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Da Romney in Umfragen in der Gunst der Latino-Wählerschaft hinter Obama liegt ...

... geht der republikanische Präsidentschaftskandidat bei den Latino-Wählern auf Stimmenfang - wie es scheint mit Bräune aus der Tube.
Video-Kommentar über die "Univision"-Sendung
Conan O'Briens Parodie
Mitt Romney hat es sich in den vergangenen Monaten und Wochen nicht leicht gemacht: Verbal ist er von einem Fettnäpfchen in das nächste gestiegen. Immer noch macht sich Verwunderung unter vielen US-Wählern breit, die sich, Romneys Einlenken zum Trotz, vor den Kopf gestoßen fühlen. Grund: Der republikanische Kandidat wurde bekanntlich auf heimlichen Aufnahmen gezeigt, in denen er vor reichen Spendern gut die Hälfte der amerikanischen Bevölkerung als Schmarotzer darstellte.
Dabei haben die unbedachten Bekundungen des 65-jährigen Wirtschaftsmannes in den Monaten vor der Wahl zugenommen. Die Ausführungen über London als unvorteilhaften Standort für die Olympischen Spiele 2012, die Äußerungen über den Status Jerusalems in der israelisch-palästinensischen Debatte oder die Beileidsbekundungen nach der Schießerei in einem Sikh-Tempel, an der Romney, das Wort "Sikh" mit "Sheik" (Scheich) verwechselte, liefern Belege dafür. Es dürfte nicht wenige Minoritäten geben, die sich bei Romney nicht für Ernst genommen fühlen.
Ein Beispiel: Laut Umfragen liegt Romney fast 40 Prozentpunkte hinter Obama - wenn es um die Gunst der Wählerschaft aus Latino-Kreisen geht. Laut der US-Volkszählungsbehörde haben etwa zehn Prozent der amerikanischen Gesamtbevölkerung mexikanisch-amerikanische Vorfahren. Diese Stimmen könnten von besonderer Bedeutung sein.
Vor gut zwei Wochen wurde Romney zum spanischsprachigen TV-Sender "Univision" nach Miami, Florida eingeladen. Romneys Aufgabe dort war es, in der Sendung mit dem Titel "Conozca a los candidatos" (Treffen mit den Kandidaten) den "Latino-Americans" politisch näher zu kommen. Bereits bei der Begrüßung fiel manchen Zusehern auf, das Romney wesentlich brauner geschminkt worden war, als bei anderen TV-Auftritten zuvor.
Ein Facebook-User, der die Sendung mitverfolgte, bemerkte hierzu: "falsche Bräune, falsches Publikum, ein Trauerspiel." Der mexikanisch-stämmige Journalist Albor Ruiz kommentierte: "Ein unnatürlich gebräunter, republikanischer Kandidat, der die Vermutung aufkommen lässt, er würde sich durch ein dunkleres Make-Up, bei Latino-Wählern beliebter machen wollen." Sowohl die republikanische Partei, als auch der Sender Univision und seine, für das Make-Up verantwortlichen Angestellten, stritten diese Vorwürfe jedoch ab.
Zu beweisen ist hierbei sicherlich nichts. Immerhin könnte auch ein falsche Beleuchtung oder schlechte Schminkfarbe in der Maske dafür verantwortlich zu machen sein. Dass dieser Fauxpas aber ausgerechnet in jener Sendung passierte, in der der allergrößte Teil der Zuseher aus Latino-Familien stammt, lässt den Raum jedoch für Spekulationen offen.
Schließlich war es auch Romney, der mit der Immigrationsgeschichte seines Vaters George - der in einem kleinen mexikanischen Ort Names "Colonia Dublan" geboren wurde - auf Stimmenfang ging. Romneys jüngster Sohn Craig unterstrich zusätzlich in TV-Spots und Reden auf Spanisch stets die mexikanische Herkunft seines Großvaters.
Das Polit-Weblog "Huffington-Post", dokumentierte Romneys vorherige Auftritte bis zur Sendung in Miami mit Fotos und kam zum Schluss, dass sich "nirgends der Bronze-Anteil" so deutlich zeige, wie bei seinem Auftritt beim spanischsprachigen Sender "Univision". Laut der Onlinezeitung erschien Romney drei Tage zuvor bei einem Auftritt in Missouri "erheblich bleicher". Die Veränderung müsse sich demnach innerhalb dieser drei Tage zugetragen haben, schlussfolgerte das Blog.
Den größten, bislang bekanntesten Eklat gegenüber der mexikanisch-stämmigen Community, brachte ihm eine scherzende Aussage über seinen elterlichen Haushalt ein: "Wenn ich mexikanische Eltern gehabt hätte, wäre es für mich heute leichter, dieses Rennen zu gewinnen." Bereits Anfang diesen Jahres gründete sich ein politisch-satirischer Twitter-Account namens "@MexicanMitt", der sich im wesentlichen mit den Aussagen des Politikers beschäftigt und versucht, diese satirisch aufs Korn zu nehmen: "I am the Juan percent! Ajua!" (Toumaj Khakpour, daStandard.at, 5. Oktober 2012)
Link
Huffington Post: Mitt Romney Accused Of 'Dyeing His Face Brown' For Univision Interview
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Bitte der ist nicht braun, der ist ORANGE!
www.huffingtonpost.com/2012/09/2... 00387.html
(komischerweise im rückwärtigen Halsbereich nicht)
Hillary Clinton spricht sogar 'nen anderen Akzent je nachdem wo sie Wahlreden schwingt.
http://www.youtube.com/watch?v=YaDQ1vIuvZI
... bei den (Rest-)Rothäuten.
http://de.wikipedia.org/w/index.p... 0313203336
"Sorry, we needed the land ..."
Obama ist ja auch weiß geschminkt, wenn er in Alaska auftritt ;-)
Nein, Romney scheint nichts zu blöd zu sein, um an die Macht zu kommen. Und auch Habenichtse - das sind in den USA nicht zu wenige - werden ihn wählen.
Auch manche gering oder nichtbesteuerten Ärmsten wählen konservativ, weil für den - unwahrscheinlichen- Fall, dass sie einmal reich werden würden, wollen sie dann auch wenig - was sage ich - gar keine Steuern abliefern.
-
Auf www.foxnews.com :
• RIESENGROSS "S-U-R-G-E" mit Riesenbild von Romney
• Darunter "Debate Bounce" (obwohl seriöse Meinungsumfrager sagen, dass man dass wissenschaftlich erst in ein paar Tagen mit Sicherheit sagen kann)
• Dann: "Jobless rate dips under 8% ... But is the number real?"
• "Bials alert: Media's new debate excuse - he lied"
wow ... bin sprachlos.
Das untertrifft sogar FoxNews - Standard ...
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