres und auch interessanteres Fernsehen, das im deutschsprachigen Raum vermisst wird, enthält Folgendes: Mehr Konzentration auf glaubwürdige, vielschichtige Charaktere, die nicht der Mehrheitsbevölkerung angehören. Weniger platter "interkultureller Konflikt" und lockere, unverkrampfte Einbindung (migrantischer Geschichten) in den TV-Mainstream und seine Hauptabendprogramm-Lieblinge. Wer weiß, vielleicht müssen wir dann nicht nur amerikanische Serien schauen. (Olja Alvir, 18.8.2012)
In der Schule werden wir Kumpel weil er sich über meine Schwester beschwert. Er sagt, sie sei ein unglaublicher Geizhals, der sich nicht einmal mit dem Hinweis auf die Solidarität unter uns Tschuschen anschnorren lässt. Oder anbaggern. Ich nicke stumm und biete ihm eine Zigarette an
Ein Verein mit Kontakten zur rechtsextremen Szene beteiligt sich am Kampf gegen die "Veranglisierung" der deutschen Sprache
Richard Schuberths Balkanburleske "Trommeln" rechnet mit der kulturellen und wirtschaftlichen Verwertung des wilden Südens ab
Wenn Ivana, Jelena und Bülent ernst genommen werden wollen, müssen sie mehr als Klischees und Selbstexotisierung liefern
Klischeehafte und abgegriffe Konflikte im "Problembezirk" Ottakring: Die neue ORF-Serie "CopStories" - ein klassischer Fall von gut gemeint
Drei Menschen, ein Sturm und eine Trauminsel: Am 21. März wird die neue Produktion des Theaterkollektivs Plaisiranstalt, uraufgeführt. Die Mitwirkenden erzählen, was am Theater für Zweijährige so besonders ist
An diesem Mittwoch feiern mehr als 300 Millionen Menschen weltweit das Neujahrs- und Frühlingsfest Norouz - In Österreich sind es vor allem Iraner, Kurden und Afghaner
Sichtbar- und anders machen - Nachdenken über die Präsentation von Migrationsbewegungen
Zorica Rakić schildert, wie sie Jugendlichen das Rappen beibringt, was das Wort "Bitch" für sie bedeutet und weshalb Gangsta-Rap so populär ist
Das M-Media-Team ist bereits auf der Suche nach neuem Kooperationspartner
Bei der Anime- und Manga-Convention "Japancity" versammelten sich Lolitas, Cosplay-Fans und andere phantasievoll verkleidete WienerInnen
Mindestanforderungen des journalistischen Anstands sollten erfüllt werden. Auch in einem Gratisblatt
Gespräch einer Tochter mit ihrem Vater vor dem gemeinsamen Migrationshintergrund - Ein Dramolett
Berlin-Neukölln ist zum Synonym für misslungene Integrationspolitik geworden – Heinz Buschkowsky, der Bürgermeister des Bezirks, hat ein Buch über die Schattenseiten seines Stadtteils geschrieben
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Unter den Jugendlichen der zweiten Generation verbreitet sich unbeobachtet faschistisches und rechtsextremes Gedankengut
Die elfjährige Zlata Filipović führte während des Bosnienkriegs ein Tagebuch und wurde weltberühmt
Das zweitgrößte Filmfestival Wiens "This Human World" rückt das Thema Menschenrechte ins Zentrum seiner Projektionen. Von 29. November bis 9. Dezember 2012
In der Performance "Made in Austria" erzählen Menschen, warum sie in Österreich ihre zweite Heimat gefunden haben
Jung, schwul, migrantisch/deutsch, verliebt in den Klavierlehrer. Der Schauspieler Sascha Kekez spielt einen jungen Mann, der zu sich selbst stehen will
Journalistenlegende Peter Scholl-Latour arbeitet seit über 60 Jahren für Zeitung, Hörfunk und Fernsehen. In letzter Zeit hält er auch Vorträge - nah am politischen rechten Rand
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Im Wodka-Glas ist Leitungswasser und die Hochzeit ist auch ein Fake. Wie K. zum Opfer ihres eigenen Traums von Ruhm und Liebe wurde
Österreichische Produktionen mit denen aus den USA zu vergleichen macht keinen Sinn.
Viele Bundesstaaten der USA sind nunmal sehr multikulturell.
Bei uns erleb ichs nicht selten, dass alle zu gaffen beginnen, sobald ein Afroösterreicher (wenn der Ausdruck falsch ist, bitte ich um Verzeihung) die U-Bahn betritt.
einen ruhigen besonnenen Typen, Partner der deutschen Psychologenmutter und Vater des Vollprolos und des überfrommen Mädchens, und dem macht zumindest letzteres eher Sorgen. Was jetzt die US-Serien betrifft, möchte ich schon bezweifeln, dass die Charaktere aus dem Bedürfnis heraus kreiert werden, der Welt endlich zu zeigen, wie völlig gleich wir doch alle sind. Verschiedenheiten und ihr Aufeinandertreffen liefern perfekten Stoff für Gags, und um die geht es den Seienmachern. Serie lustig = gern geschaut = viel Geld.
...auch anders betrachtet werden: cracked.com hat GLEE auf Platz vier der Liste der "The 5 Most Bafflingly Racist Shows on TV Right Now"
-> http://www.cracked.com/blog/the-... right-now/
"Hence the two Asian characters on the show have the same last name. The Jew's last name is Ben Israel and he's as sexually deranged as Gladstone. The Latina cheerleader is actually named Santana Lopez, possibly because they had to cut Conchita Luisa Mexicasa out of the script. There's even actually an Irish exchange student who is immediately believed to be a leprechaun."
Dass Türken sich den Tatort anschauen ist ein Wunschtraum der ORF Autochthonen ... Die nehmen sich immer noch viel zu wichtig. Dabei ist das nur mehr ein kleiner Provinzsender innerhalb Europas. WEn interessiert, was die senden!
An den Wohnungen unserer Bürger mit südlichem
Migrationshintergrund sehe ich Satellitenschüsseln, die nach Süden weisen ...
Das Fersehprogramm da ist keinesfalls schlechter als das von ORF - was ja eh nicht so schwer wäre.
eine Serie, in der sich ausschließlich gut aussehende blonde und blauäugige Menschen durch typisch österreichische Berg und See Idyllen bewegen, Elfen gleich!
Diese unterhalten sich dann geistreich über Kunst und Kultur, hören Musik von Schubert und Wagner und sind stets vorbildlich gekleidet.
Eben eine Art verkitschtes Gegen Klischee zu einer Migranten Saga.
Stellen Sie sich bitte den Aufschrei vor, der durch solch eine ORF? Serie provoziert würde!
Die Frage ist, ob das Fernsehen eine Vorbildrolle einnehmen und Volkserziehung leisten muss, oder ob es ein Spiegel der Realität sein soll, den so mancher pc-Apostel schwer erträgt. Die Frage ist diskussionswürdig, ob manche Migranten-Gruppen im TV schlechter dargestellt werden, als die Realität hergibt. Das liegt wohl im Auge des Betrachters. Die andere Seite der Medaille ist das kosmopolitische Bild, dass in vielen Werbungen gezeigt wird und mit Sicherheit nicht der Realität entspricht. Auf der Homepage jedes großen Konzerns, jedes staatlichen Folders und auch im deutschen TV, gibt es kaum ein Bild, wo nicht Schwarze, Asiaten, muslimisch Aussehende und Weiße gemeinsam westlich fein gekleidet in die Kamera grinsen.DAS finde ich lächerlich.
Nein, aber wenn eine Firma Fotos von ihren "Mitarbeitern" bei der Arbeit ins Netz stellt, in der alle Ethnien lächelnd vertreten sind, oder eine Broschüre eine Schule vorstellt, in der zu gleichen Teilen Europäer, Araber, Schwarze, etc. sitzen, geschniegelt und gestriegelt, ja schlicht verwestlicht oder im deutschen TV überall andere Ethnien oder sexuell anders Orientierte mehr als überrepräsentiert werden, dann ist das schlichtweg lächerlich. So sieht die Realität nun mal nicht aus und daher klar meine Frage: Soll die Realität abgebildet werden oder eine Welt, wie wir sie uns wünschen? Was eine private Firma/Schule/Sender/etc. tut ist ja egal - es geht mir hier ums staatliche Fernsehen und die Aufregung im obigen Artikel.
also genau etwas, was die meisten zuseher eben nicht den ganzen tag haben
das ist natürlich extrem klischeeträchtig (russenmafia, drogensüchtige stricher, türkengang etcpp) und sicher nicht, was frau alvir sich vorstellt
also mmn, weder noch: weder soll die realität abgebildet werden, noch soll eine vision verkauft werden
es werden klischees sanft gedroschen und phantasiegeschichten erzählt, die den horizont immer ein bisschen erweitern, je nach autorenteam eben...
wird überzeichnet (wie beim bullen v.t. neulich), macht sich das ohnehin unangemehm bemerkbar
Ehrlich gesagt, ich verstehe immer noch nicht, was daran schlecht sein soll wenn zu gleichen Teilen Europäer, Araber, Schwarze, etc., geschniegelt und gestriegelt usw. gemeinsam sitzen..? Ob es auch realistisch ist? Ich glaube schon, es kommt halt darauf an, wo man sich bewegt. Am Stammtisch mögen zwar keine Araber, Schwarze, etc., sitzen, aber Stammtische werden wir auch kaum in NY, London, Paris oder Tokyo vorfinden, die finden wir heute kaum noch in Wien, Linz, Salzburg oder Innsbruck...
Heute ist es kein Widerspruch, das Eigene zu bewahren und zugleich weltoffen zu sein, im Gegenteil, das macht die Welt interessant. Bedenke, wenn Österreich weltoffen ist, dann kann z.B. auch der Österreicher etwa in den Vereinigten Staaten ein stolzer Österreicher sein. So dagegen muss der Österreicher außerhalb Österreichs sein Österreichersein oftmals verstecken. Wie heißt es so schön: Wie du hineinschreist, so schreit es dir auch zurück..
Der Titel beleidigt alle Migranten, die werden sich also das ganze schonmal nicht anschauen, und die Österreicher, die Migranten so bezeichnen, wollen sicher keine Serie über selbige in den Hauptrollen sehen...
Und was soll dieses ewige "USA als Vorbild", wofür werden die Kreativköpfe beim ORF eigentlich bezahlt? Es wird alles einfach nur blind aus den USA abgekupfert, sei es Starmania, Dancing with the Stars, Was gibt es neues, die Liste könnt ewig so weitergehen.
Wisst ihr welche Serien beliebt und erfolgreich waren? Originale österreichische, MA2412, Ein echter Wiener geht nicht unter, und Kommisar Rex ist sogar eine der erfolgreichsten Serien der Welt (!) gewesen.
Mit abschreiben ist noch nie wer weit gekommen...
Glee ist für mich ein schlechtes Beispiel für sogenanntes Type-Casting. Warum?
Lea Michele welche Rachel spielt ist nämlich gar nicht jüdisch, sondern katholisch. Das ist an und für sich egal, aber gewählt wurde sie wohl weil sie dem amerikanischen Klischee von "jewishness" entspricht.
Dianna Agron, welche das typische WASP-Girlie Quinn spielt, ist allerdings wirklich jüdisch.
Aber sie hätte wohl nicht ins Stereotyp gepasst. Was soll also diese scheinbare "Diversität"? Es werden stereotype Bilder reproduziert, sonst nichts.
man möchte eine eigenschaft als positiv hervorstreichen, die aber eigentlich nicht auffallen soll, weil sie ja normal geworden ist
und raus kommt dann oft was verkrampftes, weil eben, wie sie schreiben, erst recht entlang der eingetrampelten wege gecastet wird
es hat auch mit dem erzieherischen gestus zu tun, dass es komisch wirkt
es funktioniert mmn, wenn interesse und neugier geweckt wird, was nach der ersten befriedigung in wurschtigkeit und akzeptanz, aber auch in "jetzt ist aber wieder mal gut" umschlägt. ziel erreicht.
andererseits ist fernsehen eine große klischeemaschine, siehe den bullen von tölz oder die rosenheimcops...
aber wenn ich auf daStandard.at schauen, dann bekomme ich jedes mal aufs neue den eindruck, dass es eine art apartheid geben in österreich geben muss...
diese zeitung höchstselbst präsentiert seit jahr und tag die identität des wortes "migrationshintergrund" mit "kopftuchtragender junger frau"
zuletzt u.a. bei einem wissenschaftsthema und der rwr-card
also pflegt mal das klischee selber nicht so laut, dann müsst ihr euch auch nicht drüber echauffieren, dass es andere übernehmen...
sollten wir erwähnen, dass es nicht nur den Migranten so geht. Auch um die österreichischen Volksgruppen steht es nicht viel besser.. Oder wo sehen wir im Fernsehen Burgenlandkroaten, Kärntner Slowenen oder Wiener Juden, außer wenn sie vielleicht als gut assimilierte "Quoten"-Volksgruppen präsentiert werden sollen? Hier ist aber Österreich kein Einzelfall in Europa und der EU.
Die USA sind ein Einwanderungsland, in dem JEDER ganz selbstverständlich zwei Identitäten hat: Man ist stolz, Amerikaner zu sein, und gleichzeitig ist man stolz auf seine Herkunft als Italiener, Ire, Jude, Afroamerikaner etc. pp. Das ist in Deutschland (und Österreich) völlig anders. Hier gibt es eine indigene Kultur auf der einen und eine Zuwandererkultur auf der anderen Seite. Von den Zuwanderern wird erwartet, dass sie sich entweder völlig assimilieren und ihre Herkunft verleugnen (siehe die Debatte zu den Namensänderungen), oder dass sie ewige Fremde und Fremdkörper bleiben. Dieser Konflikt schlägt sich natürlich auch im Fernsehen nieder.
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