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Wenn man Wien in Richtung Süden oder Südosten verlassen will und genug Sitzfleisch hat, ist eine Busfahrt oft die günstigste Reiseoption. Seit der Busterminal am Südbahnhof aufgelöst wurde, ist hier vor allem an Freitagen einiges los.
Ein paar Eindrücke von Wiens einzigem internationalen Busbahnhof an einem verregneten Freitagnachmittag.
Muttersprachenlehrerin Maja Jurčić, Sozialarbeiterin Manuela Synek und Jugendforscher Manfred Zentner über migrantische Rucksäcke, transkulturellen Unterricht, bunte Nationalflaggen und "Heimfahren" in zwei Richtungen - Moderiert hat Olja Alvir
Das Schutzhaus am Hernalser Heuberg ist für Schnitzel mindestens so berühmt wie für grandiose vegetarische Currys. Der Chef aus dem südindischen Madras spricht breites Hernalserisch, die Köchin kommt aus Polen. Porträt einer ziemlich wienerischen Mischkulanz
Sie kommen aus Rumänien, Nigeria oder Indonesien und werden als Prostituierte oder Haushilfen nach Österreich verkauft. Opferschutzeinrichtungenorten politischen Aufholbedarf bei der Bekämpfung des Frauenhandels
Die Parkanlage als Soziotop. Hier trifft sich das ganze Grätzl und ab und zu erlebt man auch verstörende Geschichten
Im Rahmen der 3. Wiener Integrationswoche finden vom 2. bis 12. Mai in ganz Wien mehr als 200 Veranstaltungen im Zeichen der Vielfalt statt
Jährlich versammeln sich in der Lobau in Wien tausende Grillfans aus Ex-Jugoslawien am Ufer der Donau, um auf engstem Raum und bestens gelaunt den Tag der Arbeit zu feiern
Schallplattenliebhaber gegen MP3-Sammler - analog vs. digital wird gerne zum Generationenkonflikt stilisiert. Aber: Wir können beides haben
"Autochthone" Österreicher fürchten sich vor "fremden Gesichtern" in "fremd gewordenen" Grätzeln. Aber warum nur?
Kroatien und Serbien zeigen sich vor dem WM-Qualifikationsspiel versöhnlich und nützen die mediale Bühne, um die Annäherung voranzutreiben
Junge Menschen brauchen eine Gesellschaft, in der sie mehr sein dürfen als nur eines, sagt Psychologin und Migrationsforscherin Edith Enzenhofer. Kulturelle Stigmatisierung und Benachteiligung am Arbeitsmarkt sehr hinderlich für sozialen Zusammenhalt
Finnische Meisterschaften im Hahnenkrähen, nachhaltiges Kompostschaufeln in Tansania und austronostalgische Germknödel: Das Finale unseres Leseraufrufs an Auslandsösterreicher
Religionspädagoge Ednan Aslan über den Euro-Islam, die Rolle der Frauen und muslimisches Beleidigtsein
Auch in unserem Posting-Forum finden haben viele ihre Erfahrungen als Auslandsösterreicher hinterlassen. Eine Auswahl
Erlösung und Heil verspricht die Atheistische Religionsgesellschaft nicht - sie kämpft um Gleichstellung mit anderen konfessionellen Gruppen
Erfüllter American Dream, pains au chocolat und Brain Drain: Die ersten Erlebnisberichte österreichischer Auswanderer aus unserem Aufruf
Wir haben Wiens Jugendlichen die Gretchenfrage gestellt und viele reflektierte Antworten bekommen
Die ägyptische Radiomacherin und Verlegerin Amani Eltunsi setzt sich für Rechte arabischer Frauen ein
Wie viele religiöse Zugeständnisse sollte man in öffentlichen Räumen wie Schulen machen? Themenwoche Religion auf daStandard.at
Der Verein ÖTZ will mit Vorurteilen aufräumen und Österreich und die Türkei zusammenbringen. Letzte Woche gab es ein interkulturelles Nikolausfest
Die Frauenhelpline gegen Männergewalt bietet rund um die Uhr Hilfe für von Gewalt betroffene Frauen an – Besonders zu Weihnachten laufen die Telefone heiß
Leben ohne Krankenhaus: Der Verein LOK betreut psychisch kranke Menschen im Alltag und lässt sich von der Überzeugung leiten, dass jeder Mensch – bei entsprechender Betreuung – außerhalb medizinischer Institutionen leben kann
Von Partys bis nach Hollywood: Der Weltuntergang ist überall. Maya-Expertin Estella Weiss-Krejci versteht die Aufregung nicht und erklärt, wie es wirklich ist
Sie wander(te)n reihenweise aus Bosnien und Herzegowina aus, sind zerrissen zwischen zwei Ländern und suchen nach ihrer Identität: Bosnische KroatInnen. Der Autor Ivan Lovrenović schrieb als einer der wenigen über ihre Geschichte und Gegenwart – und den "modernen Dämon" Nation
warum dort statt diesem permanent-provisorium nicht endlich ein gscheiter bus-bahnhof hingestellt wird. ist ja eine schande, wenn DAS der "vienna international busterminal" sein soll.
letztes bild übrigens von dramatischer aussagekraft: kleiner bub und verzweifelte leute auf der bank.
Dort sieht's ja mittlerweile noch schlimmer aus, als ich das von meinen beiden Busreisen (nach Prag bzw. Budapest) in Erinnerung habe. Trotzdem: ich würde wohl wieder mit dem Bus nach Prag fahren. Ist eigentlich ganz nett so durch die Landschaft zu gondeln und immer noch bei weitem günstiger als die Bahn!
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