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Die Giraffe mit ü. Aus einem Deutsch-Türkisch-Kinderwörterbuch.
Ausgerechnet türkische Wörter hat eine Lehrerin in Niederösterreich beim Lernen des Buchstaben ü mit Taferlklasslern herangezogen. Die FPÖ wollte daraufhin in einer parlamentarischen Anfrage unter anderem wissen, auf Basis welchen Lehrplans die Übung aufgegeben wurde. Die Kritik der FPÖ am mehrsprachigen Ansatz im Deutschunterricht stützt sich auf die Behauptung, es gebe keine Grundlage für diese Unterrichtsmethode im Lehrplan. Man solle "nachweislich deutschsprachige" Kinder nicht zum Türkischlernen zwingen und außerdem türkischsprachige dadurch nicht vom ordentlichen Deutschlernen abbringen.
Im Lehrplan der Volksschule ist Mehrsprachigkeit tatsächlich nicht explizit vorhanden. Ansätze zu interkulturellem Lernen und Mehrsprachigkeit sind erst in den rechtlich bindenden Lehrplänen für die Unterstufe und Oberstufe vorgesehen. Dort ist auch in den Leitvorstellungen und Bildungsaufgaben die "Erziehung zur Weltoffenheit" festgelegt.
"Vieles im Lehrplan ist vage ausgedrückt und lässt viel Interpretationsspielraum", sagt Alexandra Wojnesitz vom Österreichischen Sprachenkompetenzzentrum. "Als Lehrer muss man sich eben überlegen, was genau zur Weltoffenheit erzieht - die Aufgaben mit den türkischen Wörtern sind sicherlich eine von vielen geeigneten Möglichkeiten." Anzumerken ist auch, dass der Übungszettel mit den türkischen üs aus einem für den Schulgebrauch zugelassenen Übungsheft stammt - also grundsätzlich unbedenklich ist, weil die Vereinbarkeit mit dem Lehrplan vom Österreichischen Bundesverlag (ÖBV) vorab geprüft wurde.
Beim Namen genannt wird die Förderung von Mehrsprachigkeit in Österreich im Lehrplan selten, die Grundlagen für etwaige Unterrichtsmethoden muss man sich mühsam zusammenkratzen. Immerhin ist "die Förderung einer positiven Einstellung zu individueller Mehrsprachigkeit und Sprachenvielfalt auf mannigfaltige Weise" im Lehrplan der ersten lebenden Fremdsprache - meist Englisch - von Hauptschule und AHS-Unterstufe festgelegt.
Dass diese Passage sich gerade im Englisch-Lehrplan findet, während verbreitete Erstsprachen wie Türkisch und B/K/S gar keine Erwähnung finden, könnte man als schlecht versteckten Hinweis auf das Prestige einzelner Sprachen deuten. "Es gibt kein angeborenes Gefühl oder eine natürliche Ordnung für Sprachenprestige. Alle Sprachen sind gleich wertvoll. Anderes wird fälschlicherweise vermittelt - eben in solchen wichtigen Phasen wie der frühen Kindheit beispielsweise", kommentiert Wojnesitz.
Die Kritik der FPÖ, man dürfe deutschsprachige Kinder nicht mit anderen Sprachen "belästigen", zieht trotz des Fehlens expliziter Handlungsanweisungen nicht. Interkulturelles Lernen ist nämlich ein fächerübergreifendes Unterrichtsprinzip in der Hauptschule und AHS: "Es hat auch dann seine Gültigkeit, wenn in der Klasse keine SchülerInnen mit Migrationshintergrund und keine SchülerInnen, die einer autochthonen Volksgruppe angehören, vertreten sind." Laut Wojnesitz ist bei stark homogenen Klassen die Konfrontation mit der gesellschaftlichen Vielfalt umso wichtiger.
"Kinder haben eine natürliche Neugier an Sprachen und Neuem generell, das ist nur menschlich", sagt Wojnesitz, die auch als Lektorin für Deutsch als Zweitsprache an der Universität Wien tätig ist. "Für die Kinder ist es nämlich normal, wenn ihre Freunde anderswo herkommen oder andere Sprachen sprechen - bis man ihnen etwas anderes vermittelt." Durch Aufgaben, in die "beiläufig" und ohne viel Aufhebens andere Sprachen eingebracht werden können, wird die Motivation zum Sprachenlernen allgemein geweckt. Außerdem wird die Wertschätzung der Sprachen der mehrsprachigen Klassenkollegen gefördert. Bei mehrsprachigen Kindern kann das positive Besetzen der gesellschaftlichen Vielfalt das (sprachliche) Selbstbewusstsein stärken und zur Entwicklung einer hybriden oder bikulturellen Identität beitragen.
Laut Wojnesitz wäre eine stärkere Verankerung von Mehrsprachigkeit und interkulturellem Lernen abseits von Festen und Feiern eine längst fällige Entwicklung. Mehrsprachigkeit könnte neben interkulturellem Lernen zum allgemeinen Unterrichtsprinzip erhoben und dadurch stärker betont werden. "Schöner wäre ein natürlicher, unaufgeregter Umgang mit Mehrsprachigkeit. Mehrsprachigkeit ist einfach da, das braucht man nicht groß zu diskutieren. Man sollte besser versuchen, natürliche Anlässe für den mehrsprachigen Unterricht zu finden und die Normalität von Migration zu thematisieren." Weiters stellt sich die Frage, ob die Aufregung bei Unterrichtsmaterial in anderen Sprachen - Spanisch, Französisch, gar B/K/S - genauso groß gewesen wäre wie bei den türkischen üs. (Olja Alvir, daStandard.at, 5.9.2012)
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kaum wird hier türkisch/türkeIn/türkei erwähnt, beginnt ihr zu jammern! ich lache mich krumm über euch. Das tut echt gut. Eine frage werde ich mit in den grab nehmen, woher zum teufel kommt diese starke minderwertigkeitskomplex!?
schade, dass ich nicht psychologie studiert habe!! vielleicht kommts noch, dann könnt ihr bei mir in der praxis so viel weinen wie ihr wollt und schauen wir dann gemeinsam in diese kranke seele und finden vielleicht die gründe unter der hypnose!!!
Ein türkischstämmiger spaziert mit seine attraktiven Freundin am Boulevard
ein männlicher Passant betrachtet nicht ganz "neutral" die Frau
der türkischstämmige reagiert heftig aufgebracht und sehr aggressiv
"eh willst Du eine"
Auf den ersten Blick: aha der passt aber auf!
was glaubt man ist der Hintergrund der Drohung
Beschützen der angestarrten Frau vor Übergriffen
Oder die Verteitigung bis zur Körperverletzung von
Verteidigung der Besitzansprüche
Verletzung von Ego, Stolz und Männlichkeit des türkischstämmigen
Tja, so ist das mit Sitten, Mentalität und Verhaltensschablonen
Also wer passt sich nach einer Auseinandersetzung an wen an???????
bzw. schaut beim Nebenhergehen weg?
sonder Anpassung an die Sitten und Gesetze und Normen des Gast- Ziellandes.
Keine Aufgabe der eigenen Wurzeln und Traditionen
sondern leben dieser jedoch im Rahmen der Traditionen und Gesetze des Gastlandes.
Veranschaulichung: Im Ursprungsland ist die Todesstrafe obligat
deshalb im Zielland noch lange nicht.
im Ursprungsland ist Diebstahl ein Wegschaudelikt …..
im Ursprungsland ist Ausgrenzung, Geschlechterdiskriminierung obligat …..…..
Also die Schuld liegt schon beim Zuwanderer. Auch wenn ein Österreicher in die Türkei auswandert !!! ;-)
...mit rinnendem Pfrnak (CZ) unter'm Paraplue (FR) gestanden, hab mein Handy(Kunstausdruck) genommen und ein MP3 (Abkürzung) downgeloadet (Pigeon Eng.).
Als ich ready (Eng.) war, sagte ich "tschüß" (GER) zu meinem Mädel (ich) und stieg in den Otobüs (TÜR) und fuhr Reumannplatz (Jugend von heute).
Dort gab ich meinem Haberer(?) Ezzes (Jüdisch) in Germanistik (Wissensch. Lat.).
Also: NA UND?
Die Sprache ist lebendig, und es ist gut, wenn auch die "Inländer" verstehen können, was ihre Nachbarn sprechen, nicht nur die Schimpfwörter (die als erstes vermittelt werden).
Ich hab mich anfangs von "den Türken" "bedroht" gefühlt, weil ich nicht verstanden hab, was sie reden.
Jetzt weiß ich, sie sagen einfach "servas oida, wie gehts?"
lg
Stuh
vielleicht solltens danach streben ihre Muttersprache zu beherrschen, bevor sie sich an Denglisch, Pidgin oder anderen Dialekten und Abarten versuchen?
eventuell brächten sie dann auch mehr Respekt für die Vielzahl an Ausdrucksmöglichkeiten und Färbungen der normierten Deutschen Sprache auf, was ihnen ja derzeit nicht zu gelingen scheint...
wer seine Muttersprache wie sie nicht meistert, der sollte sich eventuell auch mit Urteilen über deren Qualität oder Zusammensetzung zurückhalten...
Hmm, Sie mögen wohl ein Geselle der deutschen Sprache sein, aber noch lange nicht so ein Meister, dass sie andere bebeckmessern könnten. Bleiben Sie noch eine Weile auf der Wanderschaft als Geselle!
@ ...Färbungen der normierten Deutschen Sprache:
Normiertes ist nie gefärbt oder vielfältig, sondern standardisiert und ...eben genormt. Siehe Bsp.: Format A4.
a) Dass pidgin von pidgeon käme, wurde schon öfter behauptet, vergleiche Wikipedia-Eintrag.
b) Die korrekte Beobachtung, dass Sprachen sich weiter entwickeln, neue Worte ausborgen oder erschaffen, während alte Worte aussterben oder eine neue Bedeutung erlangen, bedeutet keinen fehlenden Respekt.
Im Gegenteil halte ich es für respektlos gegenüber einem hochkomplexen, sich selbst dynamisch an Neues anpassenden Sprachsystem, diesem den natürlichen Wandel verbieten zu wollen.
Ansonsten @Stuhl: Haberer ist von hebräisch chaver, Freund.
...mir kann man vieles nachwerfen, aber nicht, dass ich die deutsche Sprache nicht beherrschen tät'.
Inwiefern geht aus meinem Post hervor, dass ich dieser keinen Respekt entgegenbrächte?
Das "Bitschn Inglisch" ist übrigens nicht deutsch.
Und dass Pigeon die Taube ist, war mir auch gewahr, allerdings war es mir zu blöd, nachzugoogeln, wie's wirklich geschrieben wird.
Also, werd' mal nicht überheblich.
lg
Stuhl
Dass ich linguistisch kein Experte bin, weiß ich. Mit meinem Beitrag wollte, ohne Anspruch auf Perfektion, ich auf die Vielfalt der aktuellen Sprache hinweisen.
http://de.wikipedia.org/wiki/Pidg... n-Sprachen
und wennst was weisst, dann darfst di wieder melden....
beherrschen tust DU nur Vorurteile und Wiedergekäutes aus anderen Mündern.
Wer nichtmal seine Muttersprache beherrscht - und das werf ich dir gern noch 5 Male vor - der sollte sich nicht herausnehmen über Dinge zu urteilen, die er nicht einmal richtig benennen kann.
Also viel Spass beim Studium der deutschen Schriftsprache, es wird dir sicherlich NICHT schaden deine von dir selbst angenommenen Sprachfähigkeiten auf den Prüfstand zu stellen...
Dass du gegen Kritik allergisch bist ist DEIN Pech. Exponier' dich nicht dermassen, dann wirst net kritisiert....
also "deal with it" wie der Amerikaner sagen würde... oder erspar deiner Umwelt den Mist den du absonderst....
Mein Niveau wirkt auf dich nur deshalb wie eine Überheblichkeit, weil du es stets von UNTEN betrachtest...
also Abgang und beim nächsten Sprechdurchfall redest du am besten in ein Sackerl oder schreibst dir ein PostIt und stellst es dann vor die Tür...
da kann sichs dann jeder abholen dens interessiert...
... ich hab kein Problem, wenn mich jemand kritisiert, aber untergriffig zu werden, ist meiner Meinung nach nicht OK.
Schön, dass du dich Niveaumäßig von mir abhebst, ich werde dich immer von unten betrachten müssen.
Gratuliere zu deiner Intelligenz.
lg
Stuhl
Und jetzt ist Schluss.
du müsstest nur einfach das Herumalbern sein lassen und die Finger stillhalten...
aber das schaffst du ja leider auch net...
also, wozu dein "Schluss"-Posting? brauchst eine Erinnerung damit du nicht vergisst dass es für dich Zeit wird dich in deine Kiste zu verziehen? oder dachtest du wirklich du bist mir schon so ans Herz gewachsen dass ich andernfalls Liebesbriefe an dich adressiere?
also ab in den Orbit mit deinem Stuhl, hier ist dafür kein Platz.
... hat bedeutet, dass ich nicht mehr weiter diskutiere (bzw. mich gegen deine Angriffe verteidige).
Obwohl du mir stalkingverdächtig scheinst.
Das mit Finger stillhalten schaff ich wirklich nicht, daher ist nur mäßig Schluss.
Also, was wäre, wenn sich Kacker und Stuhli gemeinsam in den Orbit verziehen?
Du auf der einen, ich auf der anderen Seite.
Da brauchma sich net amal sehen.
wenn du großes Verlangen nach mir hast, kannst mir ja ein Mehl schicken: stuhli@orbit.com
lg
Stuhli
Mit dem Lesen von ein paar "ü-Wörtern" auf Türkisch, lernen die Kinder keine Fremdsprache.
Und wenn's in Wien Klassen gibt, in denen die einheimischen Kinder eine verschwindende Minderheit sind, so müssen diese mehr über den Tellerrand schauen als ihnen lieb ist.
Das glaube ich gar nicht. In der Kaiserzeit dürfte normal gewesen sein für Böhmen, Mährer, etc.,nach Wien oder in ein Bundesland zu kommen und zu arbeiten. Die haben auch oft die Sprache nur dürftig gelernt. Ich habe in den 70-er Jahren eine alte Dame im Haus gehabt, die hat es bis ins hohe Alter nicht geschafft, einwandfrei deutsch zu sprechen. Höher gebildete sind jedoch gezwungen, die Sprache des Landes einwandfrei zu beherrschen. (Stronach???)
Der Kampf um den Sprachgebrauch bestimmter Sprachen in bestimmten Regionen und Konstellationen ist doch ein Dauerthema der späten Monarchie.
Die Sprachverordnungen von Badeni, die tschechisch in Böhmen und Mähren dem deutschen faktisch gleichstellten, lösten ja fast so was wie einen Bürgerkrieg und einen Sturz der Regierung aus.
d.h. wenn ein kind das ü überhaupt lernen muss (englische, spanische, italieneische kinder müssen das nicht) liegt es daran, dass der buchstabe eben in der sprache vorkommt. im deutschen kommt er vor, also lernt ein kind in einer öfftenlichen schule das ü; warum in gottes namen werden dann nicht deutsche wörter verwendet? weil es im türkischen auch vorkommt? wir lernen auch keine norwegischen sonderzeichen mit ring über dem a und so und auch keine chinesischen schriftzeichen auch wenn chin. oder norwegische migrantenkinder in dern klassen sitzen. außer das chinesische und norwegische ist auf dem lehrplan. und soweit mir bekannt ist türkisch eben nicht auf dem lehrplan.
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